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Archive for the ‘Zivilschutz’ Category

Und bald ist es wieder soweit:

Wer schon immer mal einen Blick hinter die Kulissen von Rettung, Erster Hilfe, Ausbildung, Essen auf Rädern, und vielen Bereichen mehr tun wollte:

Wir laden herzlich ein zu unserem Tag der offenen Tür am 08/05/16 von 11/00 – 16/00 Uhr !

Ausführliche Infos durch Klick auf das Bild.img060

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app (9)Erlangen, 07/03/16

Seit einigen Monaten ist eine neue App für Handys verfügbar, mit der Alarm-SMS für Mitglieder in Hilfsorganisationen empfangen werden können. Derartige Apps gibt es ja schon in diversen Ausführungen auf dem Markt, was ist das Besondere am Alarm-Manager?

Wir sprachen dazu mit Max Bartunik, 20 Jahre, einem ehrenamtlichen Mitglieder der BRK Bereitschaft Erlangen 1 in seiner Freizeit, und ansonsten Student der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Max Bartunik ist seit 2013 zum Studium in Erlangen, und kommt aus Hamburg.

Viele der Einsatzkräfte in den Schnelleinsatzgruppen werden per Alarm-SMS über einen Einsatz informiert – dies sichert eine schnelle und unkomplizierte Alarmierung, so Max Bartunik. Es muss aber sichergestellt werden, dass die einzelnen Helfer die Alarmierung auch bemerken. Probleme bereitet das immer in lauter Umgebung, da kann der Signalton für eine SMS leicht untergehen, oder auch nachts, wenn das Handy still gestellt wird. Alle bisher durch unsere Einsatzkräfte getesteten Apps konnten dieses Problem nicht zuverlässig lösen.

Damit die Alarmierung trotzdem sicher ankommt, hilft die von Max entworfene App „Alarm Manager“. Sie erkennt eine Alarm-SMS anhand von Stichwörtern und kann durch verschiedene Methoden (Vibration, Alarmton, Blinklicht) den Nutzer auf den Einsatz aufmerksam machen.

Das besondere an der App: Es kann an den entsprechenden Einheitsführer automatisch – per Knopfdruck – eine Antwort (z.b. „Komme“ oder „Komme nicht“) gesendet werden. Außerdem kann die App auch mit verschiedenen Handyeinstellungen interagieren. So aktiviert sie auf Wunsch Bluetooth, ändert die Klingeltonlautstärke, verhindert dass der Bildschirm ausgeht, und zeigt an, wieviel Zeit seit der Alarmierung verstrichen ist. Erweiterungen der Optionen/Funktionen sind auf Nachfrage möglich.

Der Programmierungs-Aufwand für die App betrug bisher über 200 Stunden. Die App wurde bereits durch Nutzer in 24 Ländern weltweit heruntergeladen. In Erlangen wird sie von den Mitgliedern der B 1 seit September 2015 genutzt.

Der Alarm-Manager ist kostenlos, werbefrei und für Angehörige aller BOS geeignet. Support gibt es unter alarmmanager@bartunik.de .

Zu finden ist die App im Google Play Store unter

play.google.com/store/apps/details?id=de.bartunik.alarmmanager

Weitere Informationen gibt es auch auf Facebook:

http://www.Facebook.com/AlarmManager

Max Bartunik und das BRK Erlangen-Höchstadt würden sich freuen, wenn der „AlarmManager“ weite Verbreitung findet.

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received_875984162479039 IMG_7705 IMG_3837 IMG_3847Erlangen, 06/12/15

Am Samstagnachmittag kam es gegen 16/30 Uhr zunächst zu einem Notfalleinsatz in der Asyl-Notunterkunft im ehemaligen Praktiker-Baumarkt in der Ohmstraße in Herzogenaurach. Alarmierungsgrund war die Erkrankung einer Familie mit hochfieberhaftem Infekt und Erbrechen. Nach Eintreffen des Rettungstransportwagens wurde aufgrund des schlechten Zustandes der Patienten der diensthabende Notarzt für Herzogenaurach nachgefordert. Bei der Sichtung der Familie durch den Notarzt meldeten sich drei weitere Patienten mit hohem Fieber, die ebenfalls durch den Notarzt untersucht wurden. Schließlich waren insgesamt 10 Patienten mit hohem Fieber und Erbrechen notärztlich untersucht wurden.

