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Archive for the ‘Betreuungsdienst’ Category

Erlangen, 06/11/17

Anlässlich des 90-Jährigen Geschäftsjubiläums der Fa. Elektrotechnik Engelhard aus Eckental veranstalteten die Firma Ende September einen samstäglichen Weißwurstfrühschoppen mit Live-Musik, an dem sich sehr viele  Kundinnen und Kunden eingefunden hatten. Aus dem Erlös spendete die Fa. Engelhardt einen Betrag von € 500,-  für die Anschaffung des neuen Ford-MTW als Zugfahrzeug für Unterstützungsgruppe Rettungsdienst und Schnelleinsatzgruppe Betreuung.

In der letzten Woche überreichte der Firmeninhaber Hans Peter Engelhardt der Bereitschaftsleiterin Daniela Zimmermann den Spendenscheck; dafür bedanken sich alle Ehrenamtlichen Rotkreuzler aus dem Erlanger Oberland ganz herzlich bei der Familie Engelhardt und ihren Mitarbeitern und wünschen weiter hin guten Geschäftserfolg.

Mittlerweile sind nicht nur Spenden von Vereinen und Firmen, sondern auch Spenden von Privatleuten eingegangen, so dass das anvisierte Ziel ca. 40.000 – 45.000 € über Eigenleistungen und Spenden vielleicht bis Mitte des nächsten Jahres erreicht werden kann. Selbstverständlich haben auch die Ehrenamtlichen durch viele Einsätze bei Veranstaltungen im Umland einige Einnahmen zur Anschaffung des neuen MTW beigetragen. Das BRK bedankt sich nochmals bei allen bisherigen Spendern und hofft, dass die Spendenbereitschaft bei der Bevölkerung, bei Vereinen und Firmen anhält.

Das Spendenkonto des BRK Heroldsberg lautet:

IBAN DE87 7706 9461 0003 0867 12 (BIC GENODEF1GBF; Vereinigte Raiffeisenbanken), Verwendungszweck „neuer MTW“.

Detlef-Lutz Pertek, BRK Heroldsberg

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Die Bereitschaftsleitung des BRK konnte  im Juli eine großzügige Geldspende des LionsClub in Höhe von € 3000,- vom bisherigen Präsidenten Dr. Ewald Maier und dem neu gewählten Chef  Walter Frank entgegennehmen. Beide LionsClub-Vorstande würdigten damit das große ehrenamtliche Engagement der Bereitschaftsmitglieder im Oberland, die  u. a. auch mindestens 50 % der Anschaffungskosten für den neuen Mannschaftstransportwagen „Ford Transit“ selbst erbringen wollen. Die Spende kam durch mehrfache Gespräche des Autors am Anfang dieses Jahres mit Dr. Maier und Apotheker Peter Waibel vom LionsClub zustande.

Auf dem Foto (von rechts) sind Walter Frank, Dr. Ewald Maier, Daniela Zimmermann und der Autor abgebildet, als das Geldgeschenk in einem goldenen Sparschwein vor der BRK-Wache in Kleingeschaidt übergeben wurde.

Die Bereitschaft bedankt sich beim LionsClub für das Geldgeschenk, das die Finanzierung des MTW weit voran bringt und freut sich ebenso über viele weitere Spenden der Bevölkerung und/oder Gewerbebetriebe – auch kleine Geldspenden – für die Neuanschaffung des KFZ in diesem Jahr; die Bankverbindung und das Konto stehen auf der Homepage des BRK Heroldsberg.

 

Detlef-Lutz Pertek für BRK Heroldsberg

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Melissa und Helge unterstützen heute Abend das Französische Rote Kreuz bei der Betreuung des Viertelfinales in Bordeaux. Sie drücken dem deutschen Team die Daumen, und hoffen auf ein ruhiges Spiel.IMG-20160702-WA0007 IMG-20160702-WA0003

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20160628_182855 20160628_182912Erlangen, 29/06/16

Ganz neu im Fuhrpark des Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt ist ein geländegängiger Kommandowagen auf Basis Lada Niva 4×4. Das Fahrzeug hatte seine erste Bewährungsprobe bei der Einsatzübung am letzten Samstag.

Im Rahmen der Auswertung der größeren Einsätze in der letzten Zeit in Erlangen-Höchstadt hat es sich herausgestellt, dass es erforderlich ist, im Kreisverband mindestens einen Kommandowagen vorzuhalten, der hoch geländegängig ist, watfähig und günstig im Unterhalt, gleichzeitig  sollte er auch günstig in der Anschaffung sein.

