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Archive for the ‘Ausbildung’ Category

 

 

 

 

Schulungsreihe des bbw Kompetenzzentrums Gesundheit & Soziales stärkt Mitarbeiter

Das Jahr 2017 bringt – wieder einmal – große Veränderungen für Pflegeheime und ambulante Pflegedienste. Aufgrund der Pflegestärkungsgesetze verändern sich Finanzierung und Dokumentation und allein dadurch gilt es für die Mitarbeiter, sich auf neue Aufgaben einzustellen. Manchen könnte da der Blick für die eigentliche Aufgabe verloren gehen, nämlich das Wohnen und Leben der Seniorinnen und Senioren fachlich und menschlich bestmöglich zu begleiten.

Kursteilnehmer und Referentin Claudia Brügmann (6. von links)

Die BRK – Senioreneinrichtung in Etzelskirchen fokussiert sich deshalb in diesem Jahr besonders auf das Klientel, das oft die größten Schwierigkeiten hat, sich an ein Leben  in einer Heimgemeinschaft zu gewöhnen. Einrichtungsleiter Jan Pyschny erläutert: „Menschen mit Demenz, Depression, Suchterkrankungen oder anderen psychiatrischen Erkrankungen stellen eine große Herausforderung dar – für sich selbst, für Betreuende und für Mitbewohner. Wir möchten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier das richtige Rüstzeug mit auf den Weg geben.“
Deshalb wurde gemeinsam mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH in Forchheim das Projekt „Herausforderung Gerontopsychiatrie“ gestartet. Schulungen von multiprofessionellen Teams werden kombiniert mit der Möglichkeit, Fallbesprechungen unter Moderation von externen Experten durchzuführen. So können konkrete Lösungsansätze bei Problemen erarbeitet werden, z.B.:

  • Worauf  muss sich die Pflege bei einer seltenen Form der Demenz einstellen?
  • Wie kann einem Patienten mit einer schwerwiegenden neurologischen Erkrankung am besten geholfen werden?
  • Wie begegnet man professionell einem Bewohner, der immer wieder mit Suizid droht?
  • Steckt hinter der gedrückten Stimmung nach einem Heimeinzug vielleicht doch eine behandlungsbedürftige Depression?

Claudia Brügmann, Projektleiterin des bbw, ist von der Wirksamkeit von auf Kunden individuell zugeschnittenen Inhouse-Veranstaltungen überzeugt: „Alle wissen, welch anspruchsvolle Leistung Pflegekräfte und alle anderen Mitarbeiter erbringen. Nach dem Motto: „Der Kopf kann erst frei denken, wenn er nicht mehr alle Hände voll zu tun hat“, bietet das Projekt die Chance, viele Mitarbeiter auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen. Die Diskussion über konkrete Situationen eröffnet Wege, Erkenntnisse  auch auf ähnlich gelagerte Fälle zu übertragen. Das stärkt Fachkompetenz, Teamgeist und Selbstwertgefühl.“ Brügmann lobte die guten Schulungsbedingungen in den Räumlichkeiten der nahe gelegenen Rettungswache.
Auch die Teilnehmer empfehlen die Fortbildungen weiter: „Praxisbezogen“, „neue Anregungen für den Umgang mit unseren Bewohnern“ oder „Ich kann Krankheiten besser differenzieren“ waren drei positive Rückmeldungen von vielen.
Das Projekt wird bis Jahresende  fortgesetzt. Dann haben rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Multiplikatoren ihr Wissen über gerontopsychiatrische Krankheitsbilder aktualisiert und konkrete Lösungsansätze für aktuelle Fragestellungen entwickelt.

21.06.2017
Jan Pyschny – Heimleiter

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ausbildungsstart_2016Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt als Schirmherr beim Start-Tag des Bayerischen Roten Kreuzes die Auszubildenden, Schüler und Praktikanten: Tolle Jobs mit Zukunft – Werbung für ehrenamtliches Engagement

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eröffnete heute als Schirmherr den siebten Ausbildungs-Start-Tag des Bayerischen Roten Kreuzes in Fürth. „Es ist schön, wenn man in die Gesichter so vieler junger motivierter Menschen blicken kann, die sich für eine Ausbildung, ein Praktikum, ein berufliches oder freiwilliges Engagement im sozialen Bereich entschieden haben. Das gibt es tolle Jobs mit Zukunft“, begrüßte Herrmann die Neustarter.