Nach der Rückmeldung an die Integrierte Leitstelle in Nürnberg wurde daraufhin von dieser gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung für den Rettungsdienst das Stichwort MANV Stufe 1 (Massenanfall von Verletzten und Erkrankten 10-25) ausgelöst.
Damit wird die Sanitäts-Einsatzleitung für den Landkreis alarmiert, bestehend aus dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Einsatzleiter, sowie die Unterstützungsgruppe der Sanitätseinsatzleitung UG SanEL.
Neben den verfügbaren Rettungsmitteln aus der normalen Vorhaltung von BRK und ASB erfolgte die Alarmierung weiterer Einsatzeinheiten aus dem Ehrenamt der Hilfsorganisationen, um eine schnelle Versorgung und Abtransport der Patienten zu erreichen.

Alarmiert wurden die Schnelleinsatzgruppen Transport 1 und 2 Erlangen des BRK, die SEG Transport 3 Erlangen des ASB, sowie die SEG´n Transport aus Höchstadt, Heroldsberg, Baiersdorf und Herzogenaurach des BRK, sowie im Weiteren die SEG Betreuung Erlangen des BRK, die die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm.

Nach einer ersten Lageerkundung durch den Leitenden Notarzt, Dr. Thomas Ruppert und den Organisatorischen Leiter, Harald Trautner vom BRK, und einer Absprache mit dem diensthabenden Notarzt erfolgte die Alarmierung des Gesundheitsamtes Erlangen-Höchstadt, der Polizeiinspektion Herzogenaurach, sowie die Anforderung der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach zur Absperrung der Anfahrt. Ebenso wurden weitere Notärzte nachalarmiert. Der Sicherheitsdienst der Einrichtung wurde unverzüglich verstärkt.
Kinder mit hohen Fieber, Schwangere und Erwachsene wurden in Kliniken transportiert, alle anderen verblieben in der Notunterkunft.
Der Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach, Dr. German Hacker, wurde ebenso informiert, und machte sich vor Ort einen Eindruck von der Lage. Auch Landrat Alexander Tritthart wurde ständig über die Entwicklung informiert, und kam noch Samstagnacht selber zur Einsatzstelle. Der Leiter des Gesundheitsamtes Erlangen-Höchstadt, Dr. Frank Neumann war zusammen mit einer ärztlichen Kollegin ebenfalls vor Ort.

Im Eingangsbereich des Gebäudes wurde eine Sichtungsstelle eingerichtet, hier wurden alle Patienten mit Beschwerden untersucht, wenn nötig, notärztlich versorgt, registriert und dann wurde über Abtransport oder Verbleib entschieden.

In der Integrierten Leitstelle in Nürnberg wurde die Verteilung der Patienten auf die verschiedenen Krankenhäuser im Großraum Erlangen/Fürth/Nürnberg koordiniert und disponiert.
Da anfangs nicht feststand, um welche Infektion es sich handelt, trugen alle Helfer die direkt Kontakt mit Patienten bei der Untersuchung oder beim Transport hatten, die übliche Infektionsschutzkleidung für den Rettungsdienst mit Mundschutz, Handschuhen und Überkittel. Eine Hygiene-Schleuse im Zugangsbereich wurde ebenfalls eingerichtet.

Insgesamt wurden 19 Patienten in Krankenhäuser nach Erlangen, Fürth und Nürnberg transportiert.

Relativ schnell entspannte sich die Lage, gegen 20/00 Uhr wurde bereits die erste Patientin wieder aus der Klinik entlassen.

Für die Nacht wurde ein Bereitschaftsdienst des ASB eingerichtet, der in der Notunterkunft verblieb, sowie ein Notarzt aus Herzogenaurach, Dr. Posfay, der die Betreuung bis 22/30 Uhr übernahm.

Eingesetzt waren von BRK und ASB insgesamt 63 Helfer mit 5 Rettungstransportwagen, 7 Krankentransportwagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug und 11 weiteren Fahrzeugen. Die Feuerwehr Herzogenaurach war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, ebenso der Sicherheitsdienst der Einrichtung, die Polizeiinspektion, und die Einrichtungsleitung.

