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Erlangen, 01/07/20

Einen Blick in die Zukunft werfen zurzeit Mitarbeiter aus dem BRK Rettungsdienst Erlangen-Höchstadt.  Mit einer speziellen Brille versehen, geht der „Cyber-Retter“ auf Erkundung an der Einsatzstelle.

Die Einsatzstelle betreten, Informationen zu den Verletzten die zu versorgen sind bekommen, wie z. b. Erkrankungen , Allergien, Schmerzen ,Gefahrstoffe identifizieren, all das lässt sich mit der Brille ermöglichen. Auch erste Therapieschritte können eingeleitet werden. Ebenso ist eine Vorsichtung bei einem Massenanfall von Verletzten durchführbar, mit entsprechender Einstufung der Dringlichkeit der Behandlung. Informationen zum Unfall, zur Lage auf Karten, Bildeindrücke all das könnte in Zukunft mit übermittelt werden

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten können sich in der Zukunft für Rettungseinsätze  ergeben – eine Zukunft die vielleicht gar nicht mehr so weit entfernt ist. Bessere und einfache Schulungen für den Massenanfall von Notfallpatienten sind möglich, Einsatztaktik kann trainiert werden ohne großen Aufwand für Verletztendarsteller und Notfalldarstellung.

Wir wünschen Kirill Menke viel Erfolg bei seiner Bachelorarbeit an der FAU Erlangen-Nürnberg zum Thema „Augmented Reality für Ersthelfer und Notfallsanitäter“.

Und wir bleiben dran am Thema, versprochen.

Das BRK Erlangen-Höchstadt hatte sich entschlossen, all seinen aktiv Mitarbeitenden in Haupt- und Ehrenamt aus allen Bereichen vom Rettungsdienst aus allen Wachen, über Altenheim, Pflege und Sozialstation, Fahrdienst und Ausbildung bis hin zu den Rotkreuz-Gemeinschaften einen kostenlosen Antikörpertest auf SARS-CoV-2 anzubieten.

An vier Terminen haben bisher 508 Mitarbeitende teilgenommen. Davon wurden positiv getestet 2,8 % (14 getestete).

Dieser Wert ist in einem Bereich, der bei Testungen in der Allgemeinbevölkerung derzeit gefunden wird, außerhalb von Gebieten mit Massenausbrüchen. Auch die Mitarbeitenden im Rettungsdienst zeigten keine erhöhte Zahl von positiven Testergebnissen. Die Testreihe stand unter der Leitung von Dr. med. Peter Lederer, dem Chefarzt des Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt. Möglich wurde die Testreihe im BRK durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des BRK in Wiesentheid und München und der Virologie der Uni Erlangen,
denen unser ausdrücklicher Dank gilt.

Eingesetzt wurde ein Antikörpertest der 2. Generation zum Nachweis von SARS-CoV-2 Antikörpern, mit einer Sensivität von 100 % und Spezifität von 99,8 % auf SARS-CoV-2. Die Entnahmen selber wurden durch Notfallsanitäter des BRK Rettungsdienstes und Medizinstudenten nach dem Physikum, die im Rettungsdienst tätig sind, sowie durch Ärzte der Bereitschaften durchgeführt. Eigene „Teststraßen“ wurden in den Rettungswachen Erlangen und Höchstadt eingerichtet. Die Kosten der Reihentestung mit 5 Terminen trägt der Kreisverband des BRK.

Das Ergebnis der Reihentestung ist für die Verantwortlichen des BRK sehr ermutigend, es gibt den Mitarbeitenden mehr Sicherheit.

100 Jahre Bergwacht Bayern – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert zum stolzen Jubiläum und dankt für großartiges Engagement

+++ „100 Jahre Bergwacht Bayern heißt 100 Jahre großartiges Engagement für Menschen in Not“. Mit diesen Worten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der Bergwacht Bayern zu ihrem stolzen Jubiläum gratuliert. Die Bergwacht Bayern, die am 14. Juni 1920 im Münchner Hofbräuhaus aus der Taufe gehoben worden ist, hat über die Jahre und Jahrzehnte tausende Menschen aus extremsten Gefahrensituationen retten können. Innenminister Herrmann: „Viele Menschen verdanken den mutigen Einsatzkräften der Bergwacht ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben. Für diesen heldhaften Einsatz bin ich unseren Bergwachtlern über alle Maßen dankbar.“ +++

