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Erlangen, 24/07/18

Das Wetterradar im bayerischen Raum zeigt für die kommenden Tage überwiegend Temperaturen um die 30 °C und höher an.

Das Bayerische Rote Kreuz möchte präventiv, möglichen gesundheitlichen Einschränkungen und Schäden, bedingt durch die Hitzewelle, entgegenwirken und auf einige medizinische Hinweise aufmerksam machen:

  1. Trinken Sie täglich 1-2 Liter mehr als sonst. Wir empfehlen natriumhaltiges Mineralwasser. Patienten mit einer Herzschwäche bitten wir die Trinkmenge mit Ihrem behandelnden Arzt abzusprechen.
  2. Halten Sie sich nicht in der prallen Sonne auf und tragen Sie stets eine Kopfbedeckung.
  3. Vermeiden Sie unter Sonneneinstrahlung körperliche Anstrengung.
  4. Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme klären Sie bitte mit Ihrem Hausarzt, ob bei großer Hitze Besonderheiten vorliegen.
  5. Lassen Sie auf keinen Fall Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt im Fahrzeug, die anstauende Hitze kann zu Lebensgefahr, im schlimmsten Fall zum Tode, führen.
  6. Rufen Sie im Notfall immer den Notruf 112.
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Erlangen, 17/05/18

Besuch des Botschafters bei Herrn Erich Reuter, ehemaligem Rot-Kreuz-Helfer in Busan (Korea), am 17. Mai 2018 in Herzogenaurach

Am 17. Mai 2018, dem 64. Jahrestag der Eröffnung des DRK-Krankenhauses Busan, wird der Botschafter der Republik Korea S.E. Dr. Bum Goo Jong Herrn Erich Reuter, einen von der Botschaft ausfindig gemachten Rot-Kreuz-Helfer, in Herzogenaurach bei Nürnberg besuchen. Botschafter Dr. Jong wird Herrn Reuter den Dank der koreanischen Regierung übermitteln und ihn mit der Medaille „Botschafter des Friedens“ samt Dankurkunde auszeichnen.

Das DRK-Hospital Busan wurde im Jahr 1954 gegründet. 80 deutsche Ärzte und Krankenschwestern nahmen ihre Arbeit auf und versorgten mit hohem persönlichem  Einsatz die notleidende koreanische Bevölkerung im vom Krieg zerrütteten Land. Herr Reuter war von 1958-1959 im DRK-Krankenhaus in Busan als Röntgentechniker tätig. Er blieb nach der Schließung des Krankenhauses 1959 und der Rückkehr des medizinischen Pflegepersonals nach Deutschland weiter in Korea und kümmerte sich um die Überführung und Wiederinbetriebnahme der medizinischen Geräte für Studienzwecke an der Universität Busan.

Anlässlich seines Deutschland-Besuches im Juli 2017 ergriff der koreanische Staatspräsident Moon Jae-in die Gelegenheit, den ehemaligen medizinischen Entwicklungshelfern, deren Angehörigen sowie Repräsentanten des DRK-Vorstands persönlich seinen Dank auszudrücken. Bei diesem Treffen erfuhr der Präsident durch Herrn Karl Hauser, der als Helfer von damals an dieser Veranstaltung teilgenommen hatte, von zwei weiteren Kollegen, deren Existenz der Botschaft der Republik Korea bis dato noch unbekannt war. Der Botschaft gelang es danach, den Kontakt mit beiden Herren herzustellen und schließlich sogar den Besuch bei Herrn Erich Reuter am 17. Mai 2018 zu organisieren.

Die deutsche humanitäre Hilfe in Korea ist ein bedeutsames Symbol für die Freundschaft zwischen Korea und Deutschland. Daher ist es der Botschaft ein Herzensanliegen, dieses Andenken zu bewahren und mit verschiedenen Veranstaltungen dieses historischen Engagements zu gedenken. Die Botschaft der Republik Korea wird sich auch in Zukunft bemühen, den Kontakt zu ehemaligen Ärzten und Krankenschwestern bzw. ihren Angehörigen herzustellen, um ihnen den Dank der Republik Korea zu übermitteln.

Überblick über deutsche humanitäre Hilfe in Korea, Busan

Beim deutsch-amerikanischen Gipfeltreffen im April 1953 unterbreitete Bundeskanzler Adenauer den Vorschlag, Korea durch das Betreiben eines Feldlazaretts zu unterstützen. Erst nach dem Koreakrieg konnte dieses Angebot nach einjähriger Vorbereitung in modifizierter Form umgesetzt und das DRK-Krankenhaus mit 250 Betten am 17. Mai 1954 auf dem Gelände der ehemaligen Frauenoberschule Busan eröffnet werden. 80 deutsche Ärzte und Krankenschwestern nahmen gemeinsam mit 21 koreanischen Kollegen ihre Arbeit auf.

In den fünf Jahren bis zu seiner Schließung im März 1959 waren 117 deutsche medizinische Helfer und 150 koreanische Mitarbeiter im DRK-Hospital tätig, rund 230.000 Patienten wurden ambulant und knapp 22.000 stationär behandelt. Außerdem wurden fast 16.000 Operationen durchgeführt und circa 6.000 Kinder erblickten dort das Licht der Welt.

In Herzogenaurach waren Herr Günther Geiger, Leiter des Kompetenzzentrums für die internationale Arbeit im BRK aus Augsburg, sowie Thomas Heideloff als Vertreter des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt bei der Ehrung von Herrn Reuter mit anwesend.

Für die Sicherheit rund um die Erlanger Bergkirchweih

 

Erlangen, 20/05/2018

 

Von 20/00 – 02/00 Uhr wird vom BRK und ebenso vom ASB ein zusätzlicher Berg-RTW gestellt, um die zahlreichen Einsätze in der Innenstadt durchzuführen.

 

Neben den Sanitätsdiensten mit ihren Wachen  auf der Erlanger Bergkirchweih hatte auch der zusätzliche Rettungswagen des BRK am vergangenen Samstag alle Hände voll zu tun. Die Besatzung für den „Berg-RTW“ stellte diesmal die BRK Bereitschaft Höchstadt komplett, an der Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Bereitschaften im gesamten Kreisverband des BRK, die uns während der Bergzeit unterstützen.

 

Direkt zu Schichtbeginn um 20 Uhr übernahmen die Kollegen einen dringlichen Krankentransport, eine Einweisungsfahrt in die chirurgische Klinik. Darauf folgten die typischen „Berg“-Einsätze Schlag auf Schlag, so mussten zwei Patienten mit einer Alkoholvergiftung in die Erlanger Kliniken gebracht werden. Drei Patienten wurden von der Sanitätswache auf der Bergkirchweih abgeholt und in Kliniken eingeliefert.

 

Leider musste sich die ehrenamtliche Besatzung auch von einem Patienten mit über 3 Promille mehrfach beleidigen lassen. Dieser war nicht mehr in der Lage seinen Heimweg selbständig fortzuführen, sodass er ebenfalls in die Klinik gebracht wurde, mit Unterstützung durch die Einsatzkräfte der Polizei.

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit an die Kollegen der Polizei, die schnell zur Stelle waren, als die Helfer diesmal Hilfe brauchten.

 

Verbale Angriffe und auch tätliche Angriffe sind leider mittlerweile Realität im Rettungsdienst, und auch im Sanitätsdienst.

 

Insgesamt rückten die Einsatzkräften zu neun Einsätzen in der Zeit von 20 bis 3 Uhr aus, da kurz vor dem eigentlichen Dienstende um 2 Uhr noch zu einem Notarzteinsatz gerufen wurde.

 

Bastian Selig, B Hös

Der Berg ruft – und die BRK Bergwache steht!

Nächsten Donnerstag ist „Anstichtag“ – die Erlanger Bergkirchweih geht wieder los. Für die B1 geht die Bergkirchweih aber immer ein paar Tage eher los – diesmal am Samstag.

Zehn Helfer der B1 trafen sich in den Fahrzeughallen am Kreisverbandsgelände. Das komplette Material für die BRK Bergwachen musste aus dem Lager der Kreisbereitschaftsleitung in drei Fahrzeuge und einen Anhänger geladen werden. Auf dem Bergkirchweihgelände wurde dann zunächst alles Material ausgeladen, sortiert und nach und nach an seinen Platz geräumt.

Nach knapp vier Stunden waren die BRK Bergwachen dann einsatzklar. Vielen Dank an die vielen, fleißigen Hände!

Nun kann er losgehen der „Berg 2018“ – wir freuen uns schon auf unseren ersten Dienst am Donnerstag!

B 1, BRK ERH

Typisch Mädchen, typisch Jungen. Jan Dausch und Hannes Dürrbeck aus der 6. Klasse der der Ritter-von-Spix-Mittelschule Höchstadt und Emanuel Fritsch aus der 7. Klasse der Mittelschule Herzogenaurach wollten es wissen. Einen Tag lang haben Sie die Altenpflegerin Jacqueline Kümmerling bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Frau Kümmerling arbeitet schon 18 Jahre in diesem Beruf und es gefällt ihr noch heute. Sie konnte somit aus erster Hand über die Ausbildung zum Altenpfleger und dem interessanten und abwechslungsreichen Beruf auch für junge Männer berichten.

Bei einer umfangreichen Hausführung schauten sie sich auf den einzelnen Wohnbereichen um, konnten einen Einblick in den Speisesaal, dem Sportraum, der Töpferwerkstatt und der großzügigen Außenanlage mit dem Bewegungspark für Senioren gewinnen. Von den vielfältigen Angeboten der Beschäftigungstherapie durch die soziale Betreuung konnten Jan und Hannes bereits aus eigener Erfahrung berichten, denn sie profitierten von der langjährigen Kooperation des BRK Seniorenheimes mit der Ritter-von-Spix-Schule und verbrachten somit schon einige Nachmittage mit den Bewohnern im Haus. Doch die Pflege ist schon eine ganz neue Erfahrung.

Eishocky-Profi wäre zwar sein Traumberuf, meinte Hannes, abschließend, doch wenn’s damit nicht klappt kann er sich gut vorstellen, in der Altenpflege zu arbeiten.
Interessierte können sich noch für die Ausbildung ab September 2018 bewerben.

Etzelskirchen, 26/04/2018

Doris Kratz