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Das Bayerische Rote Kreuz begrüßt die heutige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH). Die Herausnahme des Rettungsdienstes aus dem kommerziellen Wettbewerb sei nun möglich.

„Dadurch wird für den Rettungsdienst ein längst überfälliges Mehr an Planungssicherheit geschaffen. Der Rettungsdienst, die Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt und die Leistungsfähigkeit im Großschadensfall sind tragende Säulen im komplexen Hilfeleistungssystem in Bayern“, so BRK-Präsident Theo Zellner heute in München.„Der Kommerzialisierung des Rettungsdienstes wird mit diesem Urteil ein Ende gesetzt. Das Retten von Menschenleben ist mehr als eine vertragliche Leistung“. >> https://go.brk.de/bereichsausnahme

ASB Bayern / Malteser in Deutschland / Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern / Deutsches Rotes Kreuz

erleichtert.

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Wie alljährlich kamen die „Weisendorfer Blummazupfer“ mit ihren verschiedenen Gruppen und verbreiteten Frohsinn im Haus. Viel Applaus erhielten sie für ihre artistischen Choreografien und besonders die Kleinsten wurden für ihre gekonnten Darbietungen in den bunten Kostümen bewundert. Bei altbekannten und neuen Faschingsschlagern stimmten die Senioren gerne ein und spätestens beim Schunkelwalzer waren dann alle voll dabei.

Am Rosenmontag sorgte noch mal eine Abordnung der „Brucker Gashenker“ für Faschingsstimmung  und wurden mit einem kräftigen „Helau“ von den bereits wartenden Bewohnern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Besuchern im bunt geschmückten Speisesaal begrüßt. Auch die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung trugen in originellen Verkleidungen mit Einlagen und Sketchen zur Unterhaltung bei und so wurde noch lange zusammen gesungen und getanzt.

Doris Kratz

Mehr als 50 Menschen engagieren sich ehrenamtlich im Seniorenheim BRK Wohnen und Leben. Um sich gegenseitig austauschen zu können, lud die Heimleiterin Octavia Mercan zum gemütlichen Beisammensein ein und nahm dabei die Gelegenheit wahr, sich bei allen für ihr umfangreiches, langjähriges Engagement zu bedanken.

„Für das Heim sind sie unverzichtbare Helfer, die sich auf verschiedene Weise einbringen“, so Frau Mercan. Einige Frauen und Männer gehen mit Bewohnerinnen und Bewohnern spazieren oder zu Arztbesuchen andere wirken mit im Handarbeitskreis, bei den Spiele- oder Kartelrunden oder bringen die Bewohner zu den regelmäßigen Gottesdiensten in die Hauskapelle. Hier ist auch der Wirkungskreis von Manfred Söllner. Seit 25 Jahren versieht er ehrenamtlich den Mesnerdienst im Haus. Weiter wurden noch neun Ehrenamtliche für 5, 10, 15 und 20 Jahre Dienst an den Bewohnern geehrt.

Das Gefühl, gebraucht zu werden, die freie Zeit mit Sinn erfüllen motiviert viele, sich im Ehrenamt einzubringen. „Es wachsen Beziehungen, es kommt so viel zurück“ ist die einhellige Meinung „und es macht auch selber viel Freude“.

Statistik des Februartermins

Trotz des schlechten Wetters mit Eis-Regen ist das Blutspenden (BSP) im Heroldsberger Bürgersaal in der vorigen Woche gut gelaufen. Die Spendewilligen hatten keine langen Wartezeiten. Von 124 spendewilligen Personen durften 114 Blut spenden, darunter 19 Erstspender/innen. Dafür bedanken sich der BSP-Dienst und die BRK Bereitschaft Heroldsberg.

