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Erlangen, 10/12/18

Ein techniklastiger Lehrgang hat das Lehrgangsjahr 2018 für die Ehrenamtlichen im Kreisverband Erlangen-Höchstadt abgeschlossen. Vergangenes Wochenende beschäftigten sich (krankheitsbedingt nur) 16 Teilnehmer aus verschiedenen Bereitschaften und Wasserwacht-Ortsgruppen mit dem Thema „Funk“.

Nach relativ viel Theorie zu Themen, wie rechtlichen und physikalischen Grundlagen ging es am Samstag auch um Dinge, wie Rufnamenregelungen und Funkverkehrsabwicklung. Ein Einweisung in die (noch vorhandenen) analogen Funkgeräte schloss diesen Tag ab. Am Sonntag ging es dann mit dem Thema Digitalfunk deutlich moderner und einer langen Funkübung deutlich praktischer zu.

Am Ende vom Lehrgang hatten alle Teilnehmer sich mit den Funkgeräten angefreundet und funkten sicher und korrekt Ihre Anforderungen zur „Übungsleitstelle“. Wir wünschen den Teilnehmern immer eine sichere Funkverbindung und viel Spaß beim Funken!

Vielen Dank sagen wir den Ausbildern, sowie dem Arbeitskreis Information und Kommunikation der Bereitschaften, der die Funkübung mit drei Helfern tatkräftig unterstützte.

An dieser Stelle möchten wir uns auch mal bei allen Ausbildern, Prüfern und Helfern im Hintergrund bedanken, die dieses Jahr bei uns im Kreisverband mehrere Sanitätsausbildungen, Grundlehrgänge Betreuungsdienst und Information und Kommunikation sowie viele weitere Aus- und Fortbildungen für unsere ehrenamtlichen Helfer möglich gemacht haben. Vielen Dank, das Ihr Euch (manche Ausbilder sogar über den Kreisverband hinaus auf Bezirksverbandsebene) in der Ausbildung engagiert und dafür sorgt, das wir gut ausgebildete Helfer, sowie Leitungs- und Führungskräfte bei uns im Kreisverband haben!

Kirsten Fraedrich, BRK ERH

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Die Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach setzte auch in 2018 ihre vorweihnachtliche Tradition mit der jährlichen Weihnachtsspenden-Übergabe fort. Dabei unterstützt sie gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter, aber auch Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung.

Eine schöne Bescherung gab es daher auch am 30.11.2018 in der Sparkasse Herzogenaurach. So durften wir von den Vorständen der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, Johannes von Hebel, Reinhard Lugschi und Walter Paulus-Rohmer im Beisein des Ersten Bürgermeisters Dr. German Hacker eine Spende für den BRK-Kreisverband entgegennehmen.

Mit der Spendenaktion setzt die Sparkasse ein deutliches Zeichen: „Soziales Engagement ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Gesellschaft und gerade heute ein wesentlicher Beitrag für ein harmonisches Miteinander“, betonte von Hebel. „Ohne ehrenamtliches Engagement würden viele Einrichtungen nicht existieren, die für uns alle heute selbstverständlich erscheinen. Deshalb liegt uns die Unterstützung vor Ort seit vielen Jahren am Herzen“, so von Hebel weiter. Adventlich umrahmt wurde die Veranstaltung durch die musikalische Darbietung des Musikschülers Michael Gunselmann am Keyboard. Ein Höhepunkt war auch der Besuch des Höchstadter Christkindes Anja Stowasser, Mitarbeiterin der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, die einen Prolog darbot.

Für den BRK Kreisverband hat Herr Dr. Peter Lederer als Vorstandsmitglied die Spende der Sparkasse dankend entgegengenommen.

 

 

Für viele Seniorinnen und Senioren waren sie ein Kindheitstraum: Puppenstuben! Weil für die Betreuung alter Menschen der Rückblick bis in die Kindheit eine große Rolle spielt, haben sich die im HerzoSeniorenbüro tätigen Ehrenamtlichen etwas Besonderes einfallen lassen. Nachdem der Seniorenbeirat sieben Puppenstuben und ein Puppenhaus geschenkt bekommen hat, haben sie ein Projektteam gebildet bestehend aus 14 Damen und Herren. Unter der Leitung von Christine Müller (Näh- und Bastelgruppe) und Jutta Heß (Herzo-Heinzelmännchen) haben sie mit viel Begeisterung und Liebe diese kostbaren Antiquitäten restauriert. So manches musste dabei hergerichtet werden: Holzarbeiten waren fällig, tapeziert wurde, Gardinen genäht, kleine Teppiche gefertigt, die Elektrik erneuert und die Ausstattung ist immer dort, wo etwas fehlte, ergänzt worden.

Die restaurierten Puppenstuben werden vom Seniorenbeirat an verschiedene Pflegeeinrichtungen im Landkreis als Dauerleihgabe abgegeben. Der Vorsitzende vom Seniorenbeirat Herzogenaurach, ehemaliger Vorsitzender vom BRK Kreisverband Erlangen Höchstadt, Herr Brüne Soltau persönlich übergab eine über 100 Jahre alte Puppenstube an die Senioren vom BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen. Diese hat einen Ehrenplatz im Speisesaal erhalten und kann nun von den Bewohnern und Besuchern bewundert werden.

Erinnerungen sind wie Sterne, die den Menschen das Gefühl an die glückliche Kindheit bis ins hohe Alter bewahren.

BRK Wohnen und Leben, Etzelskirchen , 28.11.2018
Doris Kratz

Baiersdorf, 13/10/18

Am Samstag, 13/10/18 fand sich ein Großaufgebot an Einsatzkräften und Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren aus beiden Landkreisen, von ASB und BRK aus Erlangen-Höchstadt, dem BRK Forchheim, dem THW aus Baiersdorf und Forchheim, der Bundespolizei, der Polizei aus Erlangen-Land und Forchheim  sowie des DB-Notfallmanagements im Gebiet Baiersdorf zu einer landkreisüberschreitenden Einsatzübung „Kren-Express“ ein.

Die für die Hilfeleistung bei  Bränden und Unfällen im viergleisigen Streckenabschnitt Baiersdorf – Kersbach der ICE Strecke Nürnberg-Erfurt und der S-Bahn-Strecke Nürnberg-Bamberg eingeplanten Feuerwehren und Hilfsorganisationen trainierten bei dieser Übung die landkreisüberschreitende Zusammenarbeit bei Einsätzen im Gleisbereich. Auf Einladung von Stefan Brunner, stv. Kreisbrandrat ERH, beteiligten sich ASB und BRK aus Erlangen und das BRK aus Forchheim an der Übung.

Die Übung bestand aus zwei Ereignissen, zunächst einem LKW-Unfall, bei der eine Stromspeiseleitung mit 15.000 V der Bahn heruntergerissen wurde, wodurch der LKW-Fahrer und sein Beifahrer verletzt wurden. Von Seiten des Rettungsdienstes wurde hier der normale Rettungsdienst-Einsatz mit der Rettungsdienstlichen Versorgung, simuliert mit RTW, KTW und Notarzt, und einem Einsatzleiter Rettungsdienst; sowie die Maßnahmen der Eigensicherung und der Zusammenarbeit mit den Feuerwehren , THW und dem DB-Notfallmanagement, sowie der Bundespolizei.

Das zweite Ereignis fand aufgrund des Erdschlusses der Speiseleitung statt. Es kam zu einem Stromausfall im Fahrdraht, eine mit rund 120 Personen besetzte S-Bahn blieb bei km 32,5 der Fahrstrecke liegen.

Im Zug waren durch die Notbremsung zunächst 20 Verletzte zu beklagen, darunter auch Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte. Die restlichen Passagiere dürfen den Zug nicht verlassen, werden aufgrund der stickigen Luft im Zug ungeduldig. Rund 60 Fußballfans im Zug beginnen zu randalieren.

Dies führte zum Einsatz von Schnelleinsatzgruppen für Behandlung, Transport und Betreuung, sowie der Sanitäts-Einsatzleitung, und der Unterstützungsgruppe für die Sanitäts-Einsatzleitung.

Die sich ergebenden Aufgaben bestanden aus der Lageerkundung,  Trennung von Fußballfans und der restlichen Reisenden, der Versorgung und Rettung der Verletzten, sowie die Evakuierung der Reisenden aus dem Zug. Dazu mussten Bereitstellungsräume, Verletztenablagen, Rettungsmittel-Halteplätze eingerichtet und eingerichtet und betrieben werden. Der Abtransport der Verletzten wurde real durchgeführt. Auch um die Unverletzten zu Betreuenden wurde sich gekümmert, und der Transport organisiert. All dies wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Rettungsdiensten, dem THW und der Bundespolizei gelöst, wie es im realen Einsatzfall auch stattfindet.

Von Seiten des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes waren vom ASB Regionalverband Erlangen-Höchstadt ein Sicherungs-RTW für reale Notfälle sowie eine Schnelleinsatzgruppe Transport im Einsatz, sowie die SEG Information und Kommunikation, von der die Übungs-Leitstelle simuliert wurde.

Die Kreisverbände Erlangen-Höchstadt und Forchheim des Bayerischen Roten Kreuzes waren mit zwei Schnelleinsatzgruppen Behandlung, drei SEG Transport, zwei SEG Betreuung, einer Sanitäts-Einsatzleitung mit Organisatorischem Einsatzleiter und Leitenden Notarzt, sowie der Unterstützungsgruppe Sanitäts-Einsatzleitung. Ebenso befand sich eine SEG Technik und Sicherheit sowie eine SEG Logistik mit vor Ort.

Helfer für Übungsbeobachtung, Übungsleitung und Dokumentation ergänzten die Einsatzkräfte. Insgesamt wurden von ASB und BRK 109 Helfer und 32 Einsatzfahrzeuge eingesetzt.

Als Gäste konnten begrüßt werden Dr. med. Peter Lederer, Chefarzt des Kreisverbandes ERH; Stefan Müller, Vorsitzender BRK ERH, Beate Ulonska, Kreisgeschäftsführerin des BRK Erlangen-Höchstadt; Jürgen Seiermann, Kreisgeschäftsführer ASB; Ilona Sem und Holger Werner vom Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Sachgebiet Katastrophenschutz.

Nach dem Ende der Übung gab es für alle Teilnehmer ein gemeinsames Mittagessen im „Übungskrankenhaus“ das sich in der Turnhalle der Berufsschule Forchheim befand.

Mit dem Übungsverlauf zeigten sich die Beobachter des Einsatzes zufrieden, eine genaue Auswertung erfolgt in den nächsten Wochen.

Info: Über die Übung gibt es einen Youtube-Film, zu finden unter:  https://youtu.be/Fr-IdAeGI-E  Herzlichen Dank an Dennis und Luca von Helfer vor Ort für

ihre tolle Arbeit !

 „Starttag Ausbildung“ des BRK am 2. Oktober 2018 in Fürth 

Erlangen, 2. Oktober 2018

Einen neuen Ausbildungsrekord gibt es beim Roten Kreuz Erlangen-Höchstadt.

Insgesamt 21 neue Auszubildende haben zum 1. September/1. Oktober dieses Jahres ihren Dienst beim BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt für eine dreijährige duale Ausbildung angetreten: 13 Altenpflegefachkräfte und ein Koch in der Altenpflegeeinrichtung „BRK Wohnen und Leben Etzelskirchen“ sowie 6 Notfallsanitäter/-innen und eine Kauffrau für Büromanagement im BRK Zentrum Erlangen. „Zusätzlich haben wir 11 FSJ-ler und Bundesfreiwillige an Bord genommen, die wir zum/zur Rettungssanitäter/-in ausbilden. Mit den diesjährigen Neueinsteigern bringen wir es jetzt auf sage und schreibe insgesamt 67 Auszubildende. Damit liegt unsere Ausbildungsquote bei über 15 Prozent“ – berichtete stolz die Kreisgeschäftsführerin Beate Ulonska anlässlich des „Starttages Ausbildung“ in Fürth.

850 Auszubildende aus ganz Bayern in Fürth

In der Stadthalle in Fürth kamen die Auszubildenden des BRK aus ganz Bayern zum „9. Starttag Ausbildung“ zusammen, das sind rd. 850 Berufsstarter/-innen. Durch den Tag Moderiert wurde diese Willkommensveranstaltung von der Journalistin und Moderatorin des Bayerischen Rundfunks Anouschka Horn. Nach der flammenden Begrüßungsrede des Präsidenten des BRK, Theo Zellner begrüßten u. a.  zwei Erlanger Notfallsanitäter-Azubis, die im Vorjahr starteten, per Videobotschaft die neuen Rotkreuzler.

In einem abwechslungsreichen Programm, in dem die Weltmeisterin und Goldmedaillengewinnerin, Verena Bentele, Präsidentin des VdK für zusätzlichen Schub an Motivation und Ermutigung sorgte,  wurden die Berufsstarter/-innen mit ihrem neuen Arbeitgeber bekannt gemacht und konnten ihre Kameradinnen und Kameraden aus allen Teilen Bayerns kennenlernen. Groß ist die Vielfalt der verschiedenen Ausbildungsberufe, die beim BRK möglich sind.

Wichtig ist für Beate Ulonska, dass der Starttag mit seinem „jungen und spritzigen“ Programm dazu beiträgt, den „Rotkreuzfunken“ zu überspringen zu lassen – das Bewusstsein und die Begeisterung, Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und damit der größten humanitären Bewegung weltweit zu sein und einen sinnstiftenden und verantwortungsvollen Beruf ergriffen zu haben.

Das, was ich tue, hat einen Sinn

Kein Verständnis hat die Kreisgeschäftsführerin für das in der Öffentlichkeit plakativ überwiegend negativ dargestellte Bild vor allem des Pflegeberufes, denn damit werde vollkommen verkannt, welche Erfüllung man in diesem Beruf erfahren kann und wie befriedigend es sein kann, tagtäglich Menschen helfen zu können. Sonnen- und Schattenseiten hat jeder Beruf und Fachkräftemangel gibt es auch in der Industrie, dem Handwerk und in der Gastronomie – so Beate Ulonska.

Man dürfe jungen Menschen mit einseitigen Negativbotschaften nicht die Chance nehmen, sich für einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Beruf zu entscheiden, der zudem Arbeitsplatzsicherheit und vielfältige Aufstiegschancen bietet und in dem man täglich erfährt, das, was ich tue, hat einen Sinn.

Beim BRK freut man sich darüber, wie viele engagierte Jugendliche es gibt, für die genau das zählt und stemmt sich mit deren Ausbildung erfolgreich gegen den Fachkräftemangel.

Neue Wege gehen

Mit der Rekrutierung der Auszubildenden auch aus dem Ausland geht das BRK Erlangen-Höchstadt seit letztem Jahr schon neue Wege. Während der dreijährigen Ausbildung schlagen wir „zwei Fliegen mit einer Klappe“, denn in der Zeit erlernen unsere weitgereisten Azubis nicht nur ihren Beruf, sondern vervollkommnen „so ganz nebenbei“ ihre Sprachkenntnisse und lernen, sich im neuen Kulturkreis zurechtzufinden.

 

Voraussetzung dafür sind ein positives Arbeitsklima und besonders das hohe persönliche Engagement der Stamm-Mitarbeiter und der Führungskräfte in den einzelnen Bereichen. Sie geben ihre Motivation und Liebe zu ihrem Beruf an die jungen Auszubildenden weiter, ganz nach dem Motto „Wer selber brennt, kann andere anstecken“.

Im Bild ein Teil der neuen Azubis des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt beim Starttag in Fürth, begleitet von Beate Ulonska, Kreisgeschäftsführerin; Jan Pyschny, stv. Kreisgeschäftsführer, Beate Bednarski, Pflegedienstleiterin; Thomas Heideloff, Rettungsdienstleiter; Harald Trautner, Wachleiter Erlangen; und von Christoph Müssig, Praxisanleiter für Notfallsanitäter.

Erlangen, 28/09/18

Und die Freude beim BRK Erlangen-Höchstadt geht weiter !

Frederika Czeschka, Jonathan Heron und Sven Hüner haben die theoretische Ausbildung zum Notfallsanitäter von 2015 – 2018 bei der AGNF Fürth gemacht, und waren bei uns angestellt. Alle drei haben die Staatliche Prüfung zur Notfallsanitäterin zum Notfallsanitäter durch die Regierung von Mittelfranken erfolgreich bestanden.

Jonathan Heron konnte sogar das Ergebnis von Markus Herbst über den wir berichtet haben, toppen. Er hat das stolze Ergebnis von 1,3 erzielt.

Allen drei von uns herzlichen Glückwunsch, und alles Gute für den weiteren Berufsweg, mit dem Ziel Menschen retten.

Wir sind stolz auf euch !

IMG_6010Erlangen, 28/09/18

Markus Herbst, 25 Jahre alt, Stabsunteroffizier, Auszubildender zum Notfallsanitäter , der von der Bundeswehr aus seine praktische Ausbildung auf der Rettungswache von Oktober 2015 – Oktober 2018 bei uns im BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt gemacht hat, konnte die Prüfung in Roth bei den Döpfer-Schulen mit der Traumnote von 1,6 abschließen.

Mit dem Bestehen der Prüfung erhält er außerdem noch die Beförderung zum Feldwebel .

Wir sagen, herzlichen Glückwunsch , und alles Gute weiterhin  !

Gratulieren konnten ihm Britta Köhl-Pleis, seine Praxisanleiterin; Thomas Heideloff, Rettungsdienst-Leiter; und Wolfgang Knapp, NFS, nicht auf dem Bild.