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Archive for the ‘Bergwache’ Category

Erlangen, 05/06/17

Erstmals setzt das BRK in diesem Jahr im Rahmen eines Feldversuchs Prototypen des hochmodernen Patientenüberwachungsmonitors vom Typ TC3 der Erlanger Firma Corscience ein. Entwickelt wurden diese kompakten Geräte für den Ersteinsatz in abgelegenen, schwer zugänglichen Gebieten, da hier handliche Alleskönner gefragt sind. Denkbar ist ein Einsatz der TC3- Geräte jedoch auch bei Sanitätsdiensten im Rahmen von Groß­ver­an­stalt­ungen aller Art, so zum Beispiel auf großen Festivals, bei Radrennen, oder eben auch anlässlich der Bergkirchweih. Dort werden insgesamt drei Intensivbehandlungs- und Überwachungsplätze mit den TC3-Prototypen ausgestattet sein. Sämtliche Wachleiter wurden hierzu bereits durch den Hersteller als Multiplikatoren ausgebildet, so dass die entsprechenden Geräteeinweisungen gemäß des Medizinproduktegesetzes vor den täglichen Bergdiensten erfolgen können.

Da die TC3 Überwachungsmonitore jedoch nicht nur ein einfaches Vierkanal-EKG darstellen, sondern zudem auch über eine Zwölfkanal-Ableitung, sowie eine SpO2– und eine nichtinvasive Blutdruckmessung verfügen, können diese Geräte diagnostisch auch nahezu mit den im notfallmedizinischen Bereich verbreiteten EKGs mithalten. Daher ist es im Anschluss an die Testphase auf der Bergkirchweih auch angedacht, diese Geräte künftig auf den Krankentransportwagen (KTW) des Rettungsdienstes innerhalb des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt einzusetzen. Zu diesem Zweck wird derzeit eine entsprechende Halterung entwickelt, welche die notwendigen Anforderungen der DIN EN 1789 Typ A, B und C erfüllt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Schöner und Lars Paape von der Bereitschaft Erlangen 2, durch die der Kontakt zu der Firma Corscience hergestellt werden konnte, sowie auch an die Firma Corscience für die mittlerweile sehr enge und produktive Zusammenarbeit!

Corscience ist ein bewährter Entwicklungsdienstleister internationaler Medizintechnikfirmen mit innovativen Lösungen für den Menschen. In den Kompetenzfeldern Elektrostimulation und Monitoring, Beatmung und Gasanalytik sowie Mobile Health ist das Unternehmen führend. Corscience bietet individuelle Komplettlösungen von der Entwicklung über die Zulassung und Produktion bis hin zum Life Cycle Management.

 

Max Kunkel, BRK ERH

 

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Erlangen,04/06/17

Am Pfingstsamstag wurden 111 Patienten versorgt, darunter 12 mittelschwere und drei schwerverletzte Patienten. Die Trägertrupps musste 26 mal ins Gelände ausrücken, um Patienten nach Stürzen oder zu viel des Fränkischen Festbieres in die Bergwache zu bringen. Neun Patienten mussten ins Krankenhaus transportiert werden, davon wurden sechs Fahrten mit dem Berg-KTW durchgeführt.

In den späten Abendstunden wurden durch das Team der Bergwache, die diesmal von der B 1 besetzt war, in 29 Minuten 24 Patienten behandelt . Dabei muss man wissen, dass jeder Patient gesichtet und behandelt werden muss. Hier waren Höchstleistungen gefragt, um die Wache schnell wieder leer zu bekommen, damit neue Patienten aufgenommen werden konnten.

Besuch

Wir hatten Samstagnachmittag Besuch vom neuen Bezirksbereitschaftsleiter des Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken, Johannes Stegmann, und seinem Stellvertreter, Christoph Treubel. Die beiden wurden von Elke Hartmann und Volker Nachtmann von der Kreisbereitschaftsleitung über die Struktur und den Ablauf der sanitätsdienstlichen Versorgung auf dem Berggelände informiert, und haben die Wachen des BRK auf dem Berggelände besucht.  Ebenfalls zu Besuch war Sohrab Taheri-Sohi, der Socialmedia-Beauftragte des BRK-Landesverbandes, eines lieben Kollegen.

