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Archive for the ‘Rotes Kreuz’ Category

Erlangen, 17/05/18

Besuch des Botschafters bei Herrn Erich Reuter, ehemaligem Rot-Kreuz-Helfer in Busan (Korea), am 17. Mai 2018 in Herzogenaurach

Am 17. Mai 2018, dem 64. Jahrestag der Eröffnung des DRK-Krankenhauses Busan, wird der Botschafter der Republik Korea S.E. Dr. Bum Goo Jong Herrn Erich Reuter, einen von der Botschaft ausfindig gemachten Rot-Kreuz-Helfer, in Herzogenaurach bei Nürnberg besuchen. Botschafter Dr. Jong wird Herrn Reuter den Dank der koreanischen Regierung übermitteln und ihn mit der Medaille „Botschafter des Friedens“ samt Dankurkunde auszeichnen.

Das DRK-Hospital Busan wurde im Jahr 1954 gegründet. 80 deutsche Ärzte und Krankenschwestern nahmen ihre Arbeit auf und versorgten mit hohem persönlichem  Einsatz die notleidende koreanische Bevölkerung im vom Krieg zerrütteten Land. Herr Reuter war von 1958-1959 im DRK-Krankenhaus in Busan als Röntgentechniker tätig. Er blieb nach der Schließung des Krankenhauses 1959 und der Rückkehr des medizinischen Pflegepersonals nach Deutschland weiter in Korea und kümmerte sich um die Überführung und Wiederinbetriebnahme der medizinischen Geräte für Studienzwecke an der Universität Busan.

Anlässlich seines Deutschland-Besuches im Juli 2017 ergriff der koreanische Staatspräsident Moon Jae-in die Gelegenheit, den ehemaligen medizinischen Entwicklungshelfern, deren Angehörigen sowie Repräsentanten des DRK-Vorstands persönlich seinen Dank auszudrücken. Bei diesem Treffen erfuhr der Präsident durch Herrn Karl Hauser, der als Helfer von damals an dieser Veranstaltung teilgenommen hatte, von zwei weiteren Kollegen, deren Existenz der Botschaft der Republik Korea bis dato noch unbekannt war. Der Botschaft gelang es danach, den Kontakt mit beiden Herren herzustellen und schließlich sogar den Besuch bei Herrn Erich Reuter am 17. Mai 2018 zu organisieren.

Die deutsche humanitäre Hilfe in Korea ist ein bedeutsames Symbol für die Freundschaft zwischen Korea und Deutschland. Daher ist es der Botschaft ein Herzensanliegen, dieses Andenken zu bewahren und mit verschiedenen Veranstaltungen dieses historischen Engagements zu gedenken. Die Botschaft der Republik Korea wird sich auch in Zukunft bemühen, den Kontakt zu ehemaligen Ärzten und Krankenschwestern bzw. ihren Angehörigen herzustellen, um ihnen den Dank der Republik Korea zu übermitteln.

Überblick über deutsche humanitäre Hilfe in Korea, Busan

Beim deutsch-amerikanischen Gipfeltreffen im April 1953 unterbreitete Bundeskanzler Adenauer den Vorschlag, Korea durch das Betreiben eines Feldlazaretts zu unterstützen. Erst nach dem Koreakrieg konnte dieses Angebot nach einjähriger Vorbereitung in modifizierter Form umgesetzt und das DRK-Krankenhaus mit 250 Betten am 17. Mai 1954 auf dem Gelände der ehemaligen Frauenoberschule Busan eröffnet werden. 80 deutsche Ärzte und Krankenschwestern nahmen gemeinsam mit 21 koreanischen Kollegen ihre Arbeit auf.

In den fünf Jahren bis zu seiner Schließung im März 1959 waren 117 deutsche medizinische Helfer und 150 koreanische Mitarbeiter im DRK-Hospital tätig, rund 230.000 Patienten wurden ambulant und knapp 22.000 stationär behandelt. Außerdem wurden fast 16.000 Operationen durchgeführt und circa 6.000 Kinder erblickten dort das Licht der Welt.