Das Bayerische Rote Kreuz sei als leistungsfähiger Arbeitgeber für alle Auszubildenden, Schüler oder Praktikanten eine gute Wahl, so Herrmann. Er betonte etwa die Bedeutung der Aufgaben als Pflegekraft oder als Notfallsanitäter. „Man kann mit diesen Aufgaben andere Menschen erreichen, ihnen notwendige Hilfe leisten, aber auch sich selbst verwirklichen. Solche Berufe haben Zukunft, denn die Menschen werden immer älter oder benötigen damit auch immer mehr pflegerische sowie medizinische Hilfe.“ Herrmann dankte allen Neustartern, die sich der neuen Aufgabe und Verantwortung stellen, ob für ein freiwilliges soziales Jahr, als Praktikant oder als Auszubildender. Er  ermutigte sie, diesen Weg weiterzuverfolgen und sich von eventuellen Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.

Gleichzeitig warb der Bayerische Innenminister für die dreijährige Ausbildung vom Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter und für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Rettungsdienst, bei der Feuerwehr oder den freiwilligen Hilfsorganisationen. Herrmann: „Denn ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar in unserer Zeit. Ohne ein funktionierendes Ehrenamtswesen ist ein funktionierendes Gemeinwesen nicht möglich.“

Bayern verfügt in der sogenannten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr über 470.000 Einsatzkräfte. Rund 450.000 von ihnen sind ehrenamtlich tätig. Herrmann: „Eine so aktive Bürgergesellschaft, ein so starker freiwilliger Einsatz für den Dienst in der Gemeinschaft ist deutschlandweit einzigartig.“

(05.10.2016 PM M143/2016)

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Von Links nach rechts: Wolfgang Knapp, QMB; Michael Steil, Netzwerk PSNV; Thomas Heideloff, Stv. RD-Leiter; Stefan Pechtl, RD-Leitung; Anton Schuster, RD-Leiter

Erlangen, 25/08/16

Nachdem in den letzten Monaten sechs hauptamtliche Mitarbeiter des BRK Rettungsdienstes Erlangen-Höchstadt die Ausbildung für Kollegiale Ansprechpartner absolviert haben, besuchte heute Michael Steil, Vorstand des Netzwerkes PSNV den Kreisverband Erlangen-Höchstadt zu einem Gespräch über die weiteren Planungen.

Michael Steil ist Vorstandsvorsitzender des Netzwerkes Psychosoziale Notfallversorgung mit Sitz in Freiburg. Das Netzwerk  unterstützt bestehende Einsatzteams bei fachlichen und logistischen wie auch personellen Fragen. Es bietet Aus- und Weiterbildung, sowie die Beratung von PSNV-Kräften.

Der Kreisverband Erlangen-Höchstadt des BRK ist Mitglied des Netzwerkes geworden, um einen weiteren gezielten Ausbau der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zu fördern.

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Anton Schuster, Leiter des BRK Rettungsdienstes Erlangen-Höchstadt, bei der Dienstbesprechung

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Annika Rauscher, stv. Pflegedienstleitung des Internistischen Zentrums, und PD Dr. Rüdiger Görtz, Oberarzt aus der MAS erläutern die neue Struktur

Erlangen, 12/08/16

Bei der gestrigen Fortbildung für den Rettungsdienst hatten wir Besuch, und zwar von Frau Annika Rauscher, der stv. Pflegedienstleitung des Internistischen Zentrums, und von Herrn PD Dr. Rüdiger Görtz, dem zuständigen Oberarzt für die MAS (Medizinische Aufnahme Station).

Zu Beginn erläuterte Anton Schuster, der Leiter des Rettungsdienstes in der Dienstbesprechung positive  Neuerungen aus den Tarifverhandlungen der Landesgeschäftsstelle mit der Gewerkschaft, die  Bezahlung der künftigen Notfallsanitäter beim BRK betreffend.