Schönes und nicht so Schönes

Ein Dankeschön an die Security-Leute, die uns gestern als gute Lotsen und super Träger bei vielen Einsätzen unterstützt haben. Ebenso ein Dankeschön an die Kameraden der Feuerwehr Erlangen, die uns bei der Rettung eines Verletzten aus schwierigem Gelände hervorragend unterstützt haben.

Ein großes Dankeschön an die Kollegen der Erlanger Polizei, die durch ihr rasches Eingreifen schlimmeres verhindert haben. Ein rabiater Angehöriger eines Patienten hat zwei unserer Sanitäter leicht verletzt, weil er nicht in die Wache gelassen wurde,  da diese mit Patienten voll belegt war. Der Angreifer wurde durch Beamte der Polizei  überwältigt und dingfest gemacht. Hier zeigte sich wieder, dass die räumliche Nähe der beiden Wachen von BRK und Polizei hervorragend ist.

Die Süße Welt, ein Geschäft auf dem Berg gleich in unserer Nähe, hat unsere Wache mit Schokospießen beliefert. Dadurch konnte nach mehreren anstrengenden Einsätzen  die Energiereserven unserer Helfer wieder aufgefüllt werden. Vielen Dank, es war sehr lecker !!

In der Innenstadt – HiloPe

Unser Zusatz-Rettungstransportwagen der von 20/00 – 02/00 Uhr gestellt wird, hatte insgesamt vier Einsätze. Dabei ging es zweimal um die Einsatzmeldung „HiloPe“ Hilflose Person. Ein 17 jähriger und ein 27 jähriger hatten eindeutig zuviel Alkohol zu sich genommen, darunter war das unrühmliche Ergebnis von 0,75 Liter Schnaps bei dem 27 jährigen.

Aufmerksame Anwohner eines Parkplatzes haben schlimmeres verhindert. Sie fanden ebenfalls eine hilflose Person, die gestürzt war, und sich dabei diverse Verletzungen zugezogen hatte, Schädel-Hirn-Trauma, HWS-Trauma, und ein Gesichtstrauma. Er lag ca. 30 Minuten am Boden, wurde von den Anwohnern gefunden, die sofort einen Notruf absetzten, und Erste-Hilfe leisteten. Herzlichen Dank für die gezeigte Zivilcourage, die ein Leben gerettet hat !

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Erlangen, 02/06/17

Relativ ruhig verlief der gestrige Bergauftakt aus Sicht des Roten Kreuzes. Insgesamt 33 Patienten wurden auf den BRK Bergwachen versorgt. Achtzehn Mal musste ein Rettungstrupp ausrücken, um Verletzte oder Erkrankte Bergbesucher aus dem Berggelände zur Versorgung in die Bergwache zu bringen. Dabei konnte erstmals eine neue Krankentrage eingesetzt werden , die aus dem Bereich des militärischen Rettungswesens stammt, vierfach klappbar ist bei leichtem Gewicht, und besonders durch ihre geringen Packmaße hervorsticht. Die Trage hat ihren Praxistest mit Bravour bestanden, und wird fester Bestandteil der BRK Ausrüstung, sie ist leichter im Gedränge auf dem Berg einzusetzen als die bisherigen Krankentragen.

Neun Bergbesucher mussten ihren Bergbesuch mit der Fahrt im Krankentransportwagen der Bergwache zu einer Klinik beenden, zwei davon wurden notärztlich versorgt.

Nach Bergschluss gegen 00/10 Uhr ist eine Person auf der Bergstraße plötzlich umgefallen, und war bewusstlos. Nach dem Notruf wurde der Patient wurde zur BRK Wache im Behördenhof gebracht, dort notärztlich versorgt, und unter Notarzt-Begleitung im RTW in eine Klinik gebracht.

Der zusätzliche Rettungstransportwagen der von 20/00 bis 02/00 Uhr vorgehalten wird, hatte zwei Einsätze. Der erste Patient des Berg-RTW konnte bereits um 20/33 Uhr im Erlanger Zentrum gerettet werden. Der 19-Jährige Jugendliche hatte 8 Bier konsumiert, und dabei die Wirkung des Fränkischen Festbieres wohl falsch eingeschätzt. Er wurde nach der Versorgung in eine Erlanger Klinik gebracht.

