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Erlangen 18/10/17

Erstmalig kamen die ehrenamtlichen Organisationsteams der BRK Altenclubs aus dem Gebiet des BRK Kreisverbandes zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zusammen. Man traf sich hierzu am 17. Oktober 2017  im neuen Bürgerhaus in Weiher. Rund 25 Personen aus dem Stadt- und Landkreis folgten dieser Einladung. Damit waren alle 7 BRK Clubs vertreten (Eschenau, Eckenhaid, Brandt, Kleingeschaid, Weiher, Erlangen, Adelsdorf). Eingeladen hatte Frau Melitta Schön, die zum einen den Club der „Junggebliebenen“ in Kleingeschaid leitet, gleichzeitig aber auch im Vorstand des BRK Kreisverbandes gemeinsam mit Frau Irmgard Conrad die Interessen der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit vertritt.

Im Vordergrund stand neben einem wechselseitigen Kennenlernen die Praxis der einzelnen Clubs. Dabei wurden durchaus Unterschiede in der Finanzkraft wie auch in der Organisation von Referenten und Feiern deutlich. Für An- und Abfahrt zu den Terminen in den jeweiligen Orten werden bereits gerne soweit vorhanden die lokalen Bürgertaxis genutzt.

Zukünftig ist daran gedacht, Tipps und Erfahrungen mittels einer gemeinsamen Adressliste schneller untereinander auszutauschen. Interessante und kostengünstige Referenten sind dabei besonders begehrt.

Meistens treffen sich die Seniorenkreise einmal im Monat. Je nach Standort und Jahreszeit nehmen zwischen 20-60 Personen an den Veranstaltungen teil. Es ist nicht immer ganz leicht, passende Räumlichkeiten zu nutzen. Da ist der Seniorenclub in Weiher mit dem neuen Bürgerhaus in einer bevorzugten Situation. Das Haus ist lichtdurchflutet, barrierefrei und zentral im Ort zu finden. Eine Küche direkt neben dem Saal, wird allen Anforderungen gerecht. So ein Schmuckkästchen würde man sich anderenorts ebenso wünschen.

Nach den positiven Erfahrungen dieser Auftaktrunde wird es zukünftig sicherlich weitere Folgetreffen geben.

Herbert Blank

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Erlangen, 04/10/17

Gestern Abend um 20:17 gingen für viele Helfer des BRK Erlangen-Höchstadt die Funkmeldeempfänger – In Eschenau wurde ein Brand in der dortigen Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber gemeldet. Neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes, die sofort zur Einsatzstelle fuhren, wurden auch mehrere Schnelleinsatzgruppen des BRK alarmiert, die nach kurzer Zeit von Ihren Heimatstandorten ausrückten. Zur Koordinierung des Einsatzes wurde neben dem Einsatzleiter Rettungsdienst auch die Sanitätseinsatzleitung bestehend aus dem Organisatorischen Leiter und dem Leitenden Notarzt alarmiert.

Die ersten Rückmeldungen von der Einsatzstelle bestätigten den Brand, vor Ort konnte nach kurzer Zeit die vollständige Evakuierung des Gebäudes festgestellt werden. Insgesamt 44 Personen sind in dem Gebäude gemeldet, diese konnten zunächst in einem Gasthaus gegenüber kurzfristig untergebracht werden. Dort wurden alle Evakuierten von Kräften des BRK Betreuungsdienstes registriert und von Notärzten untersucht. Ein Bewohner musste zur weiteren Untersuchung mit einer leichten Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht werden – die anderen Bewohner waren unverletzt.

Parallel zu den noch laufenden Löscharbeiten und der medizinischen Sichtung der Betroffenen wurde durch Kräfte des Betreuungsdienstes in der nahe gelegenen Georg-Hänfling-Halle eine Betreuungsstelle eingerichtet. Nach Abschluss der Untersuchung durch die Notärzte wurden die Betroffenen mit Mannschaftstransportwagen des BRK zur Betreuungsstelle gebracht und dort von den Kräften des Betreuungsdienstes versorgt.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner des Hinterhauses in Ihre unversehrten Wohnungen zurückkehren. Da der vordere Teil der Sammelunterkunft leider zunächst unbewohnbar ist wurden 26 Asylbewerber in umliegenden Unterkünfte oder zu  Freunden weiterverteilt werden. Nach dem Rückbau der Betreuungsstelle war der Einsatz um 00:30 Uhr für die letzten Kräfte des BRK beendet.
Im Einsatz waren der Rettungsdienst des BRK aus Heroldsberg, Nürnberg-Land, vom ASB Gräfenberg und der JUH Nürnberg, sowie der BRK Einsatzleiter Rettungsdienst, die Sanitätseinsatzleitung, die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung, die Schnelleinsatzgruppen Transport der Bereitschaften Erlangen 2 und Erlangen 3 sowie die Schnelleinsatzgruppen Betreuung der Bereitschaften Heroldsberg und Erlangen 2. Alarmiert, aber dank des glimpflichen Ausgangs nicht zur Einsatzstelle ausgerückt, war zusätzlich die Schnelleinsatzgruppe Behandlung der Bereitschaft Erlangen 1. Insgesamt waren 42 Helfer des BRK im Einsatz.

Kirsten Fraedrich und Julian Pertek, BRK ERH

Erlangen, 27/07/17

Am Donnerstag, 27/07/17 wurde Anton Schuster nach 44 Jahren Dienstzeit in einer Feierstunde vom BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt in den Ruhestand verabschiedet. Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Stefan Müller, MdB, begrüßte die zahlreichen Gäste aus den befreundeten Organisation der Gefahrenabwehr, aus dem Klinischen Bereich und dem BRK aus ganz Ober- und Mittelfranken und dem Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Seit 1980 war Schuster Leiter des BRK-Rettungsdienstes in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt, und hat in dieser Zeit das Rettungswesen entscheidend mit geprägt.

Im Juni 1973 begann er seine hauptamtliche Tätigkeit als Angestellter des BRK „im Unfallrettungsdienst und Krankentransport“ so die damalige Bezeichnung des heutigen Rettungsdienstes. Er nahm dann am 2. Rettungssanitäter-Lehrgang in Bayern teil, der damals in Erlangen stattfand, und schloss ihn erfolgreich als Rettungssanitäter ab. Er hat seit Beginn des Notarztwagen-Dienstes an diesem regelmäßig mitgewirkt.In seiner weiteren beruflichen Laufbahn folgten mehrere Auslandseinsätze, von 1976 – 1977 war er in Buschehr am Persischen Golf tätig, und betreute dort die Klinik und Rettungsstation der KWU-Baustelle. Im November 1979 war er mit dem DRK-Hilfsschiff Flora auf den Bintan-Riau-Inseln südlich von Malaysia zum Aufbau der Gesundheitszentren eingesetzt.

Zurück in Erlangen wurde er 1980 zum Leiter des BRK-Rettungsdienstes ernannt. In seine Dienstzeit fallen zahlreiche Baumaßnahmen, angefangen vom alten Kreisverband in der Karl-Zucker-Straße, über den Umbau einer alten Schuhfabrik in die Rettungswache Herzogenaurach, Planung und Neubau eines K-Depots in Frauenaurach, der Neubau der RW Oberland in Kleingeschaidt, der Aufbau einer Rettungswache in Baiersdorf, und schließlich der Neubau der Rettungswache Erlangen in der Henri-Dunant-Straße, und die Planung der neuen Rettungswache Herzogenaurach. Er kann also mit Recht als „Baumeister des Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt“ bezeichnet werden.

Gleichzeitig begleitete er über vier Jahrzehnte den Wandel des Unfallrettungsdienstes und Krankentransportes zur heutigen modernen Notfallrettung mit Krankentransport.Erinnert sei hier an die Umsetzung der Ausbildung zum Rettungssanitäter, die Einführung einer regelmäßigen Fortbildung für den Rettungsdienst, die Umsetzung des Rettungsassistenten-Gesetzes, die praktische Ausbildung auf den Rettungswachen und in den letzten Jahren die Umsetzung des neuen Notfallsanitäter-Gesetzes.

Mit Beharrlichkeit und auch Nachdruck hat er dabei sein Ziel verfolgt, den Rettungsdienst des BRK weiter auszubauen und zu stärken, und zur heutigen Größe zu bringen. Weitere Meilensteine sind der Wechsel vom stationären Notarzt-System zum NEF-System, der Aufbau des Notarztdienstes in Höchstadt und Herzogenaurach, und schließlich die Einführung und Umsetzung des QM-Managements im Rettungsdienst, sowie die Einführung des Intensiv-Transportdienstes.

Eng war auch immer seine Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt im Rettungsdienst, sei es im praktischen Einsatz, als auch selber im ehrenamtlichen Dienst auf RTW und KTW, als Organisatorischer Leiter für den Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Immer wieder hat er auch an Hilfsaktionen teilgenommen, sei es bei den ersten Hilfstransporten nach Wladimir, bei den Hilfsaktionen zur innerdeutschen Grenzöffnung für Jena und der Beratung des Rettungsdienst des DRK Jena. Er war auch ein gefragter Experte auf Verbandsebene, von der Fahrzeugbeschaffung bis hin zum Arbeitskreis Intensivtransport.