Geehrt werden konnten sieben Personen:

– für dreimaliges Blutspenden :

Maximilian Bernet aus Kleingeschaidt, Frank Aßmus aus Heroldsberg,

Carina Klink aus Großgeschaidt und Barbara Weidinger aus Eckental,

– für fünfundzwanzigmaliges Blutspenden

Jörg-Stephan Kelpin aus Kalchreuth und

Andre Schmidt aus Heroldsberg.

Die nächsten BSP-Termine sind

am 18.04. in Eckental-Eschenau,

am18.07. in Heroldsberg und

am 05.12. wieder in Eckental-Eschenau)

Wer ist eigentlich bei einem BSP-Termin beteiligt und wie viele ehrenamtliche Dienststunden fallen an?

Diesmal waren neben dem medizinischen BSP-Team mit zehn Liegen drei Ärzte anwesend. Von der BRK Bereitschaft Heroldsberg hatten sieben ehrenamtliche Helfer/innen die Verwaltung und Betreuung der Spender/innen übernommen. Trotz verlängerter Werbezeit (Beginn bereits um 16:30 Uhr) waren die Helfer der Bereitschaft teilweise bis 22 Uhr – also über 7 h im Einsatz, während bei einem BSP-Betreuungseinsatz im Schnitt insgesamt 45 Dienststunden vor Ort anfallen; es kommen noch ca. 15 h für Werbung im Erlanger Oberland vor dem Termin sowie Besorgung von Essen und Geschenkartikeln hinzu.

Dienststunden des Betreuungsteams und Zahl der Blutspender/innen im Jahr 2018 bei fünf Terminen

Hier waren es insgesamt weit über 250 Dienststunden der sechs bis acht – ehrenamtlichen Helfer; dafür sei dem Betreuungsteam herzlich gedankt wie natürlich auch den mehr als 600 Blutspendern, darunter fast 10 % Erstspender/innen.

Welche Arbeiten fallen an?

Während die Ehrenamtlichen einen Saalteil und die anderen Räumlichkeiten bestücken, richtet das medizinische Team des BSP-Dienstes gleichzeitig ihren Bereich mit den Liegen, Gerätschaften und Arbeitsplätzen ein.

Zum normalen Betreuungsdienst kommen neben der Werbung, dem Auf- und Abbau auch das Abholen der Küchengerätschaften, Lebensmittel und Geschenke sowie die Wiedereinlagerung auf der Wache in Kleingeschaidt hinzu. Diese zusätzlichen Arbeiten und diese Zeit werden dabei von den Blutspendern überhaupt nicht wahrgenommen.

D.-Lutz Pertek für die BRK-Bereitschaft Heroldsberg

Nach diesem Motto machten sich einige Bewohner und Bewohnerinnen vom BRK Wohnen und Leben aus Etzelskirchen auf den Weg zum Gasthof  Stern nach Elsendorf. Dort wurden Sie schon von Betti Köhler mit ihrer Gitarre erwartet. In der gemütlichen Atmosphäre des alten Wirtshauses waren alle zum Mitsingen eingeladen und auch gleich voll dabei. Ob Schunkel-, Seemanns- oder alte Volkslieder – die Betti konnte alles und ging auch auf spezielle Wünsche ein. Verbunden durch die Freude am Singen, erlebten die Senioren einen fröhlichen Nachmittag, wobei natürlich auch ein guter Tropfen und die Brotzeit zum Wohlbefinden beitrugen.

„Gerne wieder“ war dann auch die Meinung aller auf der Heimfahrt.

Doris Kratz

Am Abend des 30.01.2019 wurde die RTW Besatzung unserer  Wache Baiersdorf um 22:50 Uhr zu einem internistischen Notfalleinsatz nach Poxdorf alarmiert.

Bei Eintreffen der Besatzung konnte eine ca. 60 Jahre alte Patientin in einem schlechten allgemeinen Zustand angetroffen werden. Sie klagte über Übelkeit , Schwindel und Müdigkeit. Im Laufe der Versorgung schlug ein an der Rettungsdienstausrüstung mitgeführter CO-Warner plötzlich Alarm. Ein Hinweis darauf, dass in der Wohnung eine über dem normalen Grenzwert befindliche Belastung mit Kohlenmonoxid (CO) vorlag.

