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Archive for the ‘Erste-Hilfe’ Category

Erlangen, 21/05/16

Der zweite Freitag verlief sehr ruhig für ein beginnendes Wochenende. In drei Schichten, zuletzt bei der Abendschicht mit 27 Rotkreuzlern betreuten die Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Erlangen 1 die beiden BRK-Wachen, es wurden zusammen 245 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Es wurden 15 Hilfeleistungen verzeichnet, 26 Bergbesucher erhielten Erste Hilfe für Ihre leichten Verletzungen, dreimal kam es zu mittelschweren Verletzungen. Dreizehnmal rückten die Rettungs-Trupps des BRK ins Berggeschehen aus, vier Patienten wurden mit dem Berg-KTW in Krankenhäuser gebracht, für einen Patienten musste ein Fahrzeug der öffentlichen Vorhaltung gerufen werden. Ein männlicher Jugendlicher hatte dem Alkohol zu sehr zugesprochen, und war bewusstlos, er musste nach notärztlicher Versorgung in eine Klinik transportiert werden.

Ein spezielles Teammitglied hatte die Wachbesetzung gestern übrigens – Frau Siegritz vom Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. hat gestern die Abendschicht mitgemacht. Frau Siegritz hatte die Helfer-Schulungen für die „Rettungsinseln“ gehalten, und wollte sich einen eigenen Eindruck machen, wie ein Bergabend in einer BRK-Bergwache abläuft.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stand auch gestern wieder auf dem Programm – das hugo! Stadtmagazin I Erlangen war mit Mitarbeiterinnen für ein Interview da. Auch Oberbürgermeister Dr. Florian Janik hat auf der BRK Wache Mitte vorbeigeschaut, und sich erkundigt, wieviel so los ist.

Besonders verdient um die Energiereserven und damit die Einsatzfähigkeit unserer Wachbesatzungen hat sich gestern die „Schweizer Süße Welt“ (Stand Nr. 1 auf dem Bergplan) gemacht, die ihren Stand nicht weit von unserer Hauptwache hat. Bereits zum zweiten Mal bekamen wir „Schoko-Obstspieß-Rundumversorgung“ für die komplette Wachbesatzung – ein herzliches Dankeschön für diese spezielle Art der Unterstützung !

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Gefragt während der 12 Tage der Bergkirchweih Erlangen: Krankentrage und Rettungstrupps des Roten Kreuzes

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Volker Nachtmann von der Kreisbereitschaftsleitung im Gespräch mit drei Mitarbeiterinnen von Hugo! Stadtmagazin Erlangen

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Auch OBM Dr. Florian Janik schaut sich öfters auf den Bergwachen um, um sich zu erkundingen, wie die Sanitätsdienstliche Lage ist.

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Michelle und Jonathan bedanken sich bei der Chefin der „Schweizer Süße Welt“ die unsere Energiereserven wiederholt aufgeladen hat – Klasse Sache !

Kirsten Fraedrich, BRKERH

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Fast 90 Leute aller Altersstufen waren an der gemeinsamen Veranstaltung „Drücken ist stark“ der FFW Oberschöllenbach (OBS), der BRK Bereitschaft Heroldsberg sowie des Kreisverbandes BRK Erlangen-Höchstadt am Mittwochabend, den 09.März 2016, im Feuerwehrhaus anwesend.

Ausgangspunkt dieser Veranstaltung war eine Reanimation bei einem Feuerwehreinsatz in Eckental, sodass sich Feuerwehr und Rotes Kreuz, insbesondere die Oberschöllenbacher Kommandanten Stefan Ibl und Markus Herrmann sowie BRK-SEG Leiter Julian Pertek – auch unterstützendes Mitglied der Feuerwehr OBS veranlasst sahen, nicht nur die eigenen Kräfte in Herz-Lungen-Wiederbelebung zu schulen, sondern die Bevölkerung in diese Trainings einzubeziehen.

Während die Ehrenamtlichen der Feuerwehr die Räumlichkeiten (zwei Räume) vorbereitet hatten, übernahm die Bereitschaft mit 15 Ehrenamtlichen nach einem halbstündigen Vortrag von Andreas Lambert vom BRK Kreisverband ERH die praktische Unterweisung in Sachen Wiederbelebung an neun Übungsstationen mit „Übungspuppen“ in der „Löschstube“ und im Dachgeschoß. An zwei Übungsstationen wurde auch mit Hilfe von Übungsdefibrillatoren die Reanimation geübt, da ja an vielen öffentlichen Orten bspw. in Bayern bereits Defibrillatoren für Notfälle angebracht sind.