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Erlangen, 29/05/17

Am Donnerstag dieser Woche startet die fünfte Erlanger Jahreszeit, und auch das Rote Kreuz ist startklar. Seit Jahresanfang sind schon die einzelnen „Haltestellen“ auf dem „Bergfahrplan“ vorbereitet und abgearbeitet worden, von unzähligen Besprechungen , der Materialüberprüfung und schließlich dem Einräumen der Bergwachen am letzten Samstag durch die Bereitschaft Erlangen 1.

Besonders stolz ist man dieses Jahr bei der Kreisbereitschaftsleitung des BRK, dass der Sanitätswachdienst Bergkirchweih das interne Qualitätsmanagementsystem EQ San Berg nach dem Modell EQ modular spezial zur Qualitätssicherung erfolgreich implementiert hat, was bei einem externen Audit im April bestätigt wurde.

Das BRK betreibt zwei Wachen auf dem Berggelände, die Hauptwache im Behördenhof am Schützenweg, und die Wache West in der kleinen Bergstraße.Neben der Aufgabe als Nothilfe und Sanitätsstation fungieren beide Wachen auch als Rettungsinsel für Frauen in Not, die Rotkreuzler wurden entsprechend durch Mitarbeiterinnen des Notrufes für Frauen geschult.

Dieses Jahr erfolgt erstmals der Einsatz von Flüchtlingen aus dem Erlanger Flüchtlingsforum als Dolmetscher für alle Dienste, und als Ersthelfer. Die Flüchtlinge wurden in drei Veranstaltungen allgemein über das Rote Kreuz und seine Aufgaben in Erlangen informiert, absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs in Englisch, und eine spezielle Einweisung auf das Berggeschehen.

Alle Rotkreuzhelferinnen und Helfer sind zwölf Tage ehrenamtlich im Einsatz während des Berges. Ab 10/00 Uhr sind mindestens zwei Sanitäter im Dienst, ab 18/00 Uhr ist Maximalbesetzung mit bis zu 30 Sanitätern, darunter, Trupp-, Gruppen- und Zugführer, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, ein Notarzt. Der Dienst endet in der Regel um 01/00 Uhr früh am nächsten Tag.

 

Normalerweise sind zwei Rettungs-Trupps auf dem Berg unterwegs, in Hochzeiten bis zu vier Rettungs-Trupps. Die Notrufe gehen bei einem eigenen Funkplatz in der BRK Hauptwache ein, von dort wird die Rettung auf dem Berg disponiert. Alle gehunfähigen Patienten auf dem Berg müssen getragen werden, dafür sind je nach Gelände bis zu sechs Helfer nötig.

 

Um die Dimensionen des Bergdienstes besser zu verstehen, ein paar Zahlen:

Im Jahr 2016 wurden 3.497 Dienststunden ehrenamtlich auf der Bergkirchweih durch das BRK geleistet, das entspricht zwei „Mannjahren“. Zusammen 609 Patienten wurden auf den Bergwachen des BRK behandelt, 109 mal rückten Rettungstrupps aus, 89 Patienten wurden von dem eigens auf dem Berg stationierten Krankentransportwagen in Kliniken transportiert.

Auch für den „Nachberg“ in der Innenstadt ist das Rote Kreuz gerüstet. Hier steht ein zusätzlicher Rettungstransportwagen von 20/00 Uhr – 02/00 Uhr zur Verfügung, zur Verstärkung der normalen Vorhaltung des Rettungsdienstes, der sog. „Berg-Retter“.

Zwei Bitten hat das Rote Kreuz: Bei der zu erwartenden Hitze während des diesjährigen Berges auch mal Alkoholfreies trinken und gut essen.

Für die bessere Orientierung bei Notfällen auf dem Berg wurde dieses Jahr erstmals eine Sektoren-Einteilung vorgenommen.  Der „Rettungspunkt Berg“ ist auf großen orangefarbenen laminierten Schildern mit der Unterzeile SOS zu erkennen, die an jedem Stand und Fahrgeschäft und auf allen Kellern angebracht sind.

Bitte nennen Sie bei Notrufen über die Integrierte Leitstelle mit der 112 oder über die BRK Bergwache, den nächsten Rettungspunkt, damit wir möglichst schnell bei Ihnen vor Ort sind.

Auf einen friedlichen und schönen Berg 2017 !