Nach Sichtung der verschiedenen Angebote fiel die Wahl der Kreisbereitschaftsleitung auf einen Lada Niva 4×4 1,7i mit 61 KW in Weiß mit Allradantrieb und Anhängerkupplung.  Das Fahrzeug erhält jetzt noch die entsprechende Ausrüstung mit Warnanlage und analogem und digitalem Funk, sowie Notfallausrüstung, und Beklebung und steht dann für Einsätze in schwierigem Gelände als Erkundungsfahrzeug und Kommandowagen mit dem Rufzeichen „Rotkreuz Erlangen 11/10/5“ zur Verfügung.

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20160506_010207Erlangen, 06/05/16

Um 00/21 Uhr heute früh kam es zu einem Brand in einer Wohnung in der Atzelsberger Steige aus noch ungeklärter Ursache. Durch den Brand wurde das gesamte Haus stark verraucht. Durch die Kollegen des Löschzuges der Feuerwehr Erlangen wurden insgesamt drei Bewohner aus dem Haus gerettet, sowie eine Schildkröte, gleichzeitig erfolgte die Brandbekämpfung, zum Eindringen in die Wohnungen wurden teilweise Steckleitern vorgenommen.

Von Seiten des Rettungsdienstes war ein BRK Rettungstransportwagen der Hauptwache vor Ort, sowie ein Rettungstransportwagen des BRK aus Fürth, der zufällig in Erlangen frei war. Als Sicherungs-RTW während der Lösch- und Rettungsarbeiten wurde von der ILS noch der RTW aus Baiersdorf alarmiert. Ebenso war der Notarzt Herzogenaurach und der diensthabende Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK im Einsatz. Die Polizei Erlangen war mit mehreren Streifen im Einsatz.

Eine Bewohnerin wurde nach notärztlicher Behandlung in ein Erlanger Krankenhaus gebracht, die zwei weiteren anwesenden Bewohner wurden untersucht, bedurften aber keiner Behandlung oder eines Transportes.

Die Schildkröte aus einer Wohnung wurde zunächst unter Wärmeerhalt mit in einen RTW genommen. Nach kurzer Untersuchung, wobei sich allerdings die Auskultation etwas schwierig gestaltete, konnte die Schildkröte wohlauf in die Obhut einer Nachbarin übergeben werden, die die weitere Versorgung übernimmt, bis die Besitzerin zurück aus dem Krankenhaus ist.

Der Einsatz konnte für den Rettungsdienst um 01/45 Uhr beendet werden.

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Erlangen, 26/04/16

Erstmalig 2016 finden sich während der Bergkirchweih vier „Rettungsinseln“ für Frauen und Mädchen in Erlangen. Drei Rettungsinseln sind in den bekannten Wachen des Sanitätsdienstes auf dem Bergkirchweihgelände, eine weitere am Martin Luther Platz. Um die Helfer für das neue Tätigkeitsfeld vorzubereiten fanden zwei Schulungsabende statt, an denen 50 Helferinnen und Helfer des BRK Erlangen teilnahmen.

Claudia Siegritz vom „Notruf und Beratung für vergewaltigte Mädchen und Frauen e. V.“ sprach viele Themen an, die bei der Unterstützung betroffener Frauen und Mädchen wichtig sind. Neben rechtlichen Aspekten und einer Information zu Traumata und deren Folgen stellte Frau Siegritz das Beratungsangebot des Notrufes vor. Die Rettungsinseln sind nämlich als erste Anlaufstellen gedacht, an denen Sicherheit und Unterstützung angeboten wird. Eine Beratung bzw. weitere rechtliche Schritte sind nicht Aufgabe der Rettungsinseln sondern werden vermittelt.

Ausführlich ging Frau Siegritz daher auf die zentrale Aufgabe der Helfer ein – den Umgang mit Betroffenen. Sie sensibilisierte dabei für die Situation der Betroffenen und gab Tipps für den Umgang mit den Frauen und Mädchen. Abschließend war noch die Situation des Helfers ein Thema – die auf die Helfer möglicherweise zukommenden Gespräche können nämlich sehr belastend sein. Hier mahnte sie die Helfer auf sich zu achten und bot eine Supervision für Helfer durch den Notruf an, wenn diese ein Gespräch wünschen.

