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Archive for the ‘Rotes Kreuz’ Category

Am Donnerstag, 21/11/2019 fand beim BRK die Ehrung der diesjährigen Arbeitsjubilare statt, die durch Stefan Müller, MdB, den 1. Vorsitzenden des Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt und von Beate Ulonska, der Kreisgeschäftsführerin  durchgeführt wurde.

Über  Ehrungen für 10 Jahre bis hin zu 40 Jahren Treue zum Arbeitgeber sind dabei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt dabei gewesen. Sowohl vom Fahrdienst, aus dem Bildungszentrum, der Wäscherei, der Hausmeisterei, dem Hausnotruf, dem Rettungsdienst und dem Wohnen und Leben.

eder von Ihnen trägt durch seine Arbeit beim BRK täglich dazu bei dass Menschen die in Not sind, schnelle Hilfe bekommen. Immer wenn andere feiern, stehen Sie bereit zum Dienst am Nächsten, oder sorgen durch ihre Arbeit dafür, dass die Hilfe möglich wird. Das fällt manchmal nicht leicht, sei es in der Partnerschaft, in der Familie, oder im Freundeskreis. Es sind unsere „Stillen Helden“.

Für 10 Jahre wurden geehrt: 

Klaus Böhner, Fahrdienst; Gabriele Bracker, Rettungsdienst; Doris Fiedler, Wäscherei; Mathias Flöter, Hausmeisterei; Lydia Köhler, Rettungsdienst; Jacqueline Kümmerling, Gabriele Meier, Wohnen und Leben Etzelskirchen; Andreas Lambert, Bildungszentrum.

Für 15 Jahre:

Sandra Caccese, Hausnotruf; Yousef El Massri, Hausmeister

Für 20 Jahre:

Niklas Fritzsche, Rettungsdienst

Für 25 Jahre:

Jörg Raber, Rettungsdienst

Für 30 Jahre:

Veronika Jahn, Wohnen und Leben Etzelskirchen; Marc Julius, Rettungsdienst;

Für 35 Jahre:

Gerhard Knetzer, Logistik Rettungsdienst

Für 40 Jahre:

Thomas Heideloff, Rettungsdienst

Beate Ulonska hob bei den Geehrten die langen Jahre der Betriebszugehörigkeit hervor, was heutzutage nicht mehr oft anzutreffen ist.

Sie bedankte sich zusammen mit Jan Pyschny, ihrem Stellvertreter bei den Geehrten, die eine Urkunde und ein Sachgeschenk erhielten. Im Anschluss fand sich Zeit für kurzweilige Gespräche und einen kleinen Imbiss.

 

 

 

 

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Zum November-Treff der „Junggebliebenen“ hatten sich dieses mal zwei Polizeibeamte von der Wache Uttenreuth (PHM Mona Köster und POK Olaf Müller) eingefunden, um die  Anwesenden über Gefahrensituationen im Straßenverkehr, insbesondere beim Autofahren zu informieren.

Mittels eines Computerprogramms konnten Anwesende verschiedene Autofahrten in der dörflichen und städtischer Umgebung sowie auf Land- und Bundesstraßen am Bildschirm durchführen. Dabei wurden verschiedene Verkehrssituationen im laufenden, aber auch stehenden Straßenverkehr dargestellt.

Circa 10 Gefahrenbeispiele  wie

– Kinder laufen zwischen parkenden Autos auf die Straße,

– Radfahrer kommt auf der falschen Straßenseite  entgegen, ein Kraftfahrer lädt aus

einem Lieferwagen aus und kommt plötzlich hinter der geöffneten Wagentür hervor, – ein Rettungswagen und ein Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht fahren in eine

ampelgesteuerte Kreuzung ein, bei der der Autofahrer gerade „Grünphase“

hat usw.,

Dabei wurde immer die entsprechende Reaktion des/der Testautofahrer/s/in, also die Gefahr zu erkennen und rechtzeitig zu bremsen, gemessen und entsprechend am Bildschirm dargestellt,  ob es zu einem Verkehrsunfall gekommen wäre.