Der Einsatz der Kräfte des Rettungsdienstes konnte um 20/10 Uhr mit der Übergabe an den San-Dienst des ASB und die Einrichtungsleitung des ASB beendet werden.

Mittlerweile kann Entwarnung gegeben werden, es hat sich nach Feststellung in den Krankenhäusern nicht um eine Noro-Virusinfektion gehandelt, sondern um einen jahreszeitüblichen hochfieberhaften viralen Infekt, so Dr. Ruppert der Leitende Notarzt in einem Telefonat von heute Nachmittag.

Unser Dank gilt allen eingesetzten Helfern von BRK, ASB, Feuerwehr, Polizei und Sicherheitsdienst sowie dem Öffentlichen Gesundheitsdienst des Landratsamtes, und der Integrierten Leitstelle in Nürnberg. Schnell und effektiv konnte so den erkrankten Flüchtlingen geholfen werden.

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GL BtD Herbst 15 8Das ist das Fazit des Grundlehrgangs Betreuungsdienst am Samstag/Sonntag 28.11.-29.11.2015 im Kreisverband Erlangen-Höchstadt.
21 Teilnehmer aus den Bereitschaften Erlangen 1, 2 und 3, Herzogenaurach, Höchstadt, Adelsdorf, Heroldsberg und der Rettungshundebereitschaft aus Höchstadt erhielten Einblick in die Grundlagen eines Betreuungseinsatzes, den Aufbau und die Ausstattung der Betreuungseinheiten im Kreisverband und vieles mehr.

Auch die praktischen Übungen kamen nicht zu kurz, so musste eine Grundschule auf dem Papier als Notunterkunft verplant werden, dann die Registrierung von verletzten und betroffenen Personen durchgeführt werden und am letzten Tag eine Verpflegungsausgabe aufgebaut und betrieben werden.

Ganz nebenbei und quasi praktisch und zum Anfassen, konnte die Feldküche bei den Vorbereitungen für die Verpflegung der Teilnehmer der Erlanger Notfalltage beobachtet werden und sich dabei von den Dimensionen der Arbeitswerkzeuge der SEG Verpflegung überzeugt werden.

Die Infektionsschutzbelehrung rundete den Lehrgang ab und durchweg kamen alle Teilnehmer zu dem Resümee: Betreuungsdienst ist mehr als bisher bekannt war und alle sich mit Spaß gut einbringen können.

Julian Pertek, Fachdienstleiter Betreuungsdienst, BRK ERH

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Ein Blick in das Fahrzeug der Unterstützungsgruppe SanEL – Die mobile Lagezentrale bei größere Einsätzen und Katastrophen.

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Die Lagekarte in der SanEL – Wichtiges Hilfsmittel für den Organisatorsichen Leiter

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Organisatorischer Einsatzleiter und Leitender Notarzt bei einer Besprechung in der Örtlichen Einsatzleitung

Kein Bürger in und um Erlangen bekam am Samstag, den 14.11.2015, in der Hauptfeuerwache der Stadt Erlangen eine „angenommene“ Katastrophe mit. Es handelte sich dabei um die jährliche Stabsrahmenübung, zu der sich die Führungsgruppen der Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, THW, Polizei, aber auch Bundeswehr zusammen mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Erlangen und weiteren Teilnehmern wie der Erlanger Stadtwerke in der Hauptfeuerwache Erlangen eingefunden hatten, um die Zusammenarbeit in Katastrophenfällen zu üben.

Dies ist eine Übung, in der mehrere angenommenes Schadensszenarios und die abarbeitenden bzw. betroffenen Kräfte simuliert werden, d. h. Führungsgruppen und Einsatzleitungen arbeiten mit ihren Mitarbeitern eine angenommene Lage aktiv ab. Ziel ist dabei, die Kommunikation innerhalb und zwischen den verschiedenen Fachdiensten sowie Hilfsorganisationen „behördenübergreifend“ zu üben und zu verbessern.

So wurde aufgrund eines „angenommenen“ großflächigen und längeren Stromausfalles im Stadtgebiet Erlangen und mehreren zusätzlichen Einsätzen um 09:51 Uhr der fiktive Katastrophenfall durch den „Örtlichen Einsatzleiter“ ausgerufen.

