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Archive for the ‘Zivildienst’ Category

Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr sind nach der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 für junge und nicht mehr ganz so junge Menschen zu einem Erfolgsmodel geworden in soziale Arbeitsbereiche hineinzusehen, private und berufliche Orientierung zu finden sich eventuell für einen beruflichen Werdegang in diesen Bereich zu entscheiden. Auch der BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt und die dazugehörige Senioreneinrichtung BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen bieten die Möglichkeit an Freiwilligendienst zu leisten.

Das BRK Seniorenheim in Etzelskirchen schätz besonders das Engagement der Freiwilligen, Ihre Offenheit, die eingebrachten Ideen und Inspirationen für den Pflege- und Betreuungsalltag.

So haben sich im letzten Jahr Selja Arnautovic, Mirza Beca, Sedina Boji-Beca und Mirzeta Omeragic erst einmal durch ein Bundesfreiwilligendienst mit dem Beruf in der Pflege vertraut gemacht und sich auf die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann vorbereitet Ein Jahr lang konnten sie Erfahrungen im Pflege- und Betreuungsbereich sammeln auf den verschiedenen Wohnbereichen im Haus. Durch ihre ausländische Herkunft bot sich ihnen außerdem die wertvolle Gelegenheit, Land, Leute, Kultur und vor allem die Sprache besser kennenzulernen und so starten sie nun bestens vorbereitet in die Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Die Bufdis sind zusätzliches Personal, das sich das Seniorenheim leistet um über das Angebot der Freiwilligendienste gutes Pflegefachpersonal von Morgen zu gewinnen und jungen Menschen den abwechslungsreichen und attraktiven Beruf der Pflegefachkraft näher zu bringen.

Die Kosten werden nicht durch das Heimentgelt refinanziert, die Aufwendung hierfür müssen vom Kreisverband und der Einrichtung aufgebracht werden. Aufgrund der guten Erfahrungen mit seinen „Freiwilligen“ will das BRK, trotz der zusätzlichen Kosten, nicht auf sie verzichten und hofft deshalb weiterhin auf viele Interessierte die den Freiwilligendienst in der Pflege aufnehmen. Ihre zusätzliche Leistung und Zuwendung kommt aber auch unseren Bewohnern und Bewohnerinnen zu Gute. Ein Mehr an Kommunikation und Zeit wirkt sich stets positiv auf die Lebensqualität in unserer Senioreneinrichtung aus.

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Am Sonntag, den 6. Mai ist es soweit. Der Kreisverband präsentiert bereits zum 3. Mal sein Leistungsspektrum an einem Tag der offenen Tür. In diesem Jahr findet diese Veranstaltung im Rahmen des 125jährigen Jubiläum des Kreisverbandes unter dem Motto „Menschlichkeit vor Ort“ statt. Da ist für jeden etwas dabei. Merken Sie sich den Termin jetzt schon vor!

In unserem Flyer finden Sie das Programm der Veranstaltung! Programm „Tag der offenen Tür 2012“

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Am Freitag, 26/08/11 endet beim BRK Erlangen der erste Rettungsdiensthelfer-Lehrgang für 24 Teilnehmer aus den BRK Kreisverbänden Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Bamberg, Fürth und Süd-Franken. In 176 Stunden erhielten die Teilnehmer durch die Ausbilder Markus Kleeberg vom BRK Erlangen-Höchstadt und Hans-Peter Berr vom BRK Nürnberg das nötige theoretische und praktische Rüstzeug, um zum 01/09/2011 im Rettungsdienst und Krankentransport eingesetzt werden zu können.  Bedingt durch den Wegfall der Zivildienstleistenden musste schnell eine Lösung gefunden werden, wie das dringend notwendige Personal im Rettungsdienst ersetzt werden konnte. Dem BRK Erlangen ist es gelungen für die Bereiche Rettungsdienst acht Personen und für den Bereich der Fahrdienste sieben Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen. Die jungen Damen und Herren die im Rettungsdienst eingesetzt werden, durchlaufen im August, also einen Monat vor dem regulären Dienstantritt bereits die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer/in. Für dieses Engagement, das Sie für Ihre zukünftige Tätigkeit zeigen, ist ihnen Stefan Müller, der Vorsitzende des Kreisverbandes besonders dankbar.  Damit die Fachdienstausbildung zeitgerecht zum Beginn der Dienstzeit erfolgen kann, hat man sich in Erlangen entschlossen, selber für Teilnehmer aus dem Großraum einen Fachlehrgang durch zuführen. Besonderen Wert haben die beiden Rettungsassistenten und Ausbilder Markus Kleeberg und Hans-Peter Berr dabei auf eine praxisgerechte Ausbildung gelegt. So wurden viele praktische Übungen eingebaut, vom Ablauf eines Krankentransportes, über Funkübungen, bis hin zum Notfalleinsatz. Ergänzt wurde das ganze durch Gruppenarbeiten, in dem sich die Teilnehmer Einzel-Thematiken selber erarbeiten konnten, und dies dann allen vorgetragen haben.