Das Ziel der begleitend informierenden Polizeibeamten war, die „Junggebliebenen“ auf vorausschauendes Fahren hinzuweisen, damit man immer frühzeitig – einmal durch angepasste Geschwindigkeit und Bremsbereitschaft – Unfälle vermeiden kann.

Überwiegend ergaben sich bei den Fahrtests, dass die Testfahrer/innen sehr gute Reaktionszeiten und entsprechend kurze Bremswege zeigten, es also kaum zu

Unfällen kam.

Das Fazit der Polizei an diesem Nachmittag war, dass die ältere Generation häufig langsamer und vorausschauender fährt als viele jüngere Kraftfahrer.

Melitta Schön ist Testfahrerin ist

Es gab viele Testfahrerinnen, die ihre Reaktion testen wollten

Melitta Schön lud anschließend die Anwesenden zur Busfahrt nach Coburg am Di., 10. Dez. ein; dort wird u. a. eine Stadtführung, ein Besuch des Puppenmuseums und des Coburger Weihnachtsmarktes stattfinden. Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten.

Detlef-Lutz Pertek für die „Junggebliebenen“ im November 2019

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Blutspenderehrung in Kleingeschaidt
Eckentaler Gerhard Kröhn hat 150 Mal Blut gespendet

Das Bayerische Rote Kreuz dankte Menschen, die mehr als 50 Mal Blut gespendet haben. Im Rahmen eines Ehrenabends in der BRK-Rettungswache Oberland in Kleingschaidt 2a dankte der BRK-Kreisverband den treuen Blutspendern des Oberlandes. Dem Anlass gebührend hat gleich zu Beginn der ortsbekannte Caterer Speisen vom Feinsten angerichtet, für die engagierten langjährigen Blutspender/innen nur standesgemäß, so jedenfalls BRK-Kreisgeschäftsführerin Beate Ulonska. Melitta Schön, die Beauftragte für die 5. Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit im BRK, aller nicht im Rettungsdienst organisierten freiwilligen Helfer, in ihrer Funktion als örtliche Blutspender-Betreuerin des BRK Heroldsberg begrüßte unter den elf anwesenden Hauptdarsteller/innen und einigen Helferinnen und Helfern des Blutspendeteams Heroldsberg auch und vor allem die Vertreter der Oberlandgemeinden, Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle, Heroldsbergs Bürgermeister Johannes Schalwig und Monika Benz die 2. Bürgermeisterin von Kalchreuth, die mit ihrer Präsenz die direkte Wertschätzung für die so wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft ausdrückten. Dieser Ehrenabend ist extra den treuen Blutspenderinnen und Blutspendern gewidmet, die diesmal aus Eckental, Heroldsberg und Kalchreuth kommen, zum Dank für die zahlreichen freiwilligen Blutspenden, so Melitta Schön. Sie unterstrich die Wichtigkeit des Blutspendens, das letztendlich wesentlich zur Behandlung und Heilung schwerkranker Patienten beiträgt. Ilse Dölle zollte den Spenderinnen und Spendern größten Respekt, sprach ihre Anerkennung für so viel Engagement aus und dankte für die Gemeinden für die große Leistung zum Wohle der Allgemeinheit. Besonders stolz war sie das von 19 zu ehrenden Spendern 16 aus ihrer Gemeinde, dem Markt Eckental kommen. Der inzwischen eingetroffene MdB und BRK-Kreisvorsitzende Stefan Müller, stellte in dieser Feierstunde den Dank des BRK`s an die Spender in den Vordergrund. Er betonte besonders die Bedeutung und die Verwendung der Blutspenden, die oftmals Lebensrettend sind. Ihr jahrelanges Engagement als Blutspender würdigend sagte er in Richtung der Spender „mit der Bereitschaft, wiederholt Blut zu spenden kann man zum Lebensretter werden“. Damit wird vielen Betroffenen in lebensgefährlichen Situationen ein wertvoller Dienst, auf den sie angewiesen sind erwiesen. Durch die zahlreichen freiwilligen Blutspenden haben sie den vielen Mitmenschen ein nachahmenswertes Beispiel gegeben, gleichzeitig entschuldigte er dass sie heute bei dieser Ehrung als Aushängeschilder, sozusagen missbraucht werden. „Blut ist unersetzlich“ so Müller weiter „Blut kann man noch nicht künstlich herstellen. Daher sind wir auf viele Spenden angewiesen“. Dadurch wird der BRK-Blutspendedienst in seinen Bemühungen zur Rettung, Behandlung und Heilung von Schwerkranken und Verletzten bedeutend unterstützt, so der BRK-Vorsitzende weiter in seinen Dankesworten. Gleichzeitig lobte er die Blutspender für die hohe Zuverlässigkeit, mit der damit verbundenen grundsätzlichen Einstellung zur Hilfe. Anerkennend dankte er auch den daneben äußerst wichtigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des BRK-Blutspendedienstes in der Oberlandwache für das Engagement.