Nicht nur die große Teilnehmerzahl – auch die Stille während der Vorträge zeigte das große Interesse der Helfer an dem Thema, die gespannt sind was die neue Aufgabe so mit sich bringt. Die Einsätze in den Rettungsinseln bei der Bergkirchweih 2016 werden auch Thema einer Nachbesprechung nach dem Berg sein – um Erfahrungen auszutauschen und Verbesserungsmöglichkeiten zu besprechen.

Für den Berg 2016 wünschen sich aber alle Helfer eine möglichst fröhliche, friedliche „Kerwa“, während der keine Frau die Rettungsinseln in Anspruch nehmen muss.L1110873 L1110872 L1110880

Kirsten Fraedrich, BRK ERH

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Erlangen, 16/04/16

Am heutigen Samstag um 11:45Uhr erfolgte ein Großalarm für die Einsatzkräfte von Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienst in Erlangen, ebenso für  Feuerwehr und Polizei.

In einem Hochhaus am Europakanal wurde ein Brand gemeldet. Die ersten, anrückenden Kräfte meldeten sichtbare Rauchentwicklung in einem der oberen Geschosse eines Hochhauses, schwarzer Rauch und Flammen waren weithin zu sehen. Daraufhin wurden durch die Integrierte Leitstelle alle verfügbaren Kräfte zur Einsatzstelle beordert, die Alarmmeldung lautete Brand Hochhaus, RD 4.

Dem Organisatorischen Einsatzleiter stellte sich die Lage vor Ort folgendermaßen dar: Eine Wohnung im 17.OG stand in Flammen, der Bewohner wurde von den Ersteintreffenden Rettungskräften versorgt. Die Feuerwehr Erlangen begann mit den Löscharbeiten und räumte die umliegenden Stockwerke – mehrere Bewohner wurden nach leichter Rauchgasintoxikation durch Notärzte untersucht. Umfangreiche Kräfte des Sanitäts- und Rettungsdienstes standen für mögliche Verletzte und zur Absicherung der Löscharbeiten bereit. Trotz der großen Anzahl der Bewohner des Hochhauses waren am Ende aber nur ein Schwerverletzter mit einer schweren Rauchgasintoxikation und Brandverletzungen, sowie vier Leichtverletzte zu beklagen.

Die 17 unverletzten Betroffenen wurden vom Betreuungsdienst an einer vor Ort eingerichteten Anlaufstelle in Mannschaftstransportwagen und einem angeforderten Bus der VAG betreut und mit Getränken versorgt, ebenso gab es Babynahrung, Windeln und Spielzeug für die kleinen Kinder, diemit betroffen waren.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner nach und nach das Haus wieder betreten. Eine Wohnung ist längerfristig nicht mehr bewohnbar, vier Wohnungen können voraussichtlich morgen wieder betreten werden. Für die vorübergehend obdachlosen Bewohner wurden Unterkünfte gesucht – schlussendlich konnten aber alle bei Verwandten oder Bekannten vorübergehend unterkommen.

Im Einsatz waren von BRK und ASB insgesamt 37 Haupt- und Ehrenamtliche Kräfte mit 19 Fahrzeugen (6 Rettungstransportwagen, 2 Krankentransportwagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 3 Fahrzeuge des Betreuungsdienstes und 4 Fahrzeuge des Einsatzführungsdienstes). Neben dem regulären Rettungsdienst waren die Schnelleinsatzgruppen Transport der BRK Bereitschaft Erlangen 1 und des ASB Erlangen sowie die Schnelleinsatzgruppe Betreuung der Bereitschaft Erlangen 2 im Einsatz. Die Einsatzleitung übernahm die Sanitätseinsatzleitung (Organisatorischer Leiter und Leitender Notarzt), die von der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung und einem Abschnittsleiter unterstützt wurden.

Im Laufe des Einsatzes konnte die Anzahl an Einsatzkräften vor Ort reduziert werden. Die Kräfte des Rettungsdienstes wurden wieder für reguläre Einsätze freigegeben, die Betreuung und Absicherung übernahmen die Ehrenamtlichen Kräfte vor Ort. L1110817 L1110822px(1) L1110832Um 15/34 Uhr war dann der Einsatz auch für die letzten Einsatzkräfte des Betreuungsdienstes beendet, drei Bewohner einer Wohnung konnten an Angehörige übergeben werden.

 

Kirsten Fraedrich, UG SanEL ERH

 

 

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