Es konnte eine CO Konzentration vom 118ppm gemessen werden.

Die Besatzung belüftete unverzüglich den Raum, dadurch sank die Konzentration auf 20ppm. Die Versorgung der Patientin wurde fortgesetzt mit dem Ziel einen schnellen Transport ins Krankenhaus einzuleiten um hier weitere Untersuchungen in die Wege zu leiten.

Als mögliche Ursache der angestiegenen Konzentration von Kohlenmonoxid konnte ein Holz / Kohle Ofen in der Wohnung ausgemacht werden mit dem die Wohnung beheizt wird. Die Patientin wurde informiert, nach Ihrem Klinik Aufenthalt den Ofen umgehend von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Weitere entsprechende Stellen wurden informiert.

Für die Besatzung bestand zum Glück zu keiner Zeit eine Gefährdung.

Kohlenmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses giftiges Gas. Abhängig von der Konzentration kann es schon nach kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Erste Symptome sind Unwohlsein, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

Die CO-Warner haben als 1. Alarmgrenze 60ppm, als 2. Alarmschwelle 200 ppm, ab 500 ppm ist der Schwellenwert für sofortigen Rückzug erreicht.

Hier zeigt sich wieder einmal die unsichtbare Gefahr der Kohlenmonoxid Vergiftung, die ohne passende Schutzausrüstung des Rettungsdienstes nicht sofort erkannt worden wäre und evtl. schwerere Gesundheitliche Schäden hätte mit sich führen können. Die Warngeräte wurden in Bayern 2016 zentral für den gesamten Rettungsdienst beschafft.

Thomas Roschmann, BRK ERH

Wasserwacht-Bayern rund um die Uhr einsatzbereit für Eisrettung

Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage haben dazu geführt, dass sich auf einigen Seen in Bayern eine Eisschicht gebildet hat. Doch vielerorts sind die Eisflächen noch nicht tragfähig. Das heißt die Eisdecke ist zu dünn und es besteht Lebensgefahr. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen verliert ein ins Eis eingebrochener Mensch innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken. Die Wasserwacht-Bayern warnt daher eindringlich vor dem Betreten von nicht tragenden Eisflächen! Die ehrenamtlichen Wasserretter und die Schnelleinsatzgruppen der Wasserwacht-Bayern sind rund um die Uhr für Notfälle auf dem Wasser und die Eisrettung mit Wasserrettern und Einsatztauchern einsatzbereit. Die beste Rettung ist aber die, die gar nicht erst benötigt wird, daher raten wir zur Vorsicht! Das Eis trägt in vielen Fällen nicht!

Nicht aufs Eis gehen! Im Notfall Hilfe unter der Nummer 112 anrufen!

 

Die Wasserwacht-Bayern rät dringend folgende Regeln für den Ernstfall zu beachten:

  • Laut um Hilfe rufen.
  • In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät.
  • So wenig wie möglich bewegen, um möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren.
  • Sofort Hilfe holen über die Notrufnummern 112.
  • Die eingebrochene Person beruhigen.
  • Falls möglich, die eingebrochene Person absichern, mit Hilfsmitteln wie Rettungsring, Leitern (teilweise an Seen am Uferbereich vorhanden), Ästen, Abschleppseilen oder ähnlichen Gegenständen.
  • Nur selbst ans eisige Wasser gehen, wenn man selbst über eine dritte Person mit einem Seil gesichert ist und am besten liegend (z. B. mit einer Leiter als Hilfsmittel, um das Gewicht auf dem Eis bestmöglich zu verteilen).
  • Keinen direkten Kontakt mit dem Verunfallten herstellen (Hand reichen). Immer einen Gegenstand dazwischen (einen Stock oder ein Hilfsmittel).
  • Den Verunfallten an Land bringen, in der stabilen Seitenlage lagern und vor Kälte schützen, bis der herbeigerufene Rettungsdienst eintrifft.

Eisflächen auf natürlichen Gewässern sollten besser gemieden werden. Wer dennoch Wintersport auf dem Eis treiben möchte, sollte grundsätzlich nur an bewachten Gewässern und nie allein auf das Eis gehen, sowie auf die Warnungen der örtlichen Behörden, der lokalen Medien und Hinweis- und Verbotsschilder vor Ort achten.

Zum Schlittschuhlaufen stehen vielerorts Eislaufbahnen zur Verfügung. In Erlangen ist dies u.a. in Sieglitzhof (Lange Zeile), beim Röthelbeimbad (Parkplatz) und in der Theodor-Heuss-Anlage. Auskünfte kann das Sportamt erteilen.

 

Weiterführende Informationen/FAQ

Was sind die konkreten Gefahren an zugefrorenen Gewässern?
Die Eisstärke, ihre Beschaffenheit und somit die Tragfähigkeit können stark schwanken und sich selbst in einem kleinen Umkreis enorm verändern. Deshalb ist es trügerisch, sich darauf zu verlassen, dass das Eis schon halten werde. Denn die Entwicklung des Eises ist von vielen Faktoren abhängig, beispielsweise von Luft- und Wassertemperatur, Wind, Strömung (u.a. von einmündenden Bächen, Flüssen oder Quellen), von der Wassertiefe und einem sich ändernden Wasserstand, Pflanzenbewuchs unter Wasser, Schnee auf dem Eis (der isolierend wirkt und so potentielle Schwachstellen verdeckt) oder Erwärmung des Eises durch Sonnenschein. Dies sind nur einige Beispiele, wie die Eisbildung ungünstig sein kann.

Warum ist das so gefährlich?
Im kalten Wasser kann sich ein Mensch in der Regel nur wenige Minuten über Wasser halten. Schnell lassen die Kräfte nach und man ist zu stark geschwächt, um sich über Wasser halten zu können. Wer ins Eis einbricht, verliert bei den niedrigen Wassertemperaturen schnell das Bewusstsein und läuft so Gefahr, zu ertrinken.

Wann ist das Eis tragfähig?
Es muss in der Regel mehrere Wochen strengen Frost geben, damit Gewässer richtig zufrieren. Aufgrund der vielen Einflussfaktoren auf die Eisdicke (siehe oben), gibt es keine verlässliche Antwort auf diese Frage.

Wo bekommt man Informationen zu Eisflächen?
Informieren kann man sich bei den Behörden vor Ort wie beispielsweise den Wasserwirtschaftsämtern oder den zuständigen städtischen Referaten. Diese geben teilweise das Eis offiziell frei. An diesen Gewässern finden sich Hinweisschilder, ob das Eis betreten werden darf oder nicht, zudem liegen am Ufer in der Regel Seile, Ringe und Leitern bereit. Auch das Betreten dieser Eisflächen geschieht jederzeit auf eigene Gefahr.

Was sind Anzeichen für eine zu dünne Eisschicht?
Unter anderem dunkle (oder schwarze) Stellen im Eis zeigen an, dass die Schicht noch viel zu dünn ist. Auch verschneite Eisflächen und bewachsene Uferzonen sind gefährlich. Ebenso sind Seen, die von Bächen oder Flüssen durchzogen sind, gefährlich. An den Ein- oder Ausflüssen kann innerhalb weniger Meter das Eis deutlich dünner als auf dem Rest des Sees sein.

Wie verhält man sich, wenn das Eis knackt?
Falls das Eis knistert und knackt, am besten flach hinlegen, um das Gewicht zu verteilen und in Bauchlage ruhig in Richtung Ufer bewegen bzw. robben.