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Auf dem Bild sind von links: Landrätin Gabriele Klaußner, 2. Bürgermeister Günter Schulz, Heimleiterin Beate Bednarski, Pflegedienstleiterin Melanie

Seit März 2020 waren pandemiebedingt keine Besuche im Seniorenheim mehr möglich. Die Jubilare erhielten die Glückwünsche per Post.

Um so mehr freuten sich die stellvertretende Landrätin Gabriele Klaußner und der zweite Bürgermeister von Höchstadt Günter Schulz, dass sie dem Seniorenheim in Etzelskirchen mal wieder einen Besuch abstatten konnten. Bereits am 7. Juli feierte Lieselotte Jahnke ihren 95. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Sichtlich gut aufgelegt freute sie sich, ein 2. Mal im Mittelpunkt zu stehen und mit ihren Gästen anzustoßen. Früher wohnte sie in Potsdam, der Kinder wegen zog sie 2018 nach Franken und ins BRK Wohnen und Leben wo sie sich auch sehr wohl fühlt. Auch die Heimleiterin Beate Bednarski und die Pflegedienstleiterin Melanie Motz wünschten der Jubilarin noch viele gute Jahre.

Bild 1: Das alte und neue Team-KBL. v.l.n.r. Bernhard Gerkens, Bastian Selig, Julian Pertek, Volker Nachtmann, Elke Hartmann, Peter Baierl, Walter Reinfelder, Thomas Heideloff

Bild 2: Unsere alte Kreisbereitschaftsleiterin Elke Hartmann und ihr Nachfolger Julian Pertek

Erlangen, 26/06/21

Bereits am 24.April fanden die Wahlen zur neuen Kreisbereitschaftsleitung im BRK Erlangen-Höchstadt statt. Corona bedingt konnten wir erst in der Bereitschaftsleitersitzung am 24.06.2021 einen würdevollen Abschied mit einem kleinen Rückblick auf ihre Amtszeit gestalten.

Schon im Jahr 1974 (Thomas Heideloff, KV ERH) kam das erste Mitglied der KBL zum BRK. Die anderen folgten in den Jahren 1978 (Elke Hartmann, Rettungshundestaffel Höchstadt), 1979 (Volker Nachtmann, Bereitschaft Erlangen 1; Walter Reinfelder, Bereitschaft Heroldsberg) und 1980 (Peter Baierl, Bereitschaft Höchstadt).

2001 wurden sie als Team zur Kreisbereitschaftsleitung gewählt, nachdem sie diese Aufgabe bereits kommissarisch übernommen hatten, da der vorherige 1. KBL zurückgetreten war.

Die „alte“ KBL hat uns 20 Jahre lang im Team durch so manchen Sturm geleitet. Dabei sind sowohl einige Einsätze, wie z.B die Flutkatastrophe in Dresden/Pirna 2002, die Garagenexplosion in Herzogenaurach, die Fußball-WM, der Fluteinsatz rund um Baiersdorf, das Bayernhochwasser, der Einsatz bei den großen Flüchtlingsströmen und nicht zuletzt die Coronapandemie abzuarbeiten gewesen.

Sie waren für uns oft der Fels in der Brandung, ließen uns aber auch treiben und an mancher Stelle vor Anker gehen. Dennoch hatten sie das Ruder in diesen 20 Jahren stets fest in der Hand.

So konnte z.B. 2012 das 125jährige Bestehen des Kreisverbandes ERH gefeiert werden oder es wurden mit ihrer Unterstützung neue Wachen in Stadt und Landkreis gebaut.

2005 ging es mit dem Umzug auf das neue Gelände für den Kreisverband in der Henri- Dunant-Straße los. 2014 folgte dir Wache Höchstadt und 2018 Adelsdorf, sowie 2019 Herzogenaurach.

Unsere KBL setzte sich hier stets für die Belange der Bereitschaften ein. Zudem ermöglichten sie allen Mitgliedern viele Lehrgänge und vertrauten immer wieder auch verschiedene Aufgaben an Helfer, Führungs- & Leitungskräfte aus den Bereitschaften an.

So z.B. den Aufbau und Betrieb der Asylunterkunft am Freibad West oder die Leitung des Schnelltestzentrums im Gebäude des Kreisverbandes sowie der Rettungswache Höchstadt.

So übergeben sie 12 Bereitschaften und einen Arbeitskreis, die mit 693 Mitgliedern sehr gut aufgestellt sind, auf eigenen Wunsch in jüngere Hände.