Das BRK Erlangen-Höchstadt war mit der Sanitätseinsatzleitung (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst + Leitender Notarzt), der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (Ug-SanEL) mit Einsatzleitwagen sowie zwei Fachberatern in der FüGK und beim ÖEL an der Abarbeitung der Lage beteiligt.
Einsatzkräfte (simuliert durch die Übungsleitung) wurden an verschiedenen Einsatzstellen disponiert, eine großflächige Nachalarmierung von Einsatzeinheiten des Sanitäts- und Betreuungsdienstes fand statt und gemeinsame Lagebesprechungen wurden dabei durchgeführt.

Alles in allem konnte zum Übungsende um 12:30 Uhr ein positives Fazit zum Übungsablauf und zur Zusammenarbeit mit den vielen anderen Übenden gezogen werden.

Julian Pertek, BRK ERH

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Ungewohntes Arbeitsgerät für Sanitäter: Kübelspritze mit Wasser, nötig zum Abspülen der Verletzungen bei Verätzungen

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Immer wichtig: Zuspruch für die Verletzten

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Versorgung einer Verletzten mit Unterschenkelfraktur an der Verletzten-Ablage, Rettung wurde mit Schaufeltrage durchgeführt

Erlangen, 04/08/15

Gefahrgutunfall – Menschen in Gefahr ! so lautete die Alarmmeldung für die Helferinnen und Helfer von der Bereitschaft Höchstadt und der Bereitschaft Erlangen 3 am Mittwochabend letzter Woche. Was war passiert ? In Herzogenaurach kam es in einer Firma zunächst zu einem Brandmeldealarm. Die Feuerwehr Herzogenaurach wurde zusammen mit der Feuerwehr Haundorf /Beutelsdorf alarmiert, sowie ein Rettungstransportwagen des BRK, wie es bei einer solchen Meldung üblich ist.

Nach Eintreffen am Einsatzort nahm der Einsatzleiter der Feuerwehr zunächst zusammen mit dem Werkschutz die Erkundung auf. Schnell war klar, dass der Brandmeldealarm nicht die eigentliche Gefahr war, sondern der Austritt von Gefahrstoffen aus einem technischen Betriebsgebäude. Aus dem PKW drangen Hilferufe . Vor dem Eingang des Gebäudes stand ein PKW mit zwei Personen, die über Atemnot klagten, und unklare Verfärbungen auf der Haut hatten, Flüssigkeit trat aus dem Gebäude aus. Im Gebäude selber befanden sich wohl auch noch mehrere Personen.

Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht, weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an, ebenso wie noch ein RTW und ein KTW des Roten Kreuzes. Der Gefahrenbereich wurde festgelegt, der Rettungsmittelhalteplatz bestimmt, eine Übergabestelle an den Rettungsdienst eingerichtet, und eine Verletztensammelstelle. Rettungstrupps der Feuerwehr drangen unter schwerem Atemschutz ins Gebäude ein, die Verletzten vor dem Gebäude wurden aus dem Fahrzeuge befreit, und einer Not-Dekontamination unterzogen, anschließend wurden sie an den Rettungsdienst übergeben.

Insgesamt waren 7 Verletzte zu versorgen, die nach und nach an die Übergabestelle gebraucht wurden, eine davon musste sogar mit der Drehleiter vom Dach des Gebäudes gerettet werden, sie hatte eine Unterschenkel-Fraktur erlitten. Die Versorgung der Verletzten erfolgte an der Verletztensammelstelle vor dem Gebäude, außerhalb des Gefahrenbereiches.

Zum Glück war alles nur eine Übung. Gefahrgutunfälle bedürfen einer besonderen Vorgehensweise der Rettungskräfte, hier muss aufeinander abgestimmt gehandelt werden. In Herzogenaurach hat das die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst hervorragend geklappt.
Vielen Dank an das JRK, das die Notfalldarstellung realistisch übernommen hat, und an die Rotkreuzler die Sicherungs-RTW und die Übungsfahrzeuge besetzt haben, sowie an die Feuerwehr Herzogenaurach, es hat uns Spaß gemacht mitzuwirken.

Vorbereitet sein – auch auf ungewöhnliche Notfälle und Ereignisse – Wir sind dabei !

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Und ganz druckfrisch:

Rettungsmagazin Juli/August 2015

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mit einer 8-seitigen Reportage über das Bayerische Rote Kreuz , Kreisverband Erlangen-Höchstadt, Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppen, Bergkirchweih

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