Beate Ulonska, Kreisgeschäftsführerin des BRK, betonte in ihrer Laudatio, das der Kreisverband Anton Schuster für sein Wirken in den 44 Jahren und zwei Monaten zu höchstem Dank verpflichtet ist. Ohne seinen hohen persönlichen Einsatz wäre das Rote Kreuz Erlangen-Höchstadt heute nicht da, wo es zurzeit steht. Als Motor, Lenker und Baumeister hat er den Rettungsdienst und das BRK vorangebracht, auf den heutigen Stand, auf den alle Rotkreuzler sehr stolz sind. Für seinen Ruhestand ab August wünschte Sie ihm Gesundheit, Glück und viel Freude mit seiner Frau Ingrid bei Ausflügen und Reisen mit dem Reisemobil. Das Rote Kreuz dankt ihm für seine Lebensleistung für das Rote Kreuz, vergelt´s Gott.

Grußworte sprachen Friedhelm Weidinger, Stadtbrandrat, von der Feuerwehr Erlangen, der den Oberbürgermeister vertrat; Udo Röthlein, Referent für den Rettungsdienst des BRK in Franken; Walter Reinfelder, stv. Kreisbereitschaftsleiter für das Ehrenamt im BRK Kreisverband; und Matthias Kussmann, als Vorsitzender des Personalrates.

Stefan Müller dankte Anton Schuster für seine Lebensleistung im Roten Kreuz, und seine stets gute und verlässliche Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft.

  Die Nachfolge von Anton Schuster als Leiter des Rettungsdienstes tritt ab 01/08/17 der bisherige stellvertretende Leiter des RD, Thomas Heideloff an.  Er ist seit 38 Jahren hauptamtlich im Rettungsdienst, und seit 31 Jahren als stellvertretender Leiter des Rettungsdienstes tätig gewesen. Als Stellvertreter steht im Stefan Pechtl zur Seite.

Zu diesem Termin am Do.,13.Juli, kamen 142 potentielle Spender/innen. Auf Grund des großen Andrangs sind auch hier wieder einige ohne zu spenden gegangen. Das BRK Heroldsberg bemühte sich bereits in den letzten Wochen darum, dass der Blutspendedienst aus Wiesentheid ein größeres Team mit mehr Liegen für künftige Termine bereit stellt, dies gilt auch für die Bereitstellung eines weiteren Arztes. Die Bereitschaftsleitung und die Organisatoren aus dem Betreuungsteam werden nochmals beim BSP-Dienst  Wiesentheid um eine personelle Verstärkung bitten, um den Ablauf der Blutspende – vor allem bei den Wartezeiten – für die Wartenden zeitlich zu verkürzen

Zur Spende wurden 125 Blutspender/innen zugelassen, davon vierzehn Erstspender/innen. Herzlichen Dank an alle  Spender/innen, die zu diesem Termin erschienen waren, ebenso an die acht ehrenamtlichen Helfer des BSP-Betreuungsteams und die Mitarbeiter des medizinischen Teams, die den Ansturm dennoch gut bewältigt haben.

Ehrungen

Geehrt werden konnten: Daniela Dokic aus Neunkirchen a. Br., Daniel Gugel aus Kalchreuth, Gabriele Kellner aus Eckental, Julia Hofmann, Anja Koch, Claudia Schicker und Anne Schulz für dreimaliges, Bianca Winter (alle aus Heroldsberg)  für zehnmaliges und Margit Fröhlich aus Kalchreuth für 25maliges  Blutspenden.

Nächster Termin ist in Eckental-Eschenau (Mittelschule) am 28. September 2017 in der zeit von 17:30 bis 20:30 Uhr

Für das BSP-Betreuungsteam des BRK Heroldsberg Detlef-Lutz Pertek

Die Bereitschaftsleitung des BRK konnte  im Juli eine großzügige Geldspende des LionsClub in Höhe von € 3000,- vom bisherigen Präsidenten Dr. Ewald Maier und dem neu gewählten Chef  Walter Frank entgegennehmen. Beide LionsClub-Vorstande würdigten damit das große ehrenamtliche Engagement der Bereitschaftsmitglieder im Oberland, die  u. a. auch mindestens 50 % der Anschaffungskosten für den neuen Mannschaftstransportwagen „Ford Transit“ selbst erbringen wollen. Die Spende kam durch mehrfache Gespräche des Autors am Anfang dieses Jahres mit Dr. Maier und Apotheker Peter Waibel vom LionsClub zustande.