Der Referent A. Lambert wies bei seinem Einführungsvortrag darauf hin, dass es dauerndes Ziel des DRK bzw. BRK , aber auch der anderen Rettungsdienstorganisationen sei, diese Laienhilfe im Kampf gegen den Herztod zu fördern. Jeden Tag sterben in Deutschland geschätzt 300 Menschen am plötzlichen Herztod. Deshalb könnten viele noch gerettet werden, wenn sich nur Ersthelfer trauen würden, sofort etwas zu tun – gerade die ersten vier Minuten sind wichtig.
Es ist so einfach, man muss sich nur trauen nach dem Motto „Prüfen, Rufen und Drücken“ dann stark und beherzt auf den Brustkorb der nicht mehr atmenden Person zu drücken.
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Es komme gar nicht darauf an, dass zwei Atemspenden gegeben werden. „Drücken“ allein reiche zunächst schon aus. Die zu wiederbelebende Person sollte dabei auf einem harten Boden bzw. Untergrund liegen. Aber der Ersthelfer sollte dabei nicht vergessen, unbedingt den Rettungsdienst (RD) zu verständigen und solange „zu drücken“, bis dieser eingetroffen ist. Man kann also nichts falsch machen! Gut wäre es natürlich, wenn eine zweite Person zur Unterstützung, bis zum Eintreffen des RD dabei ist und evtl. sich beide beim Drücken abwechseln können. Einige Anwesende stellten nach ihrem Übungspart fest, dass dies sehr anstrengend für Arme , Knie und Rücken war – man konnte es Ihnen auch ansehen.

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Und bald ist es wieder soweit:

Wer schon immer mal einen Blick hinter die Kulissen von Rettung, Erster Hilfe, Ausbildung, Essen auf Rädern, und vielen Bereichen mehr tun wollte:

Wir laden herzlich ein zu unserem Tag der offenen Tür am 08/05/16 von 11/00 – 16/00 Uhr !

Ausführliche Infos durch Klick auf das Bild.img060

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IMG_0868Erlangen, 30/06/15

Nicht nur beim Roten Kreuz in Erlangen auf dem Hof der Rettungswache ist es heiß zur Zeit, es steht eine Hitzewelle zur Mitte der Woche bis zum Wochenende in Stadt- und Landkreis an.

Heiße Zeiten – mit großer Hitze und starkem Sonnenschein: Ein paar Tipps vom Roten Kreuz Erlangen-Höchstadt dafür:

Wer ist besonders gefährdet ? Säuglinge, Kinder bis 4 Jahre, Erwachsene ab 65 Jahren. Darüber hinaus pflegebedürftige Menschen, Menschen die hart körperlich arbeiten, Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Was können Sie spüren ? Bei Flüssigkeitsmangel und starkem Schwitzen, können sich bestimmte Symptome einstellen: stark gerötetes, heißes Gesicht; Kopfschmerzen; Erschöpfungs- und Schwächegefühl; Kreislaufbeschwerden und Übelkeit, Muskelkrämpfe, Unruhe, Trockene Haut und Schleimhäute

Sofortmaßnahmen bei Hitzebeschwerden
Kühlung z.B. mit kaltem Waschlappen auf dem Gesicht, im Nacken, als Wadenwickel; viel Wasser trinken, keinen Alkohol; Schatten bzw. einen kühlen Ort aufsuchen.
Bei Bewusstlosigkeit oder nur noch langsamer Reaktion: Notruf Rettungsdienst unter 112 !

Wie kann man auf sich achten ?
Täglich 1 – 2 Liter Flüssigkeit mehr trinken als sonst, z.B. Trinkwasser, Mineralwasser, Fruchtsaftschalen, Tee. Die Getränke sollten nicht zu kalt sein, auf keinen Fall Alkohol zu sich nehmen. Nur leichte Kost – Obst, Salate, Gemüse.

Wie kann man vorbeugen ?
Nicht in der prallen Sonne aufhalten, in der Sonne immer Kopfbedeckung tragen (Basecap, Hut, leichte Mütze). Tragen sie bequeme und luftige Kleidung. Schlafen Sie mit leichter Bettwäsche, und nur einem Laken als Zudecke. Halten Sie ihre Wohnung, besonders das Schlafzimmer, möglichst kühl, d.h. morgens und abends gut lüften, tagsüber verdunkeln.

Und auch ganz wichtig: Weder Babys noch Hunde oder Katzen bei Hitze ohne Aufsicht im Auto allein lassen!

