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Unser Festprogramm

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Der eine oder andere hat sie sicher schon mal in Erlangen und dem Umland gesehen – unsere Hausnotruf-Einsatzfahrzeuge. Sie kommen jetzt moderner, frischer und dynamischer daher.

Die Fahrzeuge schauen nicht nur gut aus, sondern Sie haben in erster Linie auch eine entsprechende Warnwirkung. Damit werden unsere Einsatzkräfte am Tag und vor allem in der Nacht besser wahrgenommen. Um für Erste Hilfe-Maßnahmen bestens gerüstet zu sein, sind unsere neuen Fahrzeuge mit je einem Notfallrucksack ausgestattet.

Wie funktioniert eigentlich so ein Hausnotrufsystem? Im Prinzip ist es ganz einfach: Der Kunde trägt einen kleinen Alarmgeber bei sich, mit dem er mit nur einem Knopfdruck Hilfe rufen kann. Dazu wird er dann mit der Hausnotrufzentrale des BRK verbunden. Diese meldet sich und spricht mit dem Kunden über seine Notlage und schickt die notwendige Hilfe los. Näheres erfahren Sie unter dem Link Hausnotruf auf unserer Website www.brk-erlangen.de

Wir sind 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr für unsere Kunden in Bereitschaft – und ab jetzt mit neuen Einsatz-Fahrzeugen.

„Dadadumm – dadadumm – dadadumm“. Schon im Gang sind die dumpfen Töne zu hören. Je näher man sich dem Sportraum nähert, desto lauter wird es. Jetzt übertönt eine Stimme alles: „1, 2, 3, 4, Doppelschlag!“. Der Blick in den Raum überrascht: Ein gutes Dutzend Senioren sitzt im Kreis und schlägt begeistert und hochkonzentriert mit Trommelschlägern auf große Gymnastikbälle ein. Bärbl Kiszler von der Sozialen Betreuung gibt die Kommandos.

Hinter dem, was hier als ein Gymnastik- und Musikangebot im fröhlichen Miteinander herüberkommt, stehen die ernsten Gedanken aus der Klang- und Musiktherapie (FIB), die Frau Kiszler in einer umfangreichen Fortbildung kennenlernte. Der Fokus liegt nicht allein auf gesundheitlichen Aspekten wie der Förderung der Beweglichkeit und Durchblutung, sowie Kraft und Ausdauer. Die positiven Wirkungen sind vielzählig und vielschichtig. Daher sind Musik und Choreographien zielgerichtet gewählt. Für ein schnelles, positives Erfolgs- und Gemeinschaftserlebnis eignen sich z.B. bekannte Kerwaslieder oder Schlager. Dies fördert unter anderem Selbstsicherheit und Selbstwert und wirkt dadurch Depressionen entgegen. Wechsel von Strophen und Refrain eignen sich für die Förderung von Konzentration und Reaktion.

Wer denkt denn schon beim Anblick der großen bunten Bälle daran, dass hier der Rumpf gestärkt und Rhythmus geübt wird damit später das Laufen leichter fällt und dadurch die Angst zu stürzen sinkt und ohne Angst auch die Zahl der Stürze zurückgeht?

Der Anstoß für die Trommelgruppe erfolgte durch Frau Kiszler, die im Hause unter anderem musiktherapeutisch unterwegs ist. Der Einrichtungsleiter Jan Pyschny hat das Projekt von Anfang an positiv unterstützt. Die Erstausstattung an Bällen und Trommelschlägern wurde von Mitarbeitern und Freunden des Hauses gesponsert. Im Juni wurde das erste Mal getrommelt und inzwischen findet das Angebot wöchentlich statt. Es ist so gut besucht, dass schon Bälle nachgekauft worden sind.
Trotz des heißen Wetters werden fleißig und spielerisch unzählige Arm- und Schulterbewegungen ausgeübt, der Rumpf gedreht und das Gleichgewicht von rechts nach links und zurück verlagert. Mit Musik geht alles besser und als die Stunde um ist, versichern die Teilnehmer: „Das war schön!“ und „Ich komme wieder!“

BRK Wohnen und Leben Etzelskirchen
Bärbel Kiszler – Soziale Betreuung

Erlangen, 14/08/18

Vor genau 14 Jahren hat der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt die neue Rettungswache in der Henri-Dunant-Straße 4 in Erlangen-Bruck bezogen. Der alte Standort in der Karl-Zucker-Straße wurde ersetzt. Die drangvolle Enge in der Karl-Zucker-Straße hatte ein Ende, und die neuen Räumlichkeiten entsprachen allen Anforderungen an eine moderne Rettungswache mit Garagen, Funktionsräumen und Verwaltung.

Die Rettungswache des BRK in Erlangen liegt im Stadtteil Bruck, die Freiwillige Feuerwehr Bruck, die Werksfeuerwehr Siemens und das THW Erlangen sowie die Polizeiinspektion Erlangen sind in der Nachbarschaft.
Was ist eigentlich eine Rettungswache ?

Bei einer Rettungswache handelt es sich um eine ortsfeste Einrichtung des Rettungsdienstes der Hilfsorganisationen. In ihr halten sich die Besatzungen der unterschiedlichen Rettungsmittel (KTW, RTW, NEF, ITW) während ihres Dienstes auf Abruf durch die Integrierte Leitstelle bereit. Neben Garagen, Waschhallen, Desinfektionshallen, Umkleide- und Sozialräumen, Werkstatt sind Lager für Verbrauchsmaterialen vorhanden, sowie Büroräume für die Wach- und Rettungsdienst-Leitung.

In Erlangen befindet sich das „Mutter-Haus“ für alle weiteren Rettungswachen im Landkreis Erlangen-Höchstadt, also für Höchstadt, Herzogenaurach, Baiersdorf, Heroldsberg und die Notarztwachen in Erlangen, Herzogenaurach und Höchstadt.
Die zentrale Materialversorgung und Logistik, Wäscheverteilung und Reparaturen an Einsatzfahrzeugen erfolgen hier, es sind Waschhallen und Desinfektionshallen vorhanden.


Ein Blick auf die Baustelle damals, und die Wache Erlangen für unseren Nachwuchs 

Erlangen, 24/07/18

Das Wetterradar im bayerischen Raum zeigt für die kommenden Tage überwiegend Temperaturen um die 30 °C und höher an.

Das Bayerische Rote Kreuz möchte präventiv, möglichen gesundheitlichen Einschränkungen und Schäden, bedingt durch die Hitzewelle, entgegenwirken und auf einige medizinische Hinweise aufmerksam machen:

  1. Trinken Sie täglich 1-2 Liter mehr als sonst. Wir empfehlen natriumhaltiges Mineralwasser. Patienten mit einer Herzschwäche bitten wir die Trinkmenge mit Ihrem behandelnden Arzt abzusprechen.
  2. Halten Sie sich nicht in der prallen Sonne auf und tragen Sie stets eine Kopfbedeckung.
  3. Vermeiden Sie unter Sonneneinstrahlung körperliche Anstrengung.
  4. Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme klären Sie bitte mit Ihrem Hausarzt, ob bei großer Hitze Besonderheiten vorliegen.
  5. Lassen Sie auf keinen Fall Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt im Fahrzeug, die anstauende Hitze kann zu Lebensgefahr, im schlimmsten Fall zum Tode, führen.
  6. Rufen Sie im Notfall immer den Notruf 112.