Ganz verschwinden werden sie aber nicht. Sie werden sowohl in der Arbeit ihn ihren Heimatbereitschaften präsent bleiben als auch dem neuen „Team KBL“ bestehend aus Kreisbereitschaftsleiter Julian Pertek (Bereitschaft Heroldsberg) und den zwei Stellvertretern Bernhard Gerkens (Bereitschaft Erlangen 1) und Bastian Selig (Bereitschaft Höchstadt) beratend zur Seite stehen.

Bericht: J. Pertek

Bilder: A. Aschenbrenner

Sie gelten als systemrelevant und Helden des Alltags, haben viel Applaus erhalten und sind unermüdlich im Einsatz zum Wohle der Bewohner und Bewohnerinnen im BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen.  Hygienevorschriften, Arbeiten mit der FFP2-Maske, Abstand halten – schon über ein Jahr leisten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Seniorenheim liebevoll  ihren Dienst unter erschwerten Bedingungen.  Deshalb wollte der Rotary-Club Höchstadt seine Wertschätzung ausdrücken und spendete 300,- € für das gesamte Personal des BRK Altenheimes. Nach Rücksprache mit der Heimleiterin Beate Bednarski besorgte Georg Dorsch von den Rotariern Kaffee und Süßigkeiten für die Mitarbeiter. Für diese tolle Aktion bedankte sich die Heimleiterin im Namen aller Mitarbeiter recht herzlich.

Erlangen, 01/06/21

Damit die Retter schnell erreichbar sind, wird seit dem Ende der 70er Jahre des vorherigen Jahrhunderts die Funkalarmierung im Rettungsdienst eingesetzt. Dabei wird ein FME (Funkmeldeempfänger) am Gürtel getragen, der von der jeweiligen Leitstelle durch die Sendung einer Tonkombination zum Leben erweckt wurde, und dann durch lautes Piepen einen Einsatz anzeigte.

Früher war man auf die Nähe zu einem drahtgebundenen Telefon angewiesen, meistens gekoppelt mit einem lauten Wecker, das zum Einsatz rief. In Erlangen wurde damals der Notarztwagen über die Personen-Rufanlage der Klinik alarmiert, die auch gut im Stadtgebiet zu empfangen war. Ein lautes PiepPiepPiep PiepPiepPiep ertönte und rief die Besatzung zum Einsatz, eine Tonfolge die heute noch vielen alten Mitarbeitern im Gehör ist.

Dann begann im Anschluss die Analoge Alarmierung über den Betriebskanal des Rettungsdienstes, anfangs noch mit großen Funkweckern in den Rettungswachen, dann mit Meldeempfängern. Im Bild links ist hier der Motorola Pageboy II zu sehen, ein Gerät das lange Jahre im Einsatz war. Es wurde dann immer wieder von neueren Geräten abgelöst, die mehrere Schleifen hatten, unterschiedliche Profile.

Und am heutigen Dienstag schließt sich der Kreis. Die Alarmierung über Digitalfunk läuft im BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt an. Zunächst werden alle Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen der Rettungswachen Höchstadt und Herzogenaurach mit den neuen Funkmeldeempfängern für die TETRA-Alarmierung ausgestattet, den sog. TETRA-Pager.

Rechts im Bild ist einer der neuen TETRA-Pager zu sehen, auch wieder von Motorola. So schließt sich der Kreis.  Übrigens, auch andere Fabrikate anderer Hersteller sind gleich gut, in Bayern fiel die Wahl landesweit auf den ADVISOR TPG2200. Ab heute also schellert es bei uns im TETRA-Funk, damit schnelle Hilfe im Notfall kommt. Schrittweise werden dann die anderen Wachen ausgerüstet.

Erlangen, 25/04/21

Am Samstag haben die Wahlen für die Kreisbereitschaftsleitung des BRK Erlangen-Höchstadt für die Wahlperiode 2021 – 2024 stattgefunden.

Die anwesenden Mitglieder des Wahlvorbereitungsausschusses wurden durch Handzeichen auch zum Wahlausschuss bestellt:  Andreas Thumser, Michael Erlwein, Michelle Janisch, Susanne Reichert.

Da nicht alle anwesenden wahlberechtigten Bereitschaftsmitglieder wegen Beschränkungen zur Vermeidung der Ausbreitung der Corona-Pandemie an der Wahlversammlung teilnehmen konnten, wurde die Wahl geheim mit Stimmzetteln als Urnenwahl durchgeführt.

