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Archive for the ‘Rettungsdienst’ Category

Erlangen, 01/12/17

Bereits am Dienstag dieser Woche haben acht unsere Mitarbeiter die Prüfung zum Notfallsanitäter abgelegt, und es geht noch weiter. Gestern haben weitere 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Prüfung zum Abschluss des Ergänzungslehrganges bei der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin in Fürth erfolgreich bestanden. So kommen wir zu 23 neuen Notfallsanitätern in einer Woche, einfach Klasse !

Herzlichen Glückwunsch allen Prüflingen, wir gratulieren und sind sehr stolz auf euch !

Und noch eine tolle Zahl: Insgesamt haben seit dem Beginn der Ausbildung zum Notfallsanitäter bisher  91,4 %  aller Prüflinge von uns  die Erste Prüfung erfolgreich absolviert, und bei  allen Zweitprüfungen die nötig waren 100 % unserer Prüflinge. Spitzenleistung !

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Die Bereitschaftsleitung des BRK konnte  im Juli eine großzügige Geldspende des LionsClub in Höhe von € 3000,- vom bisherigen Präsidenten Dr. Ewald Maier und dem neu gewählten Chef  Walter Frank entgegennehmen. Beide LionsClub-Vorstande würdigten damit das große ehrenamtliche Engagement der Bereitschaftsmitglieder im Oberland, die  u. a. auch mindestens 50 % der Anschaffungskosten für den neuen Mannschaftstransportwagen „Ford Transit“ selbst erbringen wollen. Die Spende kam durch mehrfache Gespräche des Autors am Anfang dieses Jahres mit Dr. Maier und Apotheker Peter Waibel vom LionsClub zustande.

Auf dem Foto (von rechts) sind Walter Frank, Dr. Ewald Maier, Daniela Zimmermann und der Autor abgebildet, als das Geldgeschenk in einem goldenen Sparschwein vor der BRK-Wache in Kleingeschaidt übergeben wurde.

Die Bereitschaft bedankt sich beim LionsClub für das Geldgeschenk, das die Finanzierung des MTW weit voran bringt und freut sich ebenso über viele weitere Spenden der Bevölkerung und/oder Gewerbebetriebe – auch kleine Geldspenden – für die Neuanschaffung des KFZ in diesem Jahr; die Bankverbindung und das Konto stehen auf der Homepage des BRK Heroldsberg.

 

Detlef-Lutz Pertek für BRK Heroldsberg

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Erlangen, 13/06/17

Seit 1979 war Georg Wick hauptamtlich im Rettungsdienst des BRK Kreisverbandes tätig, er kam aus dem Ehrenamt von der damaligen Sanitätskolonne Heroldsberg zum hauptamtlichen Rettungsdienst. Eingesetzt war er auf der Rettungswache Erlangen, im stationären Notarztdienst an der Uniklinik sowie dann auch auf der Rettungswache Heroldsberg.

Am gestrigen Dienstag endete sein Dienst um 15/00 Uhr mit der letzten Schicht, hier wurde er von Rettungsdienst-Leiter Anton Schuster und seinem Stellvertreter Thomas Heideloff, seinen langjährigen Weggefährten im BRK, und Stefan Pechtl offiziell mit einem Geschenk und einer kleinen Ansprache verabschiedet. In seiner Freizeit wird er sich seinem Hobby, der Fischerei widmen.

Herzlichen Dank für den langjährigen Einsatz für Menschen in Not, Gesundheit und viel Freude im Ruhestand !

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Erlangen, 13/06/17

Mit Stand vom Dienstag, 13/06/17 vormittags kann folgendes von Volker Nachtmann von der Kreisbereitschaftsleitung des BRK berichtet werden:

Es wurden insgesamt  3.930 Dienststunden verrichtet, von 373 Helfern.Dieses Jahr dominierten die Hilfeleistungen mit 650 Einsätzen, hier ging es meistens um den Wundschnellverband der wegen zu enger neuer Schuhe bei den Damen nötig wurde.

Einundachtzig Patienten erlitten mittelschwere Verletzungen, Neunzehn Patienten schwere Verletzungen. Insgesamt wurden 750 Patienten versorgt. Die Rettungstrupps der Wachen mussten 185 mal ins Berggelände zu Notrufen ausrücken. Mit dem Berg-KTW und mit Fahrzeugen der öffentlichen Vorhaltung wurden 115 Patienten in Krankenhäuser zur weiteren Versorgung gebracht.

Erfreulich ist der Rückgang bei den zu versorgenden Jugendlichen mit Alkoholvergiftung, dieses Jahr waren 11 zu verzeichnen, im letzten Jahr noch 26. Bei den Rettungsinseln kam es zu zwei Einsätzen, hier hat sich die Bereitstellung eines eigenen Containers als Rückzugsort im Behördenhof bewährt.

Unerfreulich war dieses Jahr der Angriff auf zwei Helfer des Roten Kreuzes durch einen Angehörigen eines Patienten. Dem Angehörigen war der Zutritt zur Wache wegen der hohen Belegung verweigert worden, worauf er die beiden Rotkreuzhelfer beim Versuch die Wache zu betreten, leicht verletzte. Er konnte glücklicherweise durch das schnelle Eingreifen der Polizeibeamten der Bergwache sofort überwältigt werden, herzlichen Dank dafür!

Erstmals wurden in diesem Jahr Flüchtlinge als Dolmetscher und Ersthelfer auf den Wachen von BRK und ASB eingesetzt. Zwar kam es beim BRK nur zu zwei Einsätzen bei denen ein Übersetzer nötig war, jedoch haben sich die Flüchtlinge mit hohem Engagement in die Teams der Organisationen integriert, und kräftig mitgearbeitet. Es besteht bei einigen der Willen zur weiteren ehrenamtlichen Mitarbeit, was uns sehr freut. Dem Einsatz war eine Einweisung in den Aufbau und die Struktur des Rettungswesens in der Region vorausgegangen, ein Erste Hilfe Kurs in Englisch, sowie eine spezielle Einweisung in den Sanitätsdienst auf dem Berg.

Vom BRK wurden neue kompakte Überwachungsmonitore für Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und EKG  von Corsience auf den Wachen eingesetzt, die sich bewährt haben, ebenso wie eine neue vierfach klappbare Krankentrage mit geringem Gewicht.

Ebenso bewährt hat sich die Sektoreneinteilung, die ein schnelleres Auffinden der Patienten ermöglicht, jedoch noch nachgebessert wird. Sehr gut war die Zusammenarbeit mit den Security-Kräften, die uns ebenso wie die Polizei nach Kräften unterstützt haben.

Alles in allem kann man aus Sicht des Roten Kreuzes von einem ruhigen Berg sprechen, jedoch mit  einem Mehr an Einsätzen – allerdings nur im Bereich der Hilfeleistungen und leichten Verletzungen. Steigerungen gab es auch im Bereich der Rettungstruppeinsätze, und bei nötigen Transporten in die Kliniken, diese waren aber auch überschaubar. Bei den Einsätzen ist gesamt im Vergleich mit den Vorjahren nur eine minimale Steigerung von ca. 10 % zu verzeichnen, sie entsprechen dem normalen Einsatzaufkommen für eine Großveranstaltung.  Auch die Einsätze des zusätzlichen Rettungstransportwagens in der Innenstadt waren in normaler Höhe.

Unser Dank gilt unseren Helferinnen und Helfern, unseren Ärzten, der Logistik, dem Vorbereitungsteam – alle im Einsatz für die Sicherheit und den Schutz der Bergbesucher – und allen die uns unterstützt haben – Ihr seid einfach Spitze !

Bis zum Berg 2018 !

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Erlangen, 05/06/17

Erstmals setzt das BRK in diesem Jahr im Rahmen eines Feldversuchs Prototypen des hochmodernen Patientenüberwachungsmonitors vom Typ TC3 der Erlanger Firma Corscience ein. Entwickelt wurden diese kompakten Geräte für den Ersteinsatz in abgelegenen, schwer zugänglichen Gebieten, da hier handliche Alleskönner gefragt sind. Denkbar ist ein Einsatz der TC3- Geräte jedoch auch bei Sanitätsdiensten im Rahmen von Groß­ver­an­stalt­ungen aller Art, so zum Beispiel auf großen Festivals, bei Radrennen, oder eben auch anlässlich der Bergkirchweih. Dort werden insgesamt drei Intensivbehandlungs- und Überwachungsplätze mit den TC3-Prototypen ausgestattet sein. Sämtliche Wachleiter wurden hierzu bereits durch den Hersteller als Multiplikatoren ausgebildet, so dass die entsprechenden Geräteeinweisungen gemäß des Medizinproduktegesetzes vor den täglichen Bergdiensten erfolgen können.

Da die TC3 Überwachungsmonitore jedoch nicht nur ein einfaches Vierkanal-EKG darstellen, sondern zudem auch über eine Zwölfkanal-Ableitung, sowie eine SpO2– und eine nichtinvasive Blutdruckmessung verfügen, können diese Geräte diagnostisch auch nahezu mit den im notfallmedizinischen Bereich verbreiteten EKGs mithalten. Daher ist es im Anschluss an die Testphase auf der Bergkirchweih auch angedacht, diese Geräte künftig auf den Krankentransportwagen (KTW) des Rettungsdienstes innerhalb des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt einzusetzen. Zu diesem Zweck wird derzeit eine entsprechende Halterung entwickelt, welche die notwendigen Anforderungen der DIN EN 1789 Typ A, B und C erfüllt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Schöner und Lars Paape von der Bereitschaft Erlangen 2, durch die der Kontakt zu der Firma Corscience hergestellt werden konnte, sowie auch an die Firma Corscience für die mittlerweile sehr enge und produktive Zusammenarbeit!

Corscience ist ein bewährter Entwicklungsdienstleister internationaler Medizintechnikfirmen mit innovativen Lösungen für den Menschen. In den Kompetenzfeldern Elektrostimulation und Monitoring, Beatmung und Gasanalytik sowie Mobile Health ist das Unternehmen führend. Corscience bietet individuelle Komplettlösungen von der Entwicklung über die Zulassung und Produktion bis hin zum Life Cycle Management.

 

Max Kunkel, BRK ERH

 

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Von Links nach rechts: Wolfgang Knapp, QMB; Michael Steil, Netzwerk PSNV; Thomas Heideloff, Stv. RD-Leiter; Stefan Pechtl, RD-Leitung; Anton Schuster, RD-Leiter

Erlangen, 25/08/16

Nachdem in den letzten Monaten sechs hauptamtliche Mitarbeiter des BRK Rettungsdienstes Erlangen-Höchstadt die Ausbildung für Kollegiale Ansprechpartner absolviert haben, besuchte heute Michael Steil, Vorstand des Netzwerkes PSNV den Kreisverband Erlangen-Höchstadt zu einem Gespräch über die weiteren Planungen.

Michael Steil ist Vorstandsvorsitzender des Netzwerkes Psychosoziale Notfallversorgung mit Sitz in Freiburg. Das Netzwerk  unterstützt bestehende Einsatzteams bei fachlichen und logistischen wie auch personellen Fragen. Es bietet Aus- und Weiterbildung, sowie die Beratung von PSNV-Kräften.

Der Kreisverband Erlangen-Höchstadt des BRK ist Mitglied des Netzwerkes geworden, um einen weiteren gezielten Ausbau der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zu fördern.

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Anton Schuster, Leiter des BRK Rettungsdienstes Erlangen-Höchstadt, bei der Dienstbesprechung

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Annika Rauscher, stv. Pflegedienstleitung des Internistischen Zentrums, und PD Dr. Rüdiger Görtz, Oberarzt aus der MAS erläutern die neue Struktur

Erlangen, 12/08/16

Bei der gestrigen Fortbildung für den Rettungsdienst hatten wir Besuch, und zwar von Frau Annika Rauscher, der stv. Pflegedienstleitung des Internistischen Zentrums, und von Herrn PD Dr. Rüdiger Görtz, dem zuständigen Oberarzt für die MAS (Medizinische Aufnahme Station).

Zu Beginn erläuterte Anton Schuster, der Leiter des Rettungsdienstes in der Dienstbesprechung positive  Neuerungen aus den Tarifverhandlungen der Landesgeschäftsstelle mit der Gewerkschaft, die  Bezahlung der künftigen Notfallsanitäter beim BRK betreffend.

Annika Rauscher und Dr. Rüdiger Görtz von der Medizinischen Aufnahme Station (MAS)  der Universitätsklinik Erlangen stellten die neue Struktur der MAS nach den Umbauten und organisatorischen Änderungen vor.  Neben den baulichen Veränderungen, die eine verbesserte Raumsituation ergeben haben, wird auch ab Ende August das ESI-Triagesystem  eingeführt, ein Ersteinschätzungs-System, bei dem eine speziell geschulte Pflegekraft bei der Ankunft eines Notfallpatienten die Ersteinschätzung vornimmt, um eine Behandlung nach der Dringlichkeit zu veranlassen. Ebenso wurde auf den organisatorischen Ablauf bei Infektions-Patienten  eingegangen, für die zusätzliche Räume bereitstehen.

Eine rege und gute Diskussion ergab sich im Anschluss, bei der sich unsere Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst mit den beiden Gästen über Schnittstellen und Arbeitsabläufe ausgetauscht haben.

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