Die rund 3.500 Bergretterinnen und Bergretter der Bergwacht sind rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, im Einsatz und leisten jährlich rund 14.500 Einsätze und Hilfeleistungen. „Sie sind damit unverzichtbar für die Sicherheit der Menschen im Freistaat“, fasste es der Minister zusammen. Für eine optimale Einsatzplanung zur Rettung von Menschenleben sowie Vorbereitung, Training und Ausrüstung erbringt die Bergwacht Bayern laut Herrmann beträchtliche finanzielle Eigenmittel. Unterstützung erhält sie durch die jährliche Kostenerstattung des Freistaats für die Beschaffung von Fahrzeugen, Rettungsmitteln und Funktechnik. „Allein im Doppelhaushalt 2019/2020 stehen hierfür über 5,3 Millionen Euro zur Verfügung“, so der Innenminister. „Darüber hinaus haben wir den Ausbau des weltweit einzigartigen Bergwacht-Zentrums für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz zum Übungs- und Kompetenzzentrum für die Berg-, Luft- und Höhenrettung mit insgesamt 3,6 Millionen Euro gefördert.“ Im Doppelhaushalt 2019/2020 stehen zudem für die Unterstützung des Betriebs jährlich 967.000 Euro zur Verfügung.

Quelle: pm@stmi.bayern.de; im Auftrag von; presse@stmi.bayern.de

Erlangen, 08/06/20

Über den Blutspendedienst des BRK ist ein Antikörpertest der 2. Generation erhältlich. Dieser wurde von einer Pharmazeutischen Firma entwickelt zum Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern  entwickelt. Dieser Test hat eine Sensivität von 100 % und Spezifität von 99,8 % auf SARS-CoV-2 .

Nach Beratung im Kreisverband hat sich das BRK Erlangen-Höchstadt entschlossen, all  seinen aktiven Mitarbeitenden/Aktiven  in Haupt- und Ehrenamt  aus allen Bereichen vom Rettungsdienst, über das Altenheim , Pflege und Sozialstation, den Fahrdienst , die Ausbildung , den Bereitschaften, Wasserwacht und Bergwacht sowie JRK den Antikörpertest anzubieten.

An vier Terminen können die Tests vorgenommen werden, heute am Montag fand tagsüber der erste Termin in der Rettungswache Erlangen statt, in einer eigenen Test-Straße, die in der Rettungswache eingerichtet wurde.

Möglich wurde das durch die Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst, unserem Chefarzt Herrn Dr. med. Peter Lederer und der Virologie der Universität Erlangen.

Der Test erfolgt durch eine Blutentnahme. Diese wird durch Notfallsanitäter des Rettungsdienstes unter der Leitung und Verantwortung unseres Chefarztes Herrn Dr. Lederer durchgeführt, und durch Ärzte der Bereitschaften. Die Proben gehen dann an das Labor.

Das Testergebnis erhalten die Teilnehmenden über ihn bzw. durch den Arzt / Ärztin die für die Blutentnahme verantwortlich war. Im BRK erhält niemand ein personenbezogenes namentliches Ergebnis. Die Kosten dieser Reihentestung trägt der Kreisverband. Insgesamt werden vier Reihen-Test durchgeführt.

Bei den zwei Terminen heute in Erlangen und Höchstadt konnten zusammen 320 Blutproben entnommen werden, von insgesamt 12 Helferinnen und Helfern aus Haupt- und Ehrenamt.

Eine Klasse Leistung, herzlichen Dank für die engagierte Mitarbeit !

BRK-Presse-Information vom 17.05.2020 als PDF

Berichterstattung in der regionalen Presse:

Nordbayerische Nachrichten

Fränkischer Tag

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Täglich wurde im BRK Wohnen und Leben Etzelskirchen gesungen. Sei es auf den Wohnbereichen oder im Kaffee zusammen mit Angehörigen und Besuchern. Doch seit Mitte März ist alles anders. In Zeiten von Corona sind gemeinsame Aktivitäten untersagt zum Schutze der Bewohner. Da haben sich die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung eine Alternative überlegt. Immer Mittwochnachmittag singen sie ein Ständchen an mehreren Stellen im Außenbereich des Altenheims; teils mit Gitarren- oder, Trompetenklängen und manchmal begleitet der Koch des Hauses Mario Brauns die Aktion mit seinem Akkordeon. Da öffnen sich die Fenster und von den Balkonen wird kräftig mitgesungen.
„Lustig ist das Zigeunerleben“, „Marina“, „Mendocino“ oder „Wenn alle Brünnlein fließen“ sind altbekannte Lieder, die Erinnerungen wecken und beim Volkslied „Die Gedanken sind frei“ ist so mancher besonders berührt.

Die Botschaft lautet: „Gemeinsam schaffen wir es durch diese schwierige Zeit.“

Dazu gehört auch eine weitere Aktion des BRK: Da persönliche Besuche der Bewohner zurzeit nicht möglich sind, können die Angehörigen Videobotschaften aufnehmen und an das Altenheim senden. Die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung sorgen dann dafür, dass dem jeweiligen, meist auch mit den modernen Medien nicht vertrauten Bewohner, das Video vorgespielt wird. Hierfür stellt das „Rote Kreuz“ durch sein SeniorenNetz im BRK Tablets zur Verfügung. So hat der Heimbewohner einmal mehr die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen. Durch das Wohnen im Heim sind die Senioren sowieso umsorgt vom Pflege- und Reinigungspersonal und Einzelbetreuungen durch das Ergo-Team finden auch statt. Somit sind diese durch das Besuchsverbot nicht so einsam wie manche Senioren, die alleine in einer Wohnung leben und die Besorgungen vor die Türe gestellt bekommen.

