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img_3028 img_3030 img364Erlangen, 13/02/17

Am Montagnachmittag besuchte Amil Sharifov von der Stadt Erlangen zusammen mit Vertretern des Erlanger Flüchtlingsrates das Rote Kreuz in Erlangen. Dort wurden sie von Bastian Selig und Thomas Heideloff begrüßt. Beide waren intensiv bei der Errichtung und dem Betrieb der Notunterkunft im Freibad West im Jahr 2015 beteiligt, und auch bei weiteren Hilfseinsätzen für Flüchtlinge.

In einem Vortrag auf Englisch stellte Bastian Selig zunächst die Struktur und die Aufgaben des Roten Kreuzes in Erlangen-Höchstadt vor, sowie wichtige Punkte für Flüchtlinge die sie bei Erkrankung oder in Notfällen beachten müssen. Im weiteren Verlauf gab es viele Fragen, über Kurse in Englisch oder Arabisch für Erste Hilfe, über die Möglichkeiten, sich ins Rote Kreuz in Erlangen einzubringen und vielem mehr. Auch der Suchdienst des Roten Kreuzes wurde vorgestellt, der für die Familiienzusammenführung  wichtig ist. Anschließend wurde die Wache besichtigt, und die unterschiedlichen Einsatzfahrzeuge.

Zum Abschluss gab es Broschüren über Erste Hilfe in Englisch und Arabisch, und besonders über das Verhalten im Wasser und auf Eisflächen. Viele Flüchtlinge können nicht schwimmen, und begeben sich unbewusst in Lebensgefahr. Ein wichtiger Punkt ist auch die Unterrichtung der Flüchtlinge im Verhalten in  lebensbedrohlichen Notfällen, und ein einfacher Erkrankung, das bei uns ganz anders ist als in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Deswegen wird es bald Tafeln geben, die in zusammengefasster Form das Verhalten in Notfällen beschreiben, und die vom Flüchtlingsrat dann in den Unterkünften in Erlangen verteilt werden.

bw_logoBergwacht Erlangen
Leben Retten – Natur bewahren

 

Wanderung Bayern Tour Natur 2017
Naturschutzgebiet Leidingshofer Tal ( Fränkische Schweiz )

Geführte Wanderung – für die ganze Familie
Sonntag , 02.07.2017 14.00 Uhr
Bitte um Anmeldung bis zum 25.06.2017 (siehe unten)
Treffpunkt: Wanderparkpl atz Veilbronn ( Ortseingang ) Organisation: Bergwacht Erlangen

Leichte Wanderung durch das Naturschutzgebiet Leidingshofer Tal entlang des Mattelbachs und über den Pavillon über dem Leinleitertal zurück nach Veilbronn. Mit kurzen Erläuterungen zu den Besonderheiten des Naturschutzgebi etes entlang des Weges. Im Anschluss ist eine Besichtigung unserer Bergwachthütte (Leinleiterhütte ) in Veilbronn möglich.

Weglänge ca.3,5 km – Höhenunterschied ca.150 m – kurze , etwas steilere Gehpassagen. Ansonsten leichte Wege.Nicht für Kinderwagen geeignet. Für Kraxe geeignet.

INFO : Doris Rohde
Telefon 09131 – 208793
Mail dosi22@hotmail.com

Bergwacht Erlangen
www.bergwacht-bayern.org/erlangen

Spendenübergabe an das BRK, v.l. Johannes von Hebel, LR Alexander Tritthart, Beate Ulonska, Walter Paulus-Rohmer

Spendenübergabe an das BRK: v.l. Johannes von Hebel, LR Alexander Tritthart, Beate Ulonska, Walter Paulus-Rohmer

Die Sparkasse Erlangen setzte auch im Jahr 2016 ihre Tradition mit der jährlichen Spendenübergabe im Landkreis fort. Sie unterstützt gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter, aber auch Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung. Nach Spendenübergaben in Erlangen und Herzogenaurach in der Vorweihnachtszeit wurden nun im Beisein von Alexander Tritthart Spenden an weitere Einrichtungen und Vereine im Landkreis übergeben.

Während einer Feierstunde im Emil-von-Behring-Gymnasium in Spardorf übergaben Johannes von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Erlangen, und sein Vorstandskollege Walter Paulus-Rohmer im Beisein von Landrat Alexander Tritthart Spenden an die Vertreter der eingeladenen Vereine und Institutionen. Mit der Spendenaktion setzt die Sparkasse Erlangen ein deutliches Zeichen und unterstützt damit das Engagement und die ehrenamtliche Arbeit aktiv.

Auch unser BRK Kreisverband wurde wieder mit einer Zuwendung bedacht. Wir haben die Spende für die „Kinder- und Jugendarbeit“ erhalten und sagen deshalb ganz herzlich Dankeschön auch im Namen unseres Jugendrotkreuzes, des Schulsanitätsdienstes und der Wasserwacht.