Annika Rauscher und Dr. Rüdiger Görtz von der Medizinischen Aufnahme Station (MAS)  der Universitätsklinik Erlangen stellten die neue Struktur der MAS nach den Umbauten und organisatorischen Änderungen vor.  Neben den baulichen Veränderungen, die eine verbesserte Raumsituation ergeben haben, wird auch ab Ende August das ESI-Triagesystem  eingeführt, ein Ersteinschätzungs-System, bei dem eine speziell geschulte Pflegekraft bei der Ankunft eines Notfallpatienten die Ersteinschätzung vornimmt, um eine Behandlung nach der Dringlichkeit zu veranlassen. Ebenso wurde auf den organisatorischen Ablauf bei Infektions-Patienten  eingegangen, für die zusätzliche Räume bereitstehen.

Eine rege und gute Diskussion ergab sich im Anschluss, bei der sich unsere Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst mit den beiden Gästen über Schnittstellen und Arbeitsabläufe ausgetauscht haben.

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img167Erlangen, 05/07/16

So lautet das Motto der Wasserwacht Bayern für die Veranstaltung

Tag des Schwimmabzeichens“.

Fehlender Sportunterricht, Schließung von Bädern und immer schlechter werdende Schwimmleistungen der Kinder, veranlasst die Wasserwacht Bayern zu einem Tagdes Schwimmabzeichens aufzurufen. Jeder sollte schwimmen können, damit  er sich im Notfall auch selber helfen kann.

In Erlangen findet diese Aktion am

Sonntag, 17.7. von 11 bis 17 Uhr

im Röthelheimbad, Hartmannstrasse 121, 91052 Erlangen statt.

Die Aktiven der Wasserwacht Erlangen stehen an diesem Tag bereit, die Jugend-und auch Erwachsenen-Schwimmabzeichen abzunehmen und zu dokumentieren.

 Wir freuen uns auf möglichst viele Teilnehmer !

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Seit der 24. Woche ist im Erlanger BRK-Haus die Ausstellung „Lichtmalerei“ der BRK Gruppe „Fotoexperimente im SeniorenNetz“ zu sehen. Die Ausstellung beinhaltet einen Querschnitt der letzten Arbeiten und kann zu den regulären Geschäftszeiten von Mo – Fr besichtigt werden. Weitere Vorschaubilder finden Sie unter www.seniorennetz-erlangen.de . Die Ausstellung unterstreicht einmal mehr, was in der Gemeinschaft „Wohlfahrts- und Sozialarbeit“ alles geboten ist.

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FEiS-Darstellung

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UW-5

BRK-ERH
Herbert Blank

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Schwere Brandverletzungen – ganze Arbeit durch die Notfalldarstellung

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Nach Vesorgung der Brandverletzungen wird der Verletzte weiter betreut – es geht im bald besser

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Frakturen schienen und Verletzungen verbinden : Läuft bei uns ! Daumen hoch 🙂

Erlangen, 02/06/16

Der dritte Tag befasste sich mit den Themen Schädel-Hirn-Trauma, Hitze- und Kälteschäden, Intoxikation, Stromunfällen, Stifneck, Sam-Splint, PelvicSling, Wundversorgung, Druckverband und Augenverletzungen.

Die praktischen Übungen der Versorgung machten den ägyptischen Kursteilnehmern sichtlich Freude. Es gab auch den Wunsch von Ihnen, ein paar Sätze auf Deutsch zu lernen (z.B. Wie geht es Dir ? ).

Freude hatten auch unsere Ausbilder, die von einem deutschen Arzt mit aus dem Hotel für einen kurzen Trip mitgenommen wurden, der ihnen das Siemens Headquarter  zeigte und mit Ihnen in einer Mall einkaufen ging. So bekamen sie Impressionen von Kairo, in der neue und wunderschöne Gebäude direkt neben einsturzgefährdeten Ruinen standen.

Ein kurzer Blick in das Rettungswesen gelang auch. Ehrenamtliche Helfer wie bei uns im Roten Kreuz gibt es in Ägypten nicht.  Es wird zwischen drei Ausbildungsstufen im Notfallmedizinischen Bereich unterschieden:  Der Ersthelfer mit 16 UE, der Mitarbeiter der auf dem Krankenwagen eingesetzt ist, und eine ähnliche Ausbildung wie ein Rettungssanitäter in Deutschland hat mit 600 UE, und einem Arzt, der in der Regel vom Krankenhaus abgeholt wird.

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