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Auch die Telekom beteiligt sich mit einer Aktion
Sie stellt 10.000 Smartphones für einen symbolischen Preis von je 1 Euro für ältere Menschen in Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung, damit diese den Kontakt mit ihren Familien pflegen können. Auch das BRK Altenheim in Etzelskirchen hat 3 Smartphones erhalten.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir bitten Sie um Ihre Mithilfe. Sie finden derzeit alle unsere Sammel-Container verschlossen und mit dem abgebildeten Aufkleber versehen vor. Sie können aufgrund der Corona-Krise nicht geleert werden.

Bitte spenden Sie uns Ihre Altkleider zu einem späteren Zeitpunkt. Für Ihr Verständnis bedanken wir uns ganz herzlich.
Ihr BRK Erlangen-Höchstadt

Ihr BRK Erlangen-Höchstadt

 

 

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Gerade wegen der Verbreitung des Coronavirus besteht die Gefahr einer Unterversorgung mit Blutkonserven. Folglich werden geplante Termine wenn möglich beibehalten. Allerdings werden bei Auswahl der Örtlichkeit und den weiteren Rahmenbedingungen der Situation angepasste Maßnahmen ergriffen. Bitte informieren Sie sich kurzfristig hinsichtlich der lokal getroffenen Regelungen.

Weitere fachliche Hintergrundinformation finden Sie unter folgenden Links:

www.blutspende.de/… (DRK)

www.blutspendedienst.com/… (Blutspendedienst Bayern)

 


Achtung: der Blutspendetermin in Erlangen findet am 21. April von 14-20 Uhr erneut im kleinen Saal der Heinrich-Lades-Halle am Rathausplatz statt. Bitte achten Sie wieder auf notwendige Sicherheitsabstände!

Der Blutspendetermin in Herzogenaurach, ursprünglich angesetzt für den 20. April, entfällt.

Ostergrüße trotz Corona

Hildegard Reinwardt (links) und Hedwig Zimmerer (rechts) von der Bewohnervertretung nahmen die Ostergrüße von Ute Mierike entgegen.

Besuchsverbot, keine hausinternen Veranstaltungen… eine sehr belastende Zeit für die Bewohner im BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen gerade zu den Osterfeiertagen. Da hatte Ute Mierike, Mitarbeiterin der offenen Ganztagsschule an der Ritter v. Spix Mittelschule Höchstadt, eine Idee und stieß damit gleich auf großes Interesse bei den Schülern. Da die Kids über ein Schulverwaltungssystem online erreichbar sind, wurden sie aufgerufen, DIN A4 Seiten am Bildschirm individuell zu gestalten und an die Schule zurückzuschicken. Frau Mierike und weitere Schulmitarbeiter druckten diese dann aus, schmückten alles österlich und übergaben die Kunstwerke an das Altenheim, wo die Mitarbeiter der sozialen Betreuung diese an die 158 Bewohner verteilten.

Die Überraschung war gelungen: Die Bewohner freuten sich sehr – sei es über ein fröhliches Osterbild, ein reich verziertes Gedicht oder ein kniffliges Rätsel und vor allem darüber, dass sie nicht vergessen sind.

Erlangen, 04/04/20

Nicht nur bei unserem Verlegungs-RTW, über dessen Einsätze im Rahmen der Luftbrücke Bayern / Italien wir in dieser Woche schon berichtet haben, muss voller Infektionsschutz getragen werden, auch bei jedem Verdachtsfall im Rettungsdienst und Krankentransport.

Der Infektionsschutz besteht aus einem speziellen Overall, Handschuhen aus Nitril, einer FFP-3 Maske, einer Schutzbrille. Die einzelnen Ausrüstungsteile müssen nach bestimmten Hygiene-Regeln angezogen werden, teilweise wird er mit Klebeband geschlossen, und unter denselben Vorsichtsregeln auch wieder ausgezogen werden.

Auch ohne große körperliche Belastung wird es schnell mollig warm in diesem Dress, erst recht wenn er über 2 oder 3 Stunden getragen werden muss, und noch mal mehr wenn dann körperliche Belastung dazukommt.  Die Sicherheit vor einer versehentlichen Infektion ist aber unbedingt nötig, damit wir weiter helfen können.

Von uns ein Dankeschön an alle unsere Mitarbeiter aus Haupt- und Ehrenamt im Rettungsdienst und Krankentransport, die sich momentan dieser Prozedur unterziehen.

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