In Herzogenaurach waren Herr Günther Geiger, Leiter des Kompetenzzentrums für die internationale Arbeit im BRK aus Augsburg, sowie Thomas Heideloff als Vertreter des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt bei der Ehrung von Herrn Reuter mit anwesend.

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Für die Sicherheit rund um die Erlanger Bergkirchweih

 

Erlangen, 20/05/2018

 

Von 20/00 – 02/00 Uhr wird vom BRK und ebenso vom ASB ein zusätzlicher Berg-RTW gestellt, um die zahlreichen Einsätze in der Innenstadt durchzuführen.

 

Neben den Sanitätsdiensten mit ihren Wachen  auf der Erlanger Bergkirchweih hatte auch der zusätzliche Rettungswagen des BRK am vergangenen Samstag alle Hände voll zu tun. Die Besatzung für den „Berg-RTW“ stellte diesmal die BRK Bereitschaft Höchstadt komplett, an der Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Bereitschaften im gesamten Kreisverband des BRK, die uns während der Bergzeit unterstützen.

 

Direkt zu Schichtbeginn um 20 Uhr übernahmen die Kollegen einen dringlichen Krankentransport, eine Einweisungsfahrt in die chirurgische Klinik. Darauf folgten die typischen „Berg“-Einsätze Schlag auf Schlag, so mussten zwei Patienten mit einer Alkoholvergiftung in die Erlanger Kliniken gebracht werden. Drei Patienten wurden von der Sanitätswache auf der Bergkirchweih abgeholt und in Kliniken eingeliefert.

 

Leider musste sich die ehrenamtliche Besatzung auch von einem Patienten mit über 3 Promille mehrfach beleidigen lassen. Dieser war nicht mehr in der Lage seinen Heimweg selbständig fortzuführen, sodass er ebenfalls in die Klinik gebracht wurde, mit Unterstützung durch die Einsatzkräfte der Polizei.

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit an die Kollegen der Polizei, die schnell zur Stelle waren, als die Helfer diesmal Hilfe brauchten.

 

Verbale Angriffe und auch tätliche Angriffe sind leider mittlerweile Realität im Rettungsdienst, und auch im Sanitätsdienst.

 

Insgesamt rückten die Einsatzkräften zu neun Einsätzen in der Zeit von 20 bis 3 Uhr aus, da kurz vor dem eigentlichen Dienstende um 2 Uhr noch zu einem Notarzteinsatz gerufen wurde.

 

Bastian Selig, B Hös

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Erlangen, 10/02/18

Die elf Helferinnen und Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt bringen es zusammen auf 389 Jahre Dienst für ihre Mitmenschen.

Zur Ehrungsveranstaltung begrüßte Stefan Müller, MdB, der Vorsitzende des Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt, die zahlreichen Gäste aus der Politik, hier Britta Dassler und Martina Stamm-Fibich MdB, Alexandra Hiersemann MdL, Dr. Ute Salzner aus dem Bezirk Mittelfranken, Landrat Alexander Tritthart, und die Bürgermeister von Adelsdorf, Karsten Fischkal; Andreas Galster, Baiersdorf; Dr. German Hacker, Herzogenaurach.


Ebenso die Vertreter der Kirchen, der befreundeten Hilfsorganisationen und die Vertreter der BRK-Vorstandschaft hier Elke Hartmann, Kreisbereitschatsleiterin, und die Vertreter der BRK-Familie.

Joachim Herrmann freute sich in seiner Rede, dass er heute hier in Erlangen das staatliche Ehrenzeichen für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz an langjährige Mitglieder verleihen kann. Neben den staatlichen Ehrenzeichen für 25 – und 40-jährige Dienstzeit im BRK werden heute sogar zwei Helfer für 50 Jahre mit der DRK-Ehrennadel geehrt, und ein weiterer Rotkreuzler mit der BRK-Ehrennadel für außergewöhnliche Verdienste um das BRK ausgezeichnet.