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Erlangen, 24/05/16

Der letzte Tag auf dem Berg verlief für die Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Erlangen 1 sehr ruhig, zusammen wurden 229 ehrenamtliche Stunden geleistet. Es kam zu vier Hilfeleistungen, sechs Leichtverletzten die Erste Hilfe erhielten, sowie einem Mittelschwer Verletzten, und einem schwerer Verletzten.Es war nur ein Rettungstrupp-Einsatz erforderlich, zwei Patienten wurden mit dem Berg-KTW und einem KTW der Vorhaltung in Kliniken gebracht.Das schlechte Wetter und das Fußballspiel sorgten wohl für wenige Bergbesucher. Auch der Nachberg in der Innenstadt verlief ruhig, diesmal ohne Einsätze für den Rettungsdienst.

Zeit für einen Gesamtrückblick auf den Berg 2016 aus der Sicht des BRK. Die Wachen West und Mitte wurden von den Helferinnen und Helfern des BRK Erlangen-Höchstadt ehrenamtlich während der 12 Tage besetzt.

 

Statistik Daten Berg 2016 BRK

 

Helfer/innen  gesamt 344  Mann/Frau Tage
Einsatzstunden ehrenamtlich 3.497 h
Hilfeleistungen    520
Patienten mittelschwer verletzt      76
Patienten schwerer verletzt      13
Patienten Gesamt    609
Rettungstrupp-Einsätze    157
Transporte Berg-KTW      53
Transporte öffentlicher RD      36
Jugendliche unter 18 mit  Alkohol-Intox      26
Einsätze Rettungsinsel        1

 

Zusammen gefasst hat es sich um einen „normalen Berg“ gehandelt, mit Einsatzspitzen an den Wochenenden mit bis zu 28 Rettungstrupp-Einsätzen. Dieses Jahr wurden auf den BRK-Bergwachen 26 Jugendliche unter 18 Jahren mit Alkohol-Vergiftungen versorgt, das stellt ca. ein Drittel mehr da, als letztes Jahr. Der „Nachberg“ in der Innenstadt wurde mit einem zusätzlichen RTW des BRK von 20/00 Uhr – 02/00 Uhr versorgt. Auch der Nachberg verlief moderat von den Einsätzen her.

Von den Einsatzanlässen bzw. Verletzungen her dominierten die üblichen Kombinationen Alkohol/Sturz/Psyche, es kam auf dem Berg zu vielen Fußverletzungen durch nicht geeignetes Schuhwerk der Frauen, hier hatte leider die Mode Vorrang vor der Sicherheit.Positiv aufgefallen ist die stark verbesserte Ausweisung der Fluchtwege durch Banner, sowie der „Berg-Knigge“ für die Besucher, ebenso die freien Rettungs- und Fluchtwege.

Sehr gut war die Zusammenarbeit mit der Security, sei es zur Lotsung zum Einsatzort, dem Freihalten der Einsatzstelle während der Versorgung, oder der Mithilfe beim Transport. Ebenso sehr gut war die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Feuerwehr.

Herzlichen Dank an alle die bei der Vorbereitung, Begleitung und Versorgung, der Durchführung und der Nachbereitung ehrenamtlich Dienst gemach haben, ohne euch hätte es nicht geklappt ! DSC02299Der Dienst am Berg hat den Erlanger Rotkreuzlern Spaß gemacht, wir haben uns gefreut, für die Sicherheit der Bergbesucher mit zu sorgen, ade bis nächstes Jahr !

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Erlangen, 23/05/16

Der zweite Sonntag verlief relativ ruhig, wenn man von dem Gewitter absieht.

Gegen 21/10 Uhr wurde wegen der aufziehenden Gewitterfront die Warnstufe II mit Sirenenalarm ausgelöst, mit der Empfehlung an die Bergbesucher, das Berggelände zu verlassen. Der einsetzende Starkregen begann gegen 21/30 Uhr, um 22/00 Uhr konnte die Warnung wieder aufgehoben werden, und der Bergbetrieb ging weiter.

Die von der Stadt Erlangen installierte Sirenen-Anlage mit Durchsagemöglichkeit hat sich wieder einmal bewährt zur schnellen Information der Bergbesucher bei Gefahrenlagen.

Gefreut haben sich die Baiersdorfer Rotkreuzler über den Besuch von Joachim Herrmann, dem Bayerischen Staatsminister des Innern, der zusammen mit Stadtbrandtrat Friedhelm Weidinger die Rotkreuzwachen besuchte. Im Gespräch mit Michael Meyer, dem Wachleiter der Baiersdorfer Schicht erkundigte er sich ausführlich über den Verlauf der Bergkirchweih 2016 aus der Sicht des Roten Kreuzes.