Gerhard Kröhn hat bereits 150-mal Blut gespendet, das Schaffen nur wenige, so war zu vernehmen. Einen Rekord aufstellen wollte der Brander allerdings nicht, – er will einfach nur helfen. Durch das Erreichen der Altersgrenze scheidet er jetzt leider aus dem Blutspenderkreis aus. Laut Expertise hat auch die Fortherin Anneliese Nehr mit 125-maligem Blutspenden eine für Frauen außergewöhnliche und sehr seltene Leistung vollbracht. Mit Karin Binner-Bayer, Sylvia Witzl und Alfons Gebhard für 50 Spenden, Petra Klafki, Christine Mally und Frank Ruppert für 75 und Monika van der Heyd, Horst Krause und Klaus Marian für 100 Blutspenden wurden weitere Wohltäter/innen geehrt. Der BRK-Kreisvorsitzende Stefan Müller nahm unterstützt von der BRK-Geschäftsstellenleiterin Beate Ulonska die Auszeichnung mit Urkunde und Ehrennadel vor. Von Melitta Schön und Ilse Dölle gab es für die Jubilare kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten vom BRK und von den Gemeinden.

Die Ehrungsliste vervollständigen acht weitere nicht anwesende Spender, mit 50 Blutspenden Danuta Wilczek, Thomas Diller, Jürgen Langfritz, Bernd Schwarz und Heinz Wölfel. Für 75 Blutspenden Ute Stell und für 100-maliges Blutspenden Ernst Rothenhöfer und Erwin Simon, die die erworbenen Verdienst-Insignien nachgereicht bekommen.

Laut dem BRK-Vorsitzenden werden allein in Bayern pro Tag etwa 2000 Blutkonserven für die Versorgung von Krebspatienten, Unfallopfern und im Rahmen von Operationen benötigt. Die Aufgabe des BRK-Blutspendedienstes ist es, diese Versorgung der kranken und verletzten Menschen in den bayerischen Kliniken jederzeit sicherzustellen. Laut Statistik ist jeder dritte Mensch mindestens einmal im Leben auf eine Blutspende angewiesen. Ohne Blutspenden, könnten viele Operationen oder Transplantationen nicht durchgeführt werden. Das gespendete Blut der DRK-Blutspendedienste wird zur Behandlung von Krebspatienten eingesetzt, ebenso bei Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten sowie Sport- und Verkehrsunfällen.
Sein eigenes Blut zu spenden, ist nicht jedermanns Sache. Umso mehr Anerkennung zollt das Bayerische Rote Kreuz jenen Spendern, die sich seit vielen Jahren freiwillig die Injektionsnadel an den Arm zum Abzapfen des Lebenssaftes ansetzen lassen.