Bayern kann sich glücklich schätzen, ein so gut aufgestelltes Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem zu haben. Hilfsorganisationen wie das Bayerische Rote Kreuz zeigen, dass die gelebte Mitverantwortung des Einzelnen für seine Nächsten eine der großen Stärken des Freistaats ist. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr umfasst in Bayern rund 470.000 Einsatzkräfte bei Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen wie dem BRK und dem Technischen Hilfswerk. Und ganze 450.000 engagieren sich ehrenamtlich, so der Minister, eine sehr beachtliche Zahl.

Besonderer Dank gilt auch den Angehörigen und Familien der Auszuzeichnenden. Denn ohne ihre Unterstützung, ohne ihr Verständnis für die zeitlichen Einschränkungen wäre ihr ehrenamtliches Engagement in dieser Form nicht möglich.

Geehrt wurden mit dem Staatlichen Ehrenzeichen in Silber für 25 Dienstjahre und der BRK-Ehrennadel: Randolf Götz und Bettina Pöschl, Bereitschaft Adelsdorf; Dr. Christoph Rieck, Wasserwacht Ortsgruppe Erlangen; Gerhard Ziegler und Roland Ziegler, Wasserwacht Heroldsberg.

Das Staatliche Ehrenzeichen in Gold für 40 Dienstjahre und die BRK-Ehrennadel in Gold erhielten Peter Baierl, Bereitschaft Höchstadt; Dieter Hauenstein, Bereitschaft Herzogenaurach; Günther Hetzner, Bereitschaft Heroldsberg; Heinz Viertel, Bereitschaft Baiersdorf.

Die Ehrennadel des DRK für 50 Jahre erhielten Herrmann Anneser, Herzogenaurach; und Rainer Goergen, Bereitschaft Heroldsberg.

Die BRK-Ehrennadel für außergewöhnliche Verdienste erhielt Dr. med. Max Hubmann.

In ihren Grußworten bedankten sich Oberbürgermeister Dr. Florian Janik für die Stadt Erlangen und Landrat Alexander Tritthart für den Landkreis Erlangen-Höchstadt bei den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz für die Mitmenschen.

Schwungvoll musikalisch begleitet wurde die Ehrung von den „Swinging Klezmen“ (Sebastian Geyer und Simon Steinberger) aus Erlangen.

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Herzogenaurach, 01/02/2018

Am heutigen 01. Februar besteht der Notarztdienst Herzogenaurach zehn Jahre. Am Freitag, dem 01. Februar 2008 erging um 13/00 Uhr in der Rettungswache von ASB und BRK der Startschuss für den lange erwarteten Dienst.

Gemeinsam mit dem Ärztlichen Leiter des Projekts, Prof. Dr. med. Jürgen Schüttler sowie dem Sprecher der Herzogenauracher Notarztgruppe Dr. Bernd Posfay und dem damaligen Herzogenauracher Bürgermeister Hans Lang, und Vertretern von ASB und BRK und des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung mit dem damaligen Landrat Eberhard Irlinger begann der Notarztdienst in Herzogenaurach . Am Anfang noch mit einem VW-Caddy, mittlerweile mit einem BMW und einem Fahrer der Hilfsorganisationen nach Dienstplan steht ein Notarzt rund um die Uhr für die Stadt Herzogenaurach und die umliegenden Gemeinden zur Verfügung.

Dem Start waren lange Verhandlungen und Beratungen vorausgegangen. Matthias Düthorn, damals im Stadtrat von Herzogenaurach, von Beruf Polizeibeamter, kannte die Nöte der Retter sehr gut, was die notärztliche Versorgung ihrer Patienten anging, und war ein unermüdlicher Kämpfer für die Schaffung eines Notarztdienstes. Seine Hartnäckigkeit hatte schließlich Erfolg.

Heute ist der Notarzt Herzogenaurach nicht mehr wegzudenken, und Rotkreuz Erlangen 45/76/03 ist für Notarzteinsätze bereit. Wir danken allen, