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Ein sonniger Tag, flotte Musik und der Duft von Gegrilltem zieht durch die Luft – so lässt sich’s leben.

Das BRK Seniorenheim in Etzelskirchen hat die Bewohner,  Bewohnerinnen und Angehörigen zu einem gemütlichen Nachmittag in den Garten im Innenhof eingeladen. Sie wurden verwöhnt mit verschiedenen Spezialitäten vom Grill und einer Auswahl von Beilagen und gekühlten Getränken. Zur Unterhaltung spielte das Duo Franken Express auf. Die beiden Musikanten sorgten mit altbekannten Schlagern und Party-Liedern schnell für eine fröhliche Stimmung. Beim Schunkeln waren alle dabei und so mancher wagte sogar ein Tänzchen.

Nach den vielen Einschränkungen in den letzten 2 Jahren durch Corona tat es gut, mal wieder so richtig miteinander zu feiern.

Die Heimleiterin Beate Bednarski bedankte sich bei den Musikern, den ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern, die alle zum Gelingen des Festes beitrugen.

Im Foyer des Rathauses

Es gibt einen erheblichen Ehrungsstau, der möglichst zügig abzuarbeiten ist, ehe Corona erneut für eine Unterbrechung sorgt“, so der Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik bei seiner Eröffnungsrede für die am 15.11. anberaumte Auszeichnung von Erlanger Bürgern. In überschaubarer Runde – ein jeder der zu ehrenden Personen durfte wenige Gäste mitbringen – , kam der OB schnell auf die besondere Bedeutung des Ehrenamtes und seines Gewichts in unserer freien Gesellschaft zu sprechen. Dieser selbstlose Einsatz vieler MitbürgerInnen in den unterschiedlichsten Bereichen ist unverzichtbar. Für jede der drei Personen, die zur Auszeichnung mit dem Ehrenbrief der Stadt Erlangen im Rathaus erschienen waren, gab es eine ausführliche und detaillierte Laudatio.  

Hans Höscheler mit dem überreichten Ehrenbrief

Schließlich war Herr Hans Höscheler an der Reihe. 1997 war er eigentlich aus Versehen zum BRK Seniorenbüro gestoßen. Er hatte sich in der Tür geirrt. Daraus wurde ein leidenschaftliches Engagement, das bis zum heutigen Tag andauert. 1998 initiierte Hans Höscheler die BRK Gruppe „Wir für Jung und Alt, Werkeln mit Spaß“. Was mit einfacher Nachbarschaftshilfe startete, mündete schnell in regelmäßigen handwerklichen Hilfen für feste Einrichtungen im Kinder- Jugend- und Familienbereich. In guten Jahren waren an die 15 Personen im Einsatz. Hans Höscheler ließ es aber nicht dabei bewenden. Als Bastelopa in einem Kindergarten stieg er schnell zum ehrenamtlichen „Hilfslehrer“ in der Montessorischule auf, wo er sich auf das Durchführen von Experimenten im Bereich Chemie und Physik konzentrierte. Selbst unter Coronabedingungen und einer vorübergehenden Schulsperre erstellte er spontan erste Erklärfilme zu seinen naturwissenschaftlichen Themen, die dann in der virtuellen Wolke für die SchülerInnen abrufbar waren.  

Die Urkunde

Bereits im Jahr 2000 hatte die Gruppe von Herrn Höscheler den Liberalen Preis der damaligen F.D.P. erhalten. 2006 stand die Gruppe auf der Bühne des Markgrafentheaters und durfte eine besondere Auszeichnung durch die Stadt erfahren. Nun war es der Ehrenbrief der Stadt Erlangen, der durch den Oberbürgermeister Dr. Florian Janik an Herrn Hans Höscheler überreicht wurde. Das war für unseren „Hans“ ein großer Tag, aber auch für das BRK, das stolz sein darf, solche engagierten Bürger in seinen Reihen zu wissen.

Herbert Blank

v.l. Sohn Heinz Götze mit Frau, Heimleiterin Beate Bednarski

Von Weiten kann man sie hören, wenn sie sich unterhält, überall ist se dabei und ihr ansteckendes Lachen hallt durch’s Haus. Elfriede Götze feierte im BRK Seniorenheim in Etzelskirchen ihren 104. Geburtstag.

Geboren in Halle an der Saale wuchs sie mit 3 Geschwistern auf, von denen keines mehr lebt. Auch ihr Mann ist bereits 1986 verstorben. Seit 1994 lebt sie in Höchstadt in der Nähe ihres Sohnes und dessen Familie. Ein Leben lang war sie für die Familie da. Vier Kinder hat sie aufgezogen, zwei Töchter sind bereits verstorben. An ihren fünf Enkeln und neun Urenkeln („Den kleinen Kerlen mit ihren leuchtenden Äuglein“, so die Jubilarin) hat sie die größte Freude. Bis vor einem Jahr lebte sie noch allein in ihrer Wohnung. Doch nach einem schweren Sturz ging es halt nicht mehr. „Wenn ich was mache, dann mache ich es richtig“ so ihr Kommentar zu dem Unfall.

Schon bald hat sie sich in ihrer neuen Wohnung eingelebt und auch gleich Freundschaften geschlossen. Trotz ihres hohen Alters ist sie geistig fit und beteiligt sich rege an den verschiedenen Gruppenangeboten der Ergotherapie. „Ich bin ein fröhlicher Mensch und verbreite gerne gute Laune“ so ihr Lebensmotto.

Zum großen Geburtstag gratulierten neben den Angehörigen und Freunden auch die evangelische Pfarrerin Sybille Stargalla und die Heimleiterin Beate Bednarski.

Im Bild ganz links die Pflegedienstleiterin Nicole Stegmeyer und ganz rechts die Heimleiterin Beate Bednarski

Normalerweise begrüßt das BRK seine Berufsstarterinnen und Berufsstarter im Rahmen einer fulminanten Begrüßungsveranstaltung, dem Starttag-Ausbildung, in der Stadthalle Fürth. Leider ist auch diese Veranstaltung dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Deshalb wurde online eine spannende, abwechslungsreiche und interaktive gemeinsame Live-Veranstaltung als 13. Starttag-Ausbildung abgehalten. Auch die Auszubildenden im BRK Wohnen und Leben haben zusammen mit der Heimleiterin Beate Bednarski und der Pflegedienstleitung Nicole Stegmeyer daran teilgenommen.

Zusammen mit den elf „Neuen“ werden ab September insgesamt 26 junge Menschen die Ausbildung zur Pflegefachkraft in Etzelskirchen absolvieren. Mit einer guten Ausbildungsvergütung und einem Wohnheim mit bezahlbaren Wohnungen ganz in der Nähe wirbt das Seniorenheim auch im Ausland, um möglichst vielen jungen Leuten die Ausbildung in der Pflege schmackhaft zu machen.

Leise aber unglaublich wirkungsvoll ist seit 1998 ein kleiner handwerklich talentierter Helferkreis des BRK in Erlangen unterwegs. Früher ist diese Gruppe in Reihen des BRK Seniorenbüros entstanden, mittlerweile zählt die Gruppe natürlich zur Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit (WuS). Gestartet war man als Nachbarschaftshilfe, die Privatpersonen ansprechen wollte. Doch schon nach rund 2 Jahren hat sich das nicht bewährt und es sind nun vor allem Hilfen in Einrichtungen der Kinder-Jugend- und Familienhilfe. Oder es sind Personen, die von diesen Einrichtungen benannt und vorgeschlagen werden.

Profi ist keiner aus der Runde und wer eine Leiter halten kann, ist willkommen. Dennoch ist die geleistete Hilfe immens und findet letztlich im Stillen statt. Aber wenn sich der Kreis zu seinen regelmäßigen Treffen beim Angerwirt einfindet, dann weiß jeder um die selbstlosen Einsätze des anderen.

Jetzt gibt es wieder einen kleinen Bericht, der das aktuelle Wirken dieser Gruppe . Liebevoll hat sich dafür der Titel “ s‘ Blättle“ eingebürgert. Viel Spaß beim Lesen.


Auf dem Bild sind von links: Landrätin Gabriele Klaußner, 2. Bürgermeister Günter Schulz, Heimleiterin Beate Bednarski, Pflegedienstleiterin Melanie

Seit März 2020 waren pandemiebedingt keine Besuche im Seniorenheim mehr möglich. Die Jubilare erhielten die Glückwünsche per Post.

Um so mehr freuten sich die stellvertretende Landrätin Gabriele Klaußner und der zweite Bürgermeister von Höchstadt Günter Schulz, dass sie dem Seniorenheim in Etzelskirchen mal wieder einen Besuch abstatten konnten. Bereits am 7. Juli feierte Lieselotte Jahnke ihren 95. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Sichtlich gut aufgelegt freute sie sich, ein 2. Mal im Mittelpunkt zu stehen und mit ihren Gästen anzustoßen. Früher wohnte sie in Potsdam, der Kinder wegen zog sie 2018 nach Franken und ins BRK Wohnen und Leben wo sie sich auch sehr wohl fühlt. Auch die Heimleiterin Beate Bednarski und die Pflegedienstleiterin Melanie Motz wünschten der Jubilarin noch viele gute Jahre.

Bild 1: Das alte und neue Team-KBL. v.l.n.r. Bernhard Gerkens, Bastian Selig, Julian Pertek, Volker Nachtmann, Elke Hartmann, Peter Baierl, Walter Reinfelder, Thomas Heideloff

Bild 2: Unsere alte Kreisbereitschaftsleiterin Elke Hartmann und ihr Nachfolger Julian Pertek

Erlangen, 26/06/21

Bereits am 24.April fanden die Wahlen zur neuen Kreisbereitschaftsleitung im BRK Erlangen-Höchstadt statt. Corona bedingt konnten wir erst in der Bereitschaftsleitersitzung am 24.06.2021 einen würdevollen Abschied mit einem kleinen Rückblick auf ihre Amtszeit gestalten.

Schon im Jahr 1974 (Thomas Heideloff, KV ERH) kam das erste Mitglied der KBL zum BRK. Die anderen folgten in den Jahren 1978 (Elke Hartmann, Rettungshundestaffel Höchstadt), 1979 (Volker Nachtmann, Bereitschaft Erlangen 1; Walter Reinfelder, Bereitschaft Heroldsberg) und 1980 (Peter Baierl, Bereitschaft Höchstadt).

2001 wurden sie als Team zur Kreisbereitschaftsleitung gewählt, nachdem sie diese Aufgabe bereits kommissarisch übernommen hatten, da der vorherige 1. KBL zurückgetreten war.

Die „alte“ KBL hat uns 20 Jahre lang im Team durch so manchen Sturm geleitet. Dabei sind sowohl einige Einsätze, wie z.B die Flutkatastrophe in Dresden/Pirna 2002, die Garagenexplosion in Herzogenaurach, die Fußball-WM, der Fluteinsatz rund um Baiersdorf, das Bayernhochwasser, der Einsatz bei den großen Flüchtlingsströmen und nicht zuletzt die Coronapandemie abzuarbeiten gewesen.

Sie waren für uns oft der Fels in der Brandung, ließen uns aber auch treiben und an mancher Stelle vor Anker gehen. Dennoch hatten sie das Ruder in diesen 20 Jahren stets fest in der Hand.

So konnte z.B. 2012 das 125jährige Bestehen des Kreisverbandes ERH gefeiert werden oder es wurden mit ihrer Unterstützung neue Wachen in Stadt und Landkreis gebaut.

2005 ging es mit dem Umzug auf das neue Gelände für den Kreisverband in der Henri- Dunant-Straße los. 2014 folgte dir Wache Höchstadt und 2018 Adelsdorf, sowie 2019 Herzogenaurach.

Unsere KBL setzte sich hier stets für die Belange der Bereitschaften ein. Zudem ermöglichten sie allen Mitgliedern viele Lehrgänge und vertrauten immer wieder auch verschiedene Aufgaben an Helfer, Führungs- & Leitungskräfte aus den Bereitschaften an.

So z.B. den Aufbau und Betrieb der Asylunterkunft am Freibad West oder die Leitung des Schnelltestzentrums im Gebäude des Kreisverbandes sowie der Rettungswache Höchstadt.

So übergeben sie 12 Bereitschaften und einen Arbeitskreis, die mit 693 Mitgliedern sehr gut aufgestellt sind, auf eigenen Wunsch in jüngere Hände.

Ganz verschwinden werden sie aber nicht. Sie werden sowohl in der Arbeit ihn ihren Heimatbereitschaften präsent bleiben als auch dem neuen „Team KBL“ bestehend aus Kreisbereitschaftsleiter Julian Pertek (Bereitschaft Heroldsberg) und den zwei Stellvertretern Bernhard Gerkens (Bereitschaft Erlangen 1) und Bastian Selig (Bereitschaft Höchstadt) beratend zur Seite stehen.

Bericht: J. Pertek

Bilder: A. Aschenbrenner

Sie gelten als systemrelevant und Helden des Alltags, haben viel Applaus erhalten und sind unermüdlich im Einsatz zum Wohle der Bewohner und Bewohnerinnen im BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen.  Hygienevorschriften, Arbeiten mit der FFP2-Maske, Abstand halten – schon über ein Jahr leisten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Seniorenheim liebevoll  ihren Dienst unter erschwerten Bedingungen.  Deshalb wollte der Rotary-Club Höchstadt seine Wertschätzung ausdrücken und spendete 300,- € für das gesamte Personal des BRK Altenheimes. Nach Rücksprache mit der Heimleiterin Beate Bednarski besorgte Georg Dorsch von den Rotariern Kaffee und Süßigkeiten für die Mitarbeiter. Für diese tolle Aktion bedankte sich die Heimleiterin im Namen aller Mitarbeiter recht herzlich.