Wie Detlef-Lutz Pertek vom Blutspendebetreuungsteam des BRK Heroldsberg informierte, sind im September wieder über 120 Spendenwillige zum Blutspenden in die Mittelschule Eckental-Eschenau gekommen. Darunter befanden sich erfreulicherweise wiederum 13 Erstspender/innen. Das Betreuungsteam und die Mitarbeiter des Blutspendedienstes bedanken sich bei allen Blutspendewilligen und hoffen, dass in Zukunft noch mehr Personen bereit sind, Blut zu spenden. Der Einzugsbereich der Kleingeschaidter ist relativ groß und reicht weit über die Region um Eckental, Heroldsberg und Kalchreuth hinaus bis ins Forchheimer Oberland in den Raum Neunkirchen, Igensdorf und Gräfenberg, ja sogar in den Landkreis Nürnberger Land in die Gemeinden um Schnaittach und Lauf.
Nur gesunde Menschen zwischen 18 und 72 Jahren die mindestens 50 Kilo schwer sind und deren Blutdruck stabil ist dürfen spenden. Als Erstspender darf man nicht älter als 64 Jahre alt sein, außerdem darf man keine starken Medikamente einnehmen. Männer dürfen jährlich sechsmal Blut spenden, Frauen viermal. Jeder Spender kann sich im Vorfeld des Blutspendetermins über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 informieren, ebenso unter http://www.blutspendedienst.com oder http://www.bsd.brk.de

 

Lutz Pertek, BRK ERH

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Schon langjährige Tradition ist es bei den drei Erlanger Rotary-Clubs den Erlanger Berufs-Informationstag zu organisieren. Heuer waren die 8. – 10. Jahrgangs-stufen der Mittel- und Realschulen in die Turnhalle der Realschule am Europakanal geladen, um sich ein umfangreiches Bild von der Vielfalt der Ausbildungsberufe zu machen. Gerne präsentierte sich auch wieder das BRK Erlangen mit einem Stand und informierte über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Roten Kreuz, sei es in der stationären und ambulanten Altenpflege oder beim Rettungsdienst.

Zahlreiche Jugendliche nahmen gerne die Gelegenheit war, sich aus erster Hand über den Berufsalltag, die Karrieremöglichkeiten und nicht zuletzt die Vergütung in den verschiedenen Berufen zu informieren.

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Das Bayerische Rote Kreuz begrüßt die heutige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH). Die Herausnahme des Rettungsdienstes aus dem kommerziellen Wettbewerb sei nun möglich.

„Dadurch wird für den Rettungsdienst ein längst überfälliges Mehr an Planungssicherheit geschaffen. Der Rettungsdienst, die Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt und die Leistungsfähigkeit im Großschadensfall sind tragende Säulen im komplexen Hilfeleistungssystem in Bayern“, so BRK-Präsident Theo Zellner heute in München.„Der Kommerzialisierung des Rettungsdienstes wird mit diesem Urteil ein Ende gesetzt. Das Retten von Menschenleben ist mehr als eine vertragliche Leistung“. >> https://go.brk.de/bereichsausnahme

ASB Bayern / Malteser in Deutschland / Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern / Deutsches Rotes Kreuz

erleichtert.

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Statistik des Februartermins

Trotz des schlechten Wetters mit Eis-Regen ist das Blutspenden (BSP) im Heroldsberger Bürgersaal in der vorigen Woche gut gelaufen. Die Spendewilligen hatten keine langen Wartezeiten. Von 124 spendewilligen Personen durften 114 Blut spenden, darunter 19 Erstspender/innen. Dafür bedanken sich der BSP-Dienst und die BRK Bereitschaft Heroldsberg.

Geehrt werden konnten sieben Personen:

– für dreimaliges Blutspenden :

Maximilian Bernet aus Kleingeschaidt, Frank Aßmus aus Heroldsberg,

Carina Klink aus Großgeschaidt und Barbara Weidinger aus Eckental,

– für fünfundzwanzigmaliges Blutspenden

Jörg-Stephan Kelpin aus Kalchreuth und

Andre Schmidt aus Heroldsberg.

Die nächsten BSP-Termine sind

am 18.04. in Eckental-Eschenau,

am18.07. in Heroldsberg und

am 05.12. wieder in Eckental-Eschenau)

Wer ist eigentlich bei einem BSP-Termin beteiligt und wie viele ehrenamtliche Dienststunden fallen an?