Auf dem Foto (von rechts) sind Walter Frank, Dr. Ewald Maier, Daniela Zimmermann und der Autor abgebildet, als das Geldgeschenk in einem goldenen Sparschwein vor der BRK-Wache in Kleingeschaidt übergeben wurde.

Die Bereitschaft bedankt sich beim LionsClub für das Geldgeschenk, das die Finanzierung des MTW weit voran bringt und freut sich ebenso über viele weitere Spenden der Bevölkerung und/oder Gewerbebetriebe – auch kleine Geldspenden – für die Neuanschaffung des KFZ in diesem Jahr; die Bankverbindung und das Konto stehen auf der Homepage des BRK Heroldsberg.

 

Detlef-Lutz Pertek für BRK Heroldsberg

Ab dem 10. Juli sind Studentinnen und Studenten im Auftrag des BRK Erlangen-Höchstadt von Haus zu Haus unterwegs und bitten die Einwohner um eine Fördermitgliedschaft für das hiesige Rote Kreuz.

Die Studierenden des Werbeteams tragen Rotkreuz-Kleidung und führen einen BRK-Ausweis mit sich. Sie sammeln keine Bargeldspenden.

Rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr, sind die Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes Erlangen­ Höchstadt im Einsatz. Sie unterstützen den Rettungsdienst, engagieren sich in Wasserwacht, Bergwacht und Jugendrotkreuz, helfen beim Blutspenden und in der gesamten Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Ermöglicht wird dies durch die Spenden und Beiträge unserer Fördermitglieder. Mit diesen Beiträgen werden vor allem die Aus- und Weiterbildung und die Ausrüstung unserer Freiwilligen finanziert.

Um unsere Leistungen auch in Zukunft aufrechterhalten zu können, benötigt das Rote Kreuz Erlangen-Höchstadt weitere Fördermitglieder: ,,Wir hoffen auf zahlreiche neue Fördermitglieder im Zuge unserer Mitglieder-Werbeaktion, sagt BRK-Kreisgeschäftsführerin Beate Ulonska, ,,die Mitgliedsbeiträge sind wesentlicher Bestandteil unserer Finanzierung.

Warum Mitglied werden?
Regelmäßige Zuwendungen bieten eine verlässliche Grundlage, um Projekte langfristig zu planen. Vor allem die Förderbeiträge sind es, die die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer von Wasserwachten, Bereitschaften, Bergwacht, Jugendrotkreuz sowie in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit nachhaltig sichern.

Im Zuge der Werbeaktion besucht ein kleines Team von jungen Studierenden alle Haushalte im Landkreis und in der Stadt Erlangen. In diesem Jahr wird es zunächst die östliche Hälfte sein, ab 2018 dann die westlichen Gemeinden. Im persönlichen Gespräch gibt das Team Auskunft über das umfangreiche Leistungsprogramm und bittet um Unterstützung in Form einer Fördermitgliedschaft.

Vorteile der Mitgliedschaft
Neben der Gewissheit, etwas Gutes direkt hier vor Ort für die Stadt und die Region zu tun, lässt sich der Mitgliedsbeitrag selbstverständlich als Spende von der Steuer absetzen. Jedes Fördermitglied erhält zudem eine Mitgliedskarte, welche einen weltweiten Rückholschutz für die gesamte Familie beinhaltet. Dazu gibt es weitere Vorteile, die Sie hier erfahren können.

Zusammenarbeit mit Fundraising-Dienstleister
Um die Kosten der Werbeaktion möglichst niedrig zu halten, arbeitet das BRK Erlangen­ Höchstadt mit einem Fundraising-Dienstleister, der Kober GmbH, zusammen. Die Erfahrungen mit der Kober GmbH und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren in der Vergangenheit sehr positiv. In der Zeit der Werbeaktion gelten die Studierenden als Vertreter unserer gemeinnützigen Organisation und werden als Teil des BRK-Teams gesehen. ,,Wir freuen uns auf die Verstärkung in den kommenden Monaten, sagt BRK-Kreisgeschäftsführerin Beate Ulonska. Weiterführende Informationen zu unserem Fundraising-Dienstleister und zur Frage, warum gemeinnützige Organisationen mit externen Partnern zusammenarbeiten, finden Sie hier

Weitere Informationen zur Werbeaktion erhalten Sie direkt bei uns:

BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt
Frau Margit Zenkel
Fördermitgliederverwaltung
Tel.  09131-1200-0
E-Mail: zenkel@kverlangen-hoechstadt.brk.de

 Erlangen, 03/07/17

Die Ende Januar erfolgte Bewerbung bei der Volkswagen AG für die Projektförderung für Schulsanitätsdienste unserer Ausbildungsabteilung hat Erfolg gehabt. Der Kreisverband Erlangen-Höchstadt des BRK ist einer der Kreisverbände, die in diese Förderung aufgenommen wurden.