BRK-ERH
Herbert Blank

img360Wir freuen uns auf die Ehrenamtsmesse des Landkreises in Herzogenaurach.

img_3003 img_3002 img_3001 img_2998 img_2994Erlangen, 07/02/17

Heute und am Donnerstag finden beim BRK Erlangen in Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse Gesundheitstage statt.

Los geht es heute früh mit einem gesunden Frühstück – Selbst zusammengestellte gesunde Drinks aus Obst oder aus Gemüse. Frisch zubereitet, ohne Konservierungsstoffe – wirklich ein Genuss.

Heute Mittag gibt es dann Schnitten aus Vollkornbrot, ebenfalls frisch belegt, mit Avocado-Creme, Frischkäse und vielen weiteren leckeren Sachen.

Das Frühstück ist eine wichtige Grundlage für den Arbeitstag, der die Mitarbeiter in der Notfallrettung und im Krankentransport erwartet. Es soll Energie und Vitamine enthalten, und Kraft geben für die kommenden acht Stunden, bei denen immer wieder auch Hochleistung gefordert wird, sei es körperlich beim Tragen, bei der Rettung, als auch gedanklich.

Deswegen haben unsere Mitarbeiter heute die Auswahlmöglichkeit aus Früchten und Gemüse, mit gesunden Zutaten wie Ingwer, Gewürzen und vielen mehr. Das Frühstücksbuffet wird gut angenommen.

Weiter gibt es die Möglichkeit, eine Rückenanalyse mit der MediMouse durchführen zu lassen. Der Rücken der Rettungsfachkräfte wird immer wieder hart belastet, teilweise muss aus ungünstigen Positionen gehoben werden, wenn es schnell gehen muss. Deswegen ist die Fürsorge für einen gesunden Rücken wichtig. In einem eigenen Fitness-Raum haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, vor oder nach dem Dienst für ihre Fitness zu sorgen.