Weiterhin war auch eine Mitarbeiterin des Rundfunksenders EgoFM bei uns auf dem Berg, und begleitete einen Rettungstrupp mit Mikrofon und Rekorder im Gelände.

Es gab für die Rotkreuzler der Bereitschaft Baiersdorf die mit bis zu 30 Helfern in der Abendschicht insgesamt 344 ehrenamtliche Stunden erbrachten, relativ gut zu tun. Es kam zu 57 Hilfeleistungen, 14 Patienten erhielten Erste Hilfe bei leichten Verletzungen, sechs Patienten erlitten mittelschwere Verletzungen, zwei weitere schwerere Verletzungen.

Zwei Jugendliche im Alter von 16 Jahren mussten jeweils mit 1,3 Promille bei einem Jungen bzw. 1,5 Promille bei einem Mädchen nach ärztlicher Behandlung einer Kinderklinik zugeführt werden.

Die Rettungstrupps des BRK mussten 11 mal in das Berggelände ausrücken, sieben Patienten verließen den Berg mit Krankentransportwagen (4 mit dem Berg-KTW, drei mit Fahrzeugen der öffentlichen Vorhaltung).

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Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, im Gespräch mit dem Wachleiter der Baiersdorfer Schicht auf dem Berg, Michael Meyer

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Die komplette Wachbesatzung des Baiersdorf-Sonntages, zusammen mit Innenminister Joachim Herrmann, und Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger

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Der „Berg-KTW“ in Bereitschaft an der BRK Bergwache.

Im Nachberg in der Innenstadt kam es drei Rettungseinsätzen, jeweils hervorgerufen durch die Kombi Alkohol und Sturz. Der letzte Einsatz fand um 03/40 Uhr statt.

 

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 Erlangen, 22/05/16

Der zweite Samstag verlief nach relativer Ruhe am Vormittag und Nachmittag in den Abendstunden turbolent für die 34 Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Erlangen 3, die die beiden BRK Wachen West und Mitte betreuten, es kamen insgesamt 445 ehrenamtliche Stunden zusammen.

Zeitweise wurden auf der Wache Mitte gleichzeitig neun Patienten und auf der Wache West drei Patienten  durch die Teams der BRK Bergwachen versorgt. Ein Bergbesucher erlitt einen Herzinfarkt, und wurde nach ärztlicher Versorgung mit dem  RTW in eine Klinik gebracht.

 

Es gab viel zu tun für die Rotkreuzler, 46 Hilfeleistungen, 35 Leichtverletzte erhielten Erste Hilfe, zwanzig Bergbesucher wurden wegen mittelschwerer Verletzungen versorgt, zwei Patienten mussten als schwerer Verletzte eingestuft werden. Zwei Jugendliche hatten dem Alkohol zu sehr zugesprochen.

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Einer der zahlreichen Rettungs-Trupps Einsätze am Samstag. Die Patientin musste liegend mit der Krankentrage zur Wache gebracht werden.

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Wenn es der Zustand und die Verletzungen des Patienten zulassen, kann auch ein Rollstuhl eingesetzt werde.

Transport vom Keller

Ein Rettungstrupp bahnt sich seinen Weg durch die Massen, unterstützt durch Security Mitarbeiter. Die genaue Lokalisation des Einsatzortes ist enorm wichtig, damit die Hilfe rechtzeitig ankommt, hier hilft nur eine gute Notfallmeldung.

Manchmal gibt es auch was zu feiern, so wir hier den Geburtstag eines Helfers, den er statt beim Feiern lieber auf dem Berg im Dienst verbringt. Herzlichen Glückwunsch !

Die Rettungstrupps mussten zusammen 26 mal ins Berggelände ausrücken, was an die Zahlen des Pfingstwochenendes fast hinkommt. Dreizehn Bergbesucher wurden mit dem Berg-KTW in Kliniken gebracht, für weitere neun wurden Fahrzeuge der öffentlichen Vorhaltung des Rettungsdienst angefordert.

Relativ ruhiger verlief der Nachberg, es kam zu drei Einsätzen für die Rettungsdienst-Besatzungen. Dabei musste bei einem Patienten, der sich zunächst weigerte sich behandeln zu lassen, die Polizei zur Hilfe gerufen werden, damit er transportiert werden konnte.

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