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Im Rettungsdienst und auch in der Ersten Hilfe ist die Kommunikation mit Hörgeschädigten ein wichtiges Thema. Wie man mit den „Händen redet“ und viele weitere Infos gibt es bei der nächsten Fortbildung für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter im Rettungsdienst am:

Donnerstag, 09/07/15 um 19/30 Uhr im Lehrsaal Rettungsdienst

auf unserer Hauptwache in Erlangen. img827 img828Referent ist Kai Bartholomeyczik vom BRK Erlangen.
Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme

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Erlangen, 27/04/15

Am 05/11/14 kam es in Erlangen bei einem 43-jährigen Mann zu einem Herz-Kreislaufstillstand am Arbeitsplatz bei Siemens. Auf Grund des sofortigen zielgerichteten Eingreifens von Kollegen als Ersthelfern, der Intervention des Werksärztlichen Dienstes und der Reanimation durch Rettungsfachpersonal und eine Notärztin konnte der Patient erfolgreich wiederbelebt werden.

Herr Elsner ist nach klinischer Behandlung und Rehabilitation mittlerweile vollständig wiederhergestellt, und geht seinem Beruf in vollem Umfang nach. Er bedankt sich heute bei seinen Rettern persönlich . Die Beteiligten an der Rettung werden für Ihren Einsatz durch den Vorsitzenden des BRK Kreisverbandes Stefan Müller, MdB, ausgezeichnet.

Der gesamte Ablauf des Rettungseinsatzes verlief „wie am Schnürchen“, so Stefan Müller. Dadurch konnte das Leben von Daniel Elsner gerettet werden. Nur wenn alle Glieder der Rettungskette so wie hier funktionieren, kann es zu einem Rettungserfolg kommen. Die Ersthelfer, alle Kollegen des Patienten haben die Ernsthaftigkeit der Situation erkannt, sofort den Notruf abgesetzt, und unverzüglich mit der Reanimation begonnen. Ein Einweiser wurde auf die Straße geschickt, der Fahrstuhl stand bereit. Der Werksärztliche Dienst wurde sofort gerufen, von dem die Reanimation mit erweiterten Mitteln fortgesetzt wurde. Die Rettungsassistenten des Rettungstransportwagens des Roten Kreuzes und die Notärztin der Klinik für Anästhesiologie setzten in sehr guter Zusammenarbeit mit dem Werksärztlichen Dienst die Wiederbelebung fort, so das Herr Elsner schließlich transportfähig war, und in die Medizinische Klinik gebracht werden konnte.

Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß von der Stadt Erlangen besuchte das Treffen, und war ebenso wie alle Helfer hoch erfreut über den sehr positiven Ausgang dieses Einsatzes, und das gute Funktionieren der Rettungskette und der Rettungsdienste. Auf die Wichtigkeit der Ersten Hilfe und Wiederbelebung wies Andreas Lambert, Leiter der Ausbildung beim BRK hin, und rief zur Unterstützung der Aktion „Drücken ist stark“ auf.
Die Ersthelfer erhielten eine Ehrenurkunde als Auszeichnung für Ihren Einsatz, sowie ein kleines Dankeschön. Im Anschluss an die Ehrung der Ersthelfer und Retter gab es Gelegenheit zu Gesprächen zwischen dem erfolgreich Geretteten, und den Ersthelfern und Rettungsfachkräften.

Der schönste Dank für alle Beteiligten war es, den Patienten wohlauf zu sehen, und sich mit ihm über seine Erlebnisse auszutauschen.

Thomas Heideloff, BRK ERHDSCN2236

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERAErlangen, 22/11/14

Am gestrigen Freitag fand das Arzt-Patienten-Seminar der Medizinischen Kliniken I und IV des Waldkrankenhauses St. Marien im Rahmen der Deutschen Herzwoche 2014 statt. Es gab dazu Vorträge über die Behandlung und Heilung von Herzrhythmusstörungen, über Entspannungstechniken, und über die Ursachen der Erkrankung.

Mit dabei, im Rahmen der Ausstellung im Foyer waren wir mit einem Stand, an dem man alles über die Wiederbelebung  erfahren konnte, ebenso konnte jeder praktisch üben, und auch die Anwendung eines AED-Gerätes  (Automatischer Externer Defibrillator) testen. Unser Stand hatte das Motto der BRK-Aktion „Drücken ist staRK“ mit dem das Bayerische Rote Kreuz auf die Möglichkeiten der Wiederbelebung durch Erst-Helfer hinweist

Über einen prominenten Besucher haben wir uns besonders gefreut, Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, der Schirmherr der Veranstaltung besuchte unseren Stand, und testete, ob er noch alles weiß, was für schnelle Hilfe bei der Wiederbelebung wichtig ist.

Einheitliche Meinung unserer beiden Rettungsassistenten Hatice Bilgin und Wolfgang Knapp: Alles sehr gut gemacht,  unser Oberbürgermeister kann auch prima retten.

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