Teilgenommen haben 136 Wahlberechtigte.

Es wurden folgende Stimmen abgegeben:

Für Julian Pertek als Kreisbereitschaftsleiter      Ja-Stimmen  108 ,   Nein-Stimmen 28

Für Bernhard Gerkens als stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter

 Ja-Stimmen 117,   Nein-Stimmen 19

Damit wurden Julian Pertek und Bernhard Gerkens zur Kreisbereitschaftsleitung gewählt. Beide haben die Wahl angenommen.

Volker Nachtmann als Vertreter der alten Kreisbereitschaftsleitung gratulierte beiden zur Wahl, und wünschte dem Team, das noch durch Bastian Selig als weiteren benannten Stellvertreter ergänzt werden wird alles Gute, ein glückliches Händchen in ihren Entscheidungen und auch ein gutes Maß an Spaß an diesem Amt. Dem Wahlausschuss gilt der Dank der aller Helfer+innen des Kreisverbandes.

In den nächsten Tagen berichten wir weiter.

Eine besondere Überraschung bereitete die SpVgg Etzelskirchen den MitarbeiterInnen vom BRK Altenheim in Etzelskirchen. Die Mitglieder des Sportvereins wollten ihre Wertschätzung für die besondere Belastung ausdrücken, denen die Angestellten in der Altenpflege in Zeiten von Corona nun schon seit März ausgesetzt sind. Die Hygienevorschriften, das Arbeiten mit der Maske, all dies bedeutet zusätzliche Arbeit und Anstrengung zum ohnehin nicht einfachen Arbeitsalltag. Und so kamen sie bepackt mit Glühwein, Plätzchen, Lebkuchen und Punsch und zwar alles hausgemacht, um die MitarbeiterInnen zu beschenken.

Maria Stark vom Personalrat und Susanne Eckstein von der Ergotherapie nahmen die guten Gaben von der SpVgg entgegen und bedankten sich ganz herzlich auch im Namen der Heimleiterin Beate Bednarski.

Höchstadt, 16/10/20

Vom Spatenstich bis zum Einzug der ersten Bewohner ist kaum 1 Jahr vergangen. In Rekordzeit hat das BRK für seine Mitarbeiter ein Wohnheim in unmittelbarer Nähe des BRK Seniorenheims gebaut. Der Vorsitzende des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt und CSU-Bundestagsabgeordnete Stefan Müller und das BRK hatten zu einer kleinen Feierstunde auf die Dachterrasse des neuen Gebäudes eingeladen um das neue Vorzeigeprojekt des BRK vorzustellen. „Es genügt heute nicht mehr, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Bezahlbarer Wohnraum für die Mitarbeiter ist die große Herausforderung. Wie kann ein Seniorenheim gut geführt werden, wenn nicht genügend Pflegekräfte zur Verfügung stehen?“

Der stellvertretende Landrat Dr. Martin Oberle gratuliert Beate Ulonska, BRK Kreisgeschäftsführerin für die Idee und die schnelle Umsetzung des Projektes. Sein Dank gilt auch Bürgermeister Gerald Brehm und dem gesamten Stadtrat, die das Vorhaben von Anfang an wohlwollend mitgetragen haben.  Letztes Jahr im April bewarb sich das BRK für ein Grundstück im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus und im Oktober 2019 konnte schon der Bau beginnen.

Architekt Stefan Quandt bedankt sich besonders bei den Handwerkern: Trotz der widrigen Lage durch die Corona-Krise konnten sie unter Einhaltung der Hygieneregelungen ihre Arbeiten räumlich versetzt weiterführen. Nur so konnte der zeitliche und finanzielle Rahmen größtenteils eingehalten werden.

Eine der ersten Bewohner der neuen Wohnanlage sind Ayla B. aus Bosnien und Marko R. aus Kroatien. Sie sind sehr froh darüber, eine der 10 Wohneinheiten zu neun Euro je Quadratmeter mieten zu können. Sie teilen sich Küche und Bad und jeder hat ein geräumiges, möbliertes Zimmer für sich. Außerdem brauchen sie kein Auto, da sie den Arbeitsplatz zu Fuß in 5 Minuten erreichen können.