Samstag, der 28.01.2017 – Auf dem Norma-Parkplatz in Röttenbach baut die Einsatzleitung der Rettungshundestaffel des BRK Erlangen-Höchstadt ihren Standort auf. Ein Einsatzleiter und zwei Einsatzhelfer bereiten sich auf die kommenden Aufgaben vor und sorgen dafür, dass bei den vorherrschenden Temperaturen nicht gefroren werden muss.
Um 14 Uhr treffen die ersten Einsatzkräfte ein. Sechs Hundeführer und Hundeführerinnen samt Helfern stehen zur Verfügung. Es wird ein 51-jähriger Familienvater vermisst, welcher in Ansbach wohnhaft ist, Suizid angekündigt hat und nach einem Tag Vermissung, zu Fuß unterwegs, in Röttenbach von einem Bekannten gesehen wurde. Sein PKW konnte immer noch nicht gefunden werden. Durch die Polizei waren Geruchsgegenstände sicher und zur Verfügung gestellt worden. So das vorgegebene Szenario für die Einsatzkräfte.
Fünf Stunden arbeiten die Hunde bei nicht so einfach zu bewältigender Wetterlage. Die Sonne scheint, aber die Temperaturen machen trotzdem zu schaffen. Teams schließen aus, dass die vermisste Person „Aloisius Opfer“ die Siedlung nach Westen hin verlassen hat. Eine Tendenz nach Norden zeigen fast alle Hunde. Jetzt ist zu erarbeiten, wie der Ort nach Norden verlassen werden kann. Drei Hunde pausieren. Einer findet den Ausgang im Bogen über Äcker. Jetzt erkennt man ganz deutlich, wie die Witterung (Thermik und Wind) in den vergangenen Stunden die Geruchsspur verzerrt hat. Immer wieder müssen Pausen eingelegt werden. Die Strecke ist weit, welche der Vermisste zurückgelegt hat. Sie führt von Röttenbach über Freiflächen und einer größeren Erhöhung nach Hemhofen. Jetzt geht langsam die Sonne unter und die Temperaturen sinken, was wiederum Auswirkung auf den Geruchsverlauf hat. All das muss einkalkuliert werden, wenn der Hundeführer bemerkt, dass sein Hund plötzlich nicht mehr weiterkommt. Dann ist die richtige Schlussfolgerung des Hundeführers wichtig, der entscheidet, wohin müssen wir evtl. zurück, damit der Hund wieder Witterung bekommt.
Die Einsatzleitung erhält zeitnah Rückmeldungen von den Teams und kann sich auf dem Bildschirm eine gute Vorstellung von der Arbeit der Hunde machen. Teilweise sind diese mit GPS-Dog-Trackinggeräten ausgestattet. Über diese kann die Einsatzleitung direkt verfolgen welchen Weg der Hund nimmt. Das trägt enorm zur Erleichterung in der Einsatzleitung bei uns erspart dem Team viele Rückmeldungen.
Große Freude bei allen Beteiligten, als unser erstes Team beim Vermissten ankommt, welcher bei der vorherrschenden Wetterlage natürlich nicht irgendwo liegen, sondern im Warmen sitzen durfte und auf Anweisung, wenn vermutet werden konnte, dass sich ein Team nähert, nach draußen musste. Da unser Herr Aloisius Opfer dort durch Zufall dann von mehreren Leuten umringt ist, muss der erste Hund ihn in der Gruppe identifizieren. Was die Hündin zur Freude aller auch hervorragend macht.
Normalerweise wäre der Einsatz an dieser Stelle, bei Auffinden der vermissten Person zu Ende. Da aber noch zwei Teams den Anschein machen, dass sie ebenfalls ankommen können, wird, um noch mehr Erfahrungswerte zu erhalten, weiter gearbeitet. Eine Hundeführerin bricht ab, weil sie der Meinung ist, dass die Kondition des Hundes am Ende ist. Auch darüber muss der Hundeführer dann letztendlich selber entscheiden, ob man nochmal eine Pause einlegt und weiterarbeitet oder den Abbruch meldet. In solch einem Falle kann, wenn genügend Teams vor Ort sind, mit einem anderen Hund an der Stelle erneut der Geruch aufgenommen werden.
Das letzte Team kämpft sich genauso, mit jetzt wieder auf andere Weise erschwerten Bedingungen, vorwärts. Es ist bereits dunkel geworden. Die Geruchsspur setzt sich nach unten ab. Nach längerer Pause, in einem Nahbereich von ca. 300 – 500 Metern zur vermissten Person, versucht der Personenspürhund, weil er Witterung querfeldein bekommt in Luftlinie zum Herrn Opfer zu kommen. Das wirft Schwierigkeiten auf, da die Grundstücke von hinten angelaufen werden und unsere Teams nicht einfach durch fremde Gärten gehen dürfen. Ein sehr netter Nachbar, dem die Taschenlampen aufgefallen sind, lässt das Team durch sein Grundstück auf die Straße und erspart so einen größeren Umweg, wo Herr Opfer gerade sein Auto verlässt und vom Hund sofort erkannt und verwiesen wird.
Eine erfolgreiche Einsatzübung, aus der alle Beteiligten viel lernen konnten. Sie war wirklichkeitsgetreu. Nur die eine Person, welche die Übung geplant hat wusste wer tatsächlich vermisst wird, wo diese Person gelaufen ist und sich bis zum Auffinden befunden hat. Die erarbeiteten Ergebnisse jedes einzelnen Teams haben letztendlich zum Erfolg und dem Auffinden beigetragen. Wir wissen, dass nur ein Training in solchem Rahmen uns näher an die Realität im Einsatz heran bringt, und zu einem großen Einsatzteam zusammen schweißen wird. So sieht für uns die Zukunft aus, mit Hundeteams, die den Ausbildungsstand haben, diesen Herausforderungen gewachsen zu sein.
Ein Dank geht an alle Teilnehmer, die super gearbeitet haben und auch an die Leitung der NORMA-Filiale, welche uns erlaubt hat den Parkplatz zu benutzen. Herrn „Aloisius Opfer“ einen besonderen Dank, denn ohne ihn wäre uns das alles gar nicht möglich gewesen.
Edith Mühlhans16422929_1896396103926048_1816065839492933924_o 16422403_1896396327259359_3784366270382780969_o 16403436_1896396133926045_2452212475400019394_o

Erlangen, 02/02/17 

Zu beiden Terminen im Erlanger Oberland kamen insgesamt 213 Blutspender/innen und erzielten mit insgesamt 207 Spenden ein Rekordergebnis.

In Eckental-Eschenau Mitte Januar waren es 106 und an diesem Termin in der Grundschule Heroldsberg (Di., 31.01.) waren es nochmals 101 Blutspenden. Auch konnten sechs Erstspender in Heroldsberg begrüßt werden, sodass sich an beiden Terminen insgesamt 17 eingefunden hatten.

Der Blutspendedienst aus Wiesentheid und das BSP-Betreuungsteam aus Heroldsberg bedankt sich bei allen und hofft, dass dies ein Impuls für weitere potentielle Erstspender ist, sich bei einem der nächsten Termine im Oberland einzufinden.

 Ehrungen

Geehrt werden konnten:

Vanessa Eichhorn, Daniela Lanzloth, Ramona Neuner, Christian Petrides, Heike Thiem (alle aus Heroldsberg), Stefanie Igel, Manfred Irrgang, Rainer Meisel, Thomas Mittank (alle aus Kalchreuth)  sowie Sandra Ibl-Scheuplein aus Eckental für dreimaliges, Christian Hopfengärtner aus Kalchreuth für zehnmaliges, Karin Küfner, Andrea Reichelt und Andrea Schmidt (alle aus Heroldsberg) für 25 maliges, Heinz Wölfel aus Heroldsberg für 50 maliges sowie Christine Mally ebenso aus Heroldsberg für 75 maliges  Blutspenden.

 Weitere Termine stehen noch nicht fest, werden aber demnächst  bekannt gegeben.

Für das Blutspendebetreuungsteam des BRK Heroldsberg Detlef-Lutz Pertek