Am Samstag, 01/07/17 konnten so

                      23 Notfallrucksäcke  für den Schulsanitätsdienst

an die Schulen aus der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt übergeben werden, die im Schulsanitätsdienst durch das Rote Kreuz betreut werden. Mit der Unterstützung der Volkswagen AG  werden somit Einsatzmittel in der Höhe von 6.100 € den Schulen zur Verfügung gestellt.

Die Übergabe wurde vorgenommen von Stefan Müller, MdB, dem Vorsitzenden des BRK Kreisverbandes, und von Dr. med. Peter Lederer, dem Chefarzt des Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt. Ebenso vor Ort Andreas Lambert, Leiter der Ausbildungsabteilung des BRK, von hier werden die Schulsanitätsdienste betreut. Vom Jugendparlament der Stadt Erlangen war Sophie Nlebedim vertreten.

Von der Geschäftsführung des Autohauses Tauwald waren dabei Jörg Tauwald und Eberhard Tauwald anwesend. Jörg Tauwald begrüßte die Gäste, und erläuterte die über Jahrzehnte langen Beziehungen zwischen dem Autohaus Tauwald und dem BRK. So war Moritz Tauwald, der Gründer des Autohauses, früher selber beim BRK aktiv. Das Rote Kreuz Erlangen und die Firma Tauwald arbeiten seit mehreren Jahrzehnten zusammen.  Einsatzfahrzeuge der Volkswagen AG sind im Fuhrpark des Rettungsdienstes, wie auch in den anderen Bereichen des Roten Kreuzes, vom Krankentransportwagen früher bis heute zum Rettungstransportwagen, oder zum Spezialfahrzeug für den Fahrdienst, zu finden. Das Autohaus Tauwald ist dabei ein verlässlicher Partner des Roten Kreuzes, wofür dieses dankbar ist.

Was ist eigentlich ein Schulsanitätsdienst? Ein Schulsanitätsdienst ist eine Gruppe von Schülern, die mit einer altersgerechten Ausbildung in Erster Hilfe unter Leitung und Aufsicht einer Lehrkraft bei Schulunfällen und akuten Erkrankungen Erste Hilfe leistet. Zusätzlich wirken die Schulsanitäter bei der Unfallverhütung an der Schule mit: „Hauptanliegen des Schulsanitätsdienstes sind die Unfallverhütung und die Erste Hilfe-Leistung während des Unterrichts, im Pausenhof, bei Schulsportveranstaltungen und Wandertagen sowie sonstigen schulischen Veranstaltungen.“ Schulsanitäter leisten damit einen wichtigen Betrag zur Sicherheit an unseren Schulen.

Im Stadtgebiet Erlangen werden 15 Schulen und im Landkreis mehr als 8 Schulen durch die Ausbildungsabteilung des Roten Kreuzes unterstützt. Natürlich ist das tägliche Kleben von Wundschnellverband die Hauptbeschäftigung, aber es kam schon in Einzelfällen zum Einsatz von AED-Defibrillatoren, und zu erfolgreichen Wiederbelebungen.

Wer helfen will, braucht gute Einsatzmittel, seien es Notfallrucksäcke, oder Fahrzeuge, sonst bringt die beste Ausbildung und auch die Bereitschaft zur Hilfe nichts. Umso mehr freut es uns als Rotes Kreuz daher, das die Erlanger Schulen nun mit Notfallausrüstungen auf neuestem Stand ausgerüstet werden können. Mit den neuen Notfallrucksäcken, von denen einer allein einen Wert von 220 € hat, können nun insgesamt etwa 500 Schüler im Einsatz als Schulsanitäter sich um Notfälle bei ihren Mitschülern, und in Einzelfällen auch um ihre Lehrer kümmern. Die Wichtigkeit, das schnell und richtig geholfen werden kann, betonte auch Dr. Lederer.

Viele der Schüler möchten darüber hinaus weiteres Wissen erwerben, und besuchen bei uns die Grundausbildung Sanitätsdienst. Regelmäßig werden die Schulsanitäter von Fachleuten beim BRK oder in der Schule auch weitergebildet.

Wir danken der Volkswagen AG heute ganz ausdrücklich für diese Förderung, wird doch damit auch unser eigener Nachwuchs im Sanitätsdienst gefördert. Eine Spende in dieser Größenordnung ist einfach Klasse. Die Volkswagen AG hilft hier, damit schnell im Notfall geholfen werden kann, herzlichen Dank!