Diesmal waren neben dem medizinischen BSP-Team mit zehn Liegen drei Ärzte anwesend. Von der BRK Bereitschaft Heroldsberg hatten sieben ehrenamtliche Helfer/innen die Verwaltung und Betreuung der Spender/innen übernommen. Trotz verlängerter Werbezeit (Beginn bereits um 16:30 Uhr) waren die Helfer der Bereitschaft teilweise bis 22 Uhr – also über 7 h im Einsatz, während bei einem BSP-Betreuungseinsatz im Schnitt insgesamt 45 Dienststunden vor Ort anfallen; es kommen noch ca. 15 h für Werbung im Erlanger Oberland vor dem Termin sowie Besorgung von Essen und Geschenkartikeln hinzu.

Dienststunden des Betreuungsteams und Zahl der Blutspender/innen im Jahr 2018 bei fünf Terminen

Hier waren es insgesamt weit über 250 Dienststunden der sechs bis acht – ehrenamtlichen Helfer; dafür sei dem Betreuungsteam herzlich gedankt wie natürlich auch den mehr als 600 Blutspendern, darunter fast 10 % Erstspender/innen.

Welche Arbeiten fallen an?

Während die Ehrenamtlichen einen Saalteil und die anderen Räumlichkeiten bestücken, richtet das medizinische Team des BSP-Dienstes gleichzeitig ihren Bereich mit den Liegen, Gerätschaften und Arbeitsplätzen ein.

Zum normalen Betreuungsdienst kommen neben der Werbung, dem Auf- und Abbau auch das Abholen der Küchengerätschaften, Lebensmittel und Geschenke sowie die Wiedereinlagerung auf der Wache in Kleingeschaidt hinzu. Diese zusätzlichen Arbeiten und diese Zeit werden dabei von den Blutspendern überhaupt nicht wahrgenommen.

D.-Lutz Pertek für die BRK-Bereitschaft Heroldsberg

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Am Abend des 30.01.2019 wurde die RTW Besatzung unserer  Wache Baiersdorf um 22:50 Uhr zu einem internistischen Notfalleinsatz nach Poxdorf alarmiert.

Bei Eintreffen der Besatzung konnte eine ca. 60 Jahre alte Patientin in einem schlechten allgemeinen Zustand angetroffen werden. Sie klagte über Übelkeit , Schwindel und Müdigkeit. Im Laufe der Versorgung schlug ein an der Rettungsdienstausrüstung mitgeführter CO-Warner plötzlich Alarm. Ein Hinweis darauf, dass in der Wohnung eine über dem normalen Grenzwert befindliche Belastung mit Kohlenmonoxid (CO) vorlag.

Es konnte eine CO Konzentration vom 118ppm gemessen werden.

Die Besatzung belüftete unverzüglich den Raum, dadurch sank die Konzentration auf 20ppm. Die Versorgung der Patientin wurde fortgesetzt mit dem Ziel einen schnellen Transport ins Krankenhaus einzuleiten um hier weitere Untersuchungen in die Wege zu leiten.

Als mögliche Ursache der angestiegenen Konzentration von Kohlenmonoxid konnte ein Holz / Kohle Ofen in der Wohnung ausgemacht werden mit dem die Wohnung beheizt wird. Die Patientin wurde informiert, nach Ihrem Klinik Aufenthalt den Ofen umgehend von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Weitere entsprechende Stellen wurden informiert.

Für die Besatzung bestand zum Glück zu keiner Zeit eine Gefährdung.

Kohlenmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses giftiges Gas. Abhängig von der Konzentration kann es schon nach kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Erste Symptome sind Unwohlsein, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

Die CO-Warner haben als 1. Alarmgrenze 60ppm, als 2. Alarmschwelle 200 ppm, ab 500 ppm ist der Schwellenwert für sofortigen Rückzug erreicht.

Hier zeigt sich wieder einmal die unsichtbare Gefahr der Kohlenmonoxid Vergiftung, die ohne passende Schutzausrüstung des Rettungsdienstes nicht sofort erkannt worden wäre und evtl. schwerere Gesundheitliche Schäden hätte mit sich führen können. Die Warngeräte wurden in Bayern 2016 zentral für den gesamten Rettungsdienst beschafft.

Thomas Roschmann, BRK ERH

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