Laut Beate  Ulonska erfolgt die Personalakquise zunehmend im Ausland. Auszubildende und Mitarbeiter kommen aus verschiedenen Ländern wie dem Kosovo, Bosnien, Mazedonien, Kroatien, Polen, Nigeria, Kamerun, China, Italien, Spanien. Die Bedingung für ein Visum ist oft ein unterschriebener Wohnvertrag. Damit kann den internationalen Bewerbern zukünftig gedient werden.

Der evangelische Pfarrer Hans-Friedrich Schäfer und der kath. Stadtpfarrer Kilian Kemmer erteilten dem Neubau den Segen und wünschen den Bewohnern ein gutes Zusammenleben.

Doris Kratz, BRK ERH

Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr sind nach der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 für junge und nicht mehr ganz so junge Menschen zu einem Erfolgsmodel geworden in soziale Arbeitsbereiche hineinzusehen, private und berufliche Orientierung zu finden sich eventuell für einen beruflichen Werdegang in diesen Bereich zu entscheiden. Auch der BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt und die dazugehörige Senioreneinrichtung BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen bieten die Möglichkeit an Freiwilligendienst zu leisten.

Das BRK Seniorenheim in Etzelskirchen schätz besonders das Engagement der Freiwilligen, Ihre Offenheit, die eingebrachten Ideen und Inspirationen für den Pflege- und Betreuungsalltag.

So haben sich im letzten Jahr Selja Arnautovic, Mirza Beca, Sedina Boji-Beca und Mirzeta Omeragic erst einmal durch ein Bundesfreiwilligendienst mit dem Beruf in der Pflege vertraut gemacht und sich auf die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann vorbereitet Ein Jahr lang konnten sie Erfahrungen im Pflege- und Betreuungsbereich sammeln auf den verschiedenen Wohnbereichen im Haus. Durch ihre ausländische Herkunft bot sich ihnen außerdem die wertvolle Gelegenheit, Land, Leute, Kultur und vor allem die Sprache besser kennenzulernen und so starten sie nun bestens vorbereitet in die Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Die Bufdis sind zusätzliches Personal, das sich das Seniorenheim leistet um über das Angebot der Freiwilligendienste gutes Pflegefachpersonal von Morgen zu gewinnen und jungen Menschen den abwechslungsreichen und attraktiven Beruf der Pflegefachkraft näher zu bringen.

Die Kosten werden nicht durch das Heimentgelt refinanziert, die Aufwendung hierfür müssen vom Kreisverband und der Einrichtung aufgebracht werden. Aufgrund der guten Erfahrungen mit seinen „Freiwilligen“ will das BRK, trotz der zusätzlichen Kosten, nicht auf sie verzichten und hofft deshalb weiterhin auf viele Interessierte die den Freiwilligendienst in der Pflege aufnehmen. Ihre zusätzliche Leistung und Zuwendung kommt aber auch unseren Bewohnern und Bewohnerinnen zu Gute. Ein Mehr an Kommunikation und Zeit wirkt sich stets positiv auf die Lebensqualität in unserer Senioreneinrichtung aus.

Erlangen, 05.09.20

 

Damit  bei einem Notruf immer schnell Hilfe kommt müssen unsere Einsatzkräfte zügig und sicher am Notfallort ankommen. Insbesondere wenn Eile geboten ist kommt es auf gut geschultes Personal an!
Denn das Unfallrisiko auf Blaulichtfahren ist 17 mal höher als gewöhnlich. (ADAC 2004)

Unsere elf neuen Mitarbeiter aus FSJ und BFD werden in einer Kooperation mit der Verkehrswacht Erlangen in einem Fahrertraining geschult. Unsere neuen Kollegen entwickeln ein Gefühl für die Grenzbereiche der Einsatzfahrzeuge, und das Fahrverhalten.

Eleganter Slalom, sicheres Bremsen bei Nässe und Glätte, rangieren auf engem Raum und natürlich eine Menge Spaß stehen auf dem Programm.
Mit den wertvollen Tipps der Fahrlehrer der Verkehrswacht Erlangen und den neu gewonnen Erfahrungen werden unsere „Neulinge“ hoffentlich in ein unfallfreies erstes Dienstjahr starten, das am Montag beginnt.

 

Jeder kann durch ein Fahrsicherheitstraining profitieren – neben unseren Einsatzfahrern auch jede Privatperson.

Auskünfte dazu gibt es bei der Verkehrswacht.

 

Dennis Zimmermann, BRK ERH