Feeds:
Beiträge
Kommentare

 

Leider stellen wir immer wieder fest, dass Bürger – entweder aus Unwissenheit oder aus falsch verstandenen Umweltschutzgründen – die Kleider lose in die Container werfen. Unsere Container sind zwar wasser- aber nicht feuchtigkeitsdicht. Das Entleeren der Container erfolgt zudem händisch, was bedeutet, sollte es beim Entleeren regnen, werden die Kleidungsstücke nass und damit unbrauchbar. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Kleider in Säcke oder Tüten verpackt sind. Handelsübliche Müllsäcke eignen sich hierfür auch deutlich besser als die schnell reißenden Gelben Säcke, die bereits beim Einwurf kaputt gehen. Auf den Fotos sieht man deutlich den Unterschied zwischen unverpackter und verpackter Kleidung.

Bitte beachten Sie auch unsere Benutzerhinweise für Kleidercontainer!

Werbeanzeigen

Erlangen, 02/01/19

Am Montag, 31/12/18 bekamen die diensthabenden Einsatzkräfte vom Rettungsdienst des BRK auf der Hauptwache Erlangen Besuch. Oberbürgermeister Florian Janik, Bürgermeisterin Elisabeth Preuß  mit Jörg Volleth, Norbert Schulz, Bernhard Gerkens und weiteren Vertretern des Stadtrates sowie Katastrophenschutzreferent Thomas Ternes – an Silvester einer langen Tradition folgend, den Rettungsdiensten BRK und ASB, der Polizei und der Feuerwehr einen Besuch ab.

Dabei dankten sie den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften im Namen der Stadt und der Bevölkerung für den nicht selten gefährlichen, aufopferungsvollen Einsatz in diesem Jahr danken.

Begleitet wurde die städtische Delegation von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, dem Bundestagsabgeordneten Stefan Müller, unserem Vorsitzenden des Kreisverbandes, und Martina Stamm-Fibich sowie den Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann, Christian Zwanziger und Matthias Fischbach.

Stefan Müller gab einen kurzen Überblick über die Gesamtaufgaben des BRK in Rettungsdienst und Sozialen Diensten, sowie den Umzug der Rettungswache Herzogenaurach in die neue Rettungswache in der Werner-Heisenberg-Straße in Herzogenaurach.

Der Leiter des Rettungsdienstes, Thomas Heideloff konnte aus Rettungsdienst und Krankentransport die Leistungen des Jahres 2018 vorstellen, es wurden rund 46.000 Einsätze mit 1.100.000 km hochgerechnet erbracht.

Erbracht wurden diese Einsätze von 157 hauptamtlichen Mitarbeitern, davon sind bereits 91 Notfallsanitäter, rund 200 ehrenamtlichen Mitarbeitern, 13 Dienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst; sowie von 32 Auszubildenden zum Notfallsanitäter.

Stefan Pechtl, stv. Rettungsdienstleiter führte aus, das für die Sicherheit der Bevölkerung  in der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt zusammen 45 Schichten gesorgt haben.  Es waren zu besetzten 20 RTW-Schichten, 6 x Notarzteinsatzfahrzeuge, 1 x Verlegungsarzteinsatzfahrzeug, 15 x Krankentransportwagen, 2 x Intensivtransportwägen, ein Einsatzleiter Rettungsdienst als Einsatzführungsdienst. Mehr als 90 Mitarbeiter waren so im Einsatz.

Ebenso standen wie an allen 365 Tagen im Jahr zahlreiche ehrenamtliche Kräfte der Bereitschaften, der Wasserwacht und der Bergwacht in verschiedenen Einsatzeinheiten und Schnelleinsatzgruppen bereit, um bei größeren Schadensfällen schnell die Vorhaltung des Rettungsdienstes zu verstärken, diese mussten aber glücklicherweise an diesem Silvester nicht ausrücken.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Ehrenamt und Hauptamt, allen Mitgliedern, Freunden, Unterstützern unseres Roten Kreuzes in Erlangen-Höchstadt wünschen wir ein Frohes Weihnachtsfest, eine ruhige Zeit zwischen den Jahren, und eine Gutes Neues Jahr 2019 !

Vielen Dank das ihr uns im zu Ende gehenden Jahr so unterstützt habt, bleibt uns weiterhin gewogen !

Jpeg

Erlangen, 10/12/18

Ein techniklastiger Lehrgang hat das Lehrgangsjahr 2018 für die Ehrenamtlichen im Kreisverband Erlangen-Höchstadt abgeschlossen. Vergangenes Wochenende beschäftigten sich (krankheitsbedingt nur) 16 Teilnehmer aus verschiedenen Bereitschaften und Wasserwacht-Ortsgruppen mit dem Thema „Funk“.

Nach relativ viel Theorie zu Themen, wie rechtlichen und physikalischen Grundlagen ging es am Samstag auch um Dinge, wie Rufnamenregelungen und Funkverkehrsabwicklung. Ein Einweisung in die (noch vorhandenen) analogen Funkgeräte schloss diesen Tag ab. Am Sonntag ging es dann mit dem Thema Digitalfunk deutlich moderner und einer langen Funkübung deutlich praktischer zu.

Am Ende vom Lehrgang hatten alle Teilnehmer sich mit den Funkgeräten angefreundet und funkten sicher und korrekt Ihre Anforderungen zur „Übungsleitstelle“. Wir wünschen den Teilnehmern immer eine sichere Funkverbindung und viel Spaß beim Funken!

Vielen Dank sagen wir den Ausbildern, sowie dem Arbeitskreis Information und Kommunikation der Bereitschaften, der die Funkübung mit drei Helfern tatkräftig unterstützte.

An dieser Stelle möchten wir uns auch mal bei allen Ausbildern, Prüfern und Helfern im Hintergrund bedanken, die dieses Jahr bei uns im Kreisverband mehrere Sanitätsausbildungen, Grundlehrgänge Betreuungsdienst und Information und Kommunikation sowie viele weitere Aus- und Fortbildungen für unsere ehrenamtlichen Helfer möglich gemacht haben. Vielen Dank, das Ihr Euch (manche Ausbilder sogar über den Kreisverband hinaus auf Bezirksverbandsebene) in der Ausbildung engagiert und dafür sorgt, das wir gut ausgebildete Helfer, sowie Leitungs- und Führungskräfte bei uns im Kreisverband haben!

Kirsten Fraedrich, BRK ERH

Die Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach setzte auch in 2018 ihre vorweihnachtliche Tradition mit der jährlichen Weihnachtsspenden-Übergabe fort. Dabei unterstützt sie gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter, aber auch Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung.

Eine schöne Bescherung gab es daher auch am 30.11.2018 in der Sparkasse Herzogenaurach. So durften wir von den Vorständen der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, Johannes von Hebel, Reinhard Lugschi und Walter Paulus-Rohmer im Beisein des Ersten Bürgermeisters Dr. German Hacker eine Spende für den BRK-Kreisverband entgegennehmen.

Mit der Spendenaktion setzt die Sparkasse ein deutliches Zeichen: „Soziales Engagement ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Gesellschaft und gerade heute ein wesentlicher Beitrag für ein harmonisches Miteinander“, betonte von Hebel. „Ohne ehrenamtliches Engagement würden viele Einrichtungen nicht existieren, die für uns alle heute selbstverständlich erscheinen. Deshalb liegt uns die Unterstützung vor Ort seit vielen Jahren am Herzen“, so von Hebel weiter. Adventlich umrahmt wurde die Veranstaltung durch die musikalische Darbietung des Musikschülers Michael Gunselmann am Keyboard. Ein Höhepunkt war auch der Besuch des Höchstadter Christkindes Anja Stowasser, Mitarbeiterin der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, die einen Prolog darbot.

Für den BRK Kreisverband hat Herr Dr. Peter Lederer als Vorstandsmitglied die Spende der Sparkasse dankend entgegengenommen.

 

 

Für viele Seniorinnen und Senioren waren sie ein Kindheitstraum: Puppenstuben! Weil für die Betreuung alter Menschen der Rückblick bis in die Kindheit eine große Rolle spielt, haben sich die im HerzoSeniorenbüro tätigen Ehrenamtlichen etwas Besonderes einfallen lassen. Nachdem der Seniorenbeirat sieben Puppenstuben und ein Puppenhaus geschenkt bekommen hat, haben sie ein Projektteam gebildet bestehend aus 14 Damen und Herren. Unter der Leitung von Christine Müller (Näh- und Bastelgruppe) und Jutta Heß (Herzo-Heinzelmännchen) haben sie mit viel Begeisterung und Liebe diese kostbaren Antiquitäten restauriert. So manches musste dabei hergerichtet werden: Holzarbeiten waren fällig, tapeziert wurde, Gardinen genäht, kleine Teppiche gefertigt, die Elektrik erneuert und die Ausstattung ist immer dort, wo etwas fehlte, ergänzt worden.

Die restaurierten Puppenstuben werden vom Seniorenbeirat an verschiedene Pflegeeinrichtungen im Landkreis als Dauerleihgabe abgegeben. Der Vorsitzende vom Seniorenbeirat Herzogenaurach, ehemaliger Vorsitzender vom BRK Kreisverband Erlangen Höchstadt, Herr Brüne Soltau persönlich übergab eine über 100 Jahre alte Puppenstube an die Senioren vom BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen. Diese hat einen Ehrenplatz im Speisesaal erhalten und kann nun von den Bewohnern und Besuchern bewundert werden.

Erinnerungen sind wie Sterne, die den Menschen das Gefühl an die glückliche Kindheit bis ins hohe Alter bewahren.

BRK Wohnen und Leben, Etzelskirchen , 28.11.2018
Doris Kratz

Baiersdorf, 13/10/18

Am Samstag, 13/10/18 fand sich ein Großaufgebot an Einsatzkräften und Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren aus beiden Landkreisen, von ASB und BRK aus Erlangen-Höchstadt, dem BRK Forchheim, dem THW aus Baiersdorf und Forchheim, der Bundespolizei, der Polizei aus Erlangen-Land und Forchheim  sowie des DB-Notfallmanagements im Gebiet Baiersdorf zu einer landkreisüberschreitenden Einsatzübung „Kren-Express“ ein.

Die für die Hilfeleistung bei  Bränden und Unfällen im viergleisigen Streckenabschnitt Baiersdorf – Kersbach der ICE Strecke Nürnberg-Erfurt und der S-Bahn-Strecke Nürnberg-Bamberg eingeplanten Feuerwehren und Hilfsorganisationen trainierten bei dieser Übung die landkreisüberschreitende Zusammenarbeit bei Einsätzen im Gleisbereich. Auf Einladung von Stefan Brunner, stv. Kreisbrandrat ERH, beteiligten sich ASB und BRK aus Erlangen und das BRK aus Forchheim an der Übung.

Die Übung bestand aus zwei Ereignissen, zunächst einem LKW-Unfall, bei der eine Stromspeiseleitung mit 15.000 V der Bahn heruntergerissen wurde, wodurch der LKW-Fahrer und sein Beifahrer verletzt wurden. Von Seiten des Rettungsdienstes wurde hier der normale Rettungsdienst-Einsatz mit der Rettungsdienstlichen Versorgung, simuliert mit RTW, KTW und Notarzt, und einem Einsatzleiter Rettungsdienst; sowie die Maßnahmen der Eigensicherung und der Zusammenarbeit mit den Feuerwehren , THW und dem DB-Notfallmanagement, sowie der Bundespolizei.

Das zweite Ereignis fand aufgrund des Erdschlusses der Speiseleitung statt. Es kam zu einem Stromausfall im Fahrdraht, eine mit rund 120 Personen besetzte S-Bahn blieb bei km 32,5 der Fahrstrecke liegen.

Im Zug waren durch die Notbremsung zunächst 20 Verletzte zu beklagen, darunter auch Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte. Die restlichen Passagiere dürfen den Zug nicht verlassen, werden aufgrund der stickigen Luft im Zug ungeduldig. Rund 60 Fußballfans im Zug beginnen zu randalieren.

Dies führte zum Einsatz von Schnelleinsatzgruppen für Behandlung, Transport und Betreuung, sowie der Sanitäts-Einsatzleitung, und der Unterstützungsgruppe für die Sanitäts-Einsatzleitung.

Die sich ergebenden Aufgaben bestanden aus der Lageerkundung,  Trennung von Fußballfans und der restlichen Reisenden, der Versorgung und Rettung der Verletzten, sowie die Evakuierung der Reisenden aus dem Zug. Dazu mussten Bereitstellungsräume, Verletztenablagen, Rettungsmittel-Halteplätze eingerichtet und eingerichtet und betrieben werden. Der Abtransport der Verletzten wurde real durchgeführt. Auch um die Unverletzten zu Betreuenden wurde sich gekümmert, und der Transport organisiert. All dies wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Rettungsdiensten, dem THW und der Bundespolizei gelöst, wie es im realen Einsatzfall auch stattfindet.

Von Seiten des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes waren vom ASB Regionalverband Erlangen-Höchstadt ein Sicherungs-RTW für reale Notfälle sowie eine Schnelleinsatzgruppe Transport im Einsatz, sowie die SEG Information und Kommunikation, von der die Übungs-Leitstelle simuliert wurde.

Die Kreisverbände Erlangen-Höchstadt und Forchheim des Bayerischen Roten Kreuzes waren mit zwei Schnelleinsatzgruppen Behandlung, drei SEG Transport, zwei SEG Betreuung, einer Sanitäts-Einsatzleitung mit Organisatorischem Einsatzleiter und Leitenden Notarzt, sowie der Unterstützungsgruppe Sanitäts-Einsatzleitung. Ebenso befand sich eine SEG Technik und Sicherheit sowie eine SEG Logistik mit vor Ort.

Helfer für Übungsbeobachtung, Übungsleitung und Dokumentation ergänzten die Einsatzkräfte. Insgesamt wurden von ASB und BRK 109 Helfer und 32 Einsatzfahrzeuge eingesetzt.

Als Gäste konnten begrüßt werden Dr. med. Peter Lederer, Chefarzt des Kreisverbandes ERH; Stefan Müller, Vorsitzender BRK ERH, Beate Ulonska, Kreisgeschäftsführerin des BRK Erlangen-Höchstadt; Jürgen Seiermann, Kreisgeschäftsführer ASB; Ilona Sem und Holger Werner vom Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Sachgebiet Katastrophenschutz.

Nach dem Ende der Übung gab es für alle Teilnehmer ein gemeinsames Mittagessen im „Übungskrankenhaus“ das sich in der Turnhalle der Berufsschule Forchheim befand.

Mit dem Übungsverlauf zeigten sich die Beobachter des Einsatzes zufrieden, eine genaue Auswertung erfolgt in den nächsten Wochen.

Info: Über die Übung gibt es einen Youtube-Film, zu finden unter:  https://youtu.be/Fr-IdAeGI-E  Herzlichen Dank an Dennis und Luca von Helfer vor Ort für

ihre tolle Arbeit !