Gelobt haben die Teilnehmer die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Lernen , auf die in Erlangen besonders Wert gelegt wird. Viele der Lehrbeispiele und ein großer Teil der Lehrunterlagen mussten von den beiden Ausbildern erst erarbeitet werden, so das alleine für die Vorbereitung gesamt noch mal 200 Stunden angefallen sind, ein Engagement, das von Kreisgeschäftsführer Direktor Jürgen Üblacker besonders gelobt wurde.  Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer wurde von den Kursleitern gesorgt, nicht einfach war auch die Bereitstellung aller nötigen Übungsgeräte und Fahrzeuge. Der gesamte Kreisverband von der Feldküche, über die Ausbildung, die Rettungsdienst-Leitung, die Kreisbereitschaftsleitung bis hin zur realistischen Notfalldarstellung des JRK hat hier zusammen gearbeitet, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Immer mehr junge Menschen nutzen zum Glück für die Hilfsorganisationen die Möglichkeit sich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst zu engagieren.  Wer den Puls des Lebens wirklich spüren möchte, wer von Schule und theoretischen Wissen genug hat, wer herausfinden möchte, wie bereichernd es ist, anderen Menschen zu helfen, der kann sich beim BRK in einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder während des Bundesfreiwilligendienstes engagieren.  Absolvieren kann diese Dienste jeder, der die Vollschulpflicht erfüllt hat, und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. In einem Beratungsgespräch wird dann erörtert, welches Einsatzgebiet geeignet ist. Der Dienst beginnt jeweils zum 01/09 des laufenden Jahres, es wird für die Teilnehmer ein Taschengeld und Verpflegungskostenzuschuss sowie Geldersatz für die Unterkunft gewährt. Zwar sind die Plätze im Rettungsdienst und Fahrdienst des Erlanger Roten Kreuzes für dieses Jahr schon belegt, aber sowohl in der Sozialstation Erlangen als auch im Altenheim und der Sozialstation Höchstadt sind noch Möglichkeiten der Mitarbeit gegeben.  Beim Erlanger Roten Kreuz freuen sich Vorstandschaft, Geschäftsführung und die Einsatzabteilungen auf die neuen freiwilligen Mitarbeiter, die bis Ende August 2012 ihren Mitmenschen helfen.

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Am Samstag, den 9. Oktober, haben 15 Mitarbeiter des BRK Erlangen-Höchstadt ein Fahrsicherheits-Training absolviert, das von der Verkehrswacht Erlangen durchgeführt wurde. Die neuen Mitarbeiter kommen aus den Bereichen Rettungsdienst und Fahrdienst des Kreisverbandes und es handelte sich um Zivildienstleistende, und Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr, die am 1. Oktober ihren Dienst angetreten haben, sowie um ehrenamtliche Mitarbeiter. Von der Verkehrswacht Erlangen waren insgesamt vier Moderatoren am Training beteiligt, die alle Fahrlehrer sind.

Eingesetzt waren unterschiedliche Fahrzeuge und Typen, von unterschiedlichen Krankentransportwagen bis zu Spezialfahrzeugen für den Behindertentransport. Nach einer theoretischen Einweisung im Kreisverband ging es zum Übungsgelände, einem großen Firmenparkplatz im Stadtwesten von Erlangen. In Gruppen führten die Teilnehmer Übungen im Slalomfahren, Rangieren, sowie Bremsübungen wie Vollbremsungen auf trockener Strecke und auf einer speziellen Folie, die beregnet wurde, durch. Ziel des Fahrtrainings ist zum einen das Kennenlernen der unterschiedlichen Fahrzeuge, auf denen die Mitarbeiter später eingesetzt werden, und zum anderen das Beherrschen auch schwieriger Fahrsituationen, wie Gefahren-Bremsungen. Beim Fahrsicherheitstraining handelt es sich um einen bewährten Baustein im Rahmen der Verkehrssicherheit, der im Besonderen für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge des BRK wichtig ist, und regelmäßig durchgeführt wird, so Thomas Heideloff, stellvertretender Rettungsdienstleiter.

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Am 1. September haben früh um 08.00 Uhr insgesamt zwanzig neue Mitarbeiter ihren Dienst beim Bayerischen Roten Kreuz in Erlangen-Höchstadt angetreten. Es handelt sich um Zivildienstleistende, die für sechs Monate ihren Dienst antreten, um junge Frauen und Männer, die im Freiwilligen Sozialen Jahr ein Jahr lang Dienst im sozialen Bereich, in den Fahrdiensten und im Rettungsdienst leisten, und um einen Rettungsassistenten im Praktikum, der ein Jahr lang den Alltag in seinem zukünftigen Beruf kennenlernt, bevor er seine Ausbildung beendet. Der Einsatz der Mitarbeiter erfolgt im Krankentransport, im Rettungsdienst und in den Bereichen Fahrdienst, Soziale Dienste, in der Ausbildungsabteilung des Roten Kreuzes sowie im Altenheim in Höchstadt.

Der Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes, Direktor Jürgen Üblacker, begrüßte die neuen Rotkreuzler, dankte ihnen für ihr Interesse an der Arbeit in der Hilfsorganisation, und wünschte ihnen viel Freude bei Ihrer Tätigkeit im Dienst am Nächsten.

Am Anfang des Dienstes steht zunächst ein Tag lang Einweisungsdienst in die Abläufe der Dienststelle, die Einkleidung, sowie eine Menge an unterschiedlichen Formularen, die ausgefüllt werden müssen.

Im Anschluss daran findet eine Führung durch den Kreisverband statt, damit die neuen Rotkreuzler einen Überblick über die Dienststelle bekommen. Jan Pyschny, der Qualitätsbeauftragte des Kreisverbandes, und langjähriger Mitarbeiter im Rettungsdienst stand für die Fragen der neuen Mitarbeiter zur Verfügung, und führte den Einweisungstag durch. Am Mittwoch erfolgt dann das erste Schnuppern in die jeweiligen Abteilungen, und für einige gleich der Beginn der Fachausbildung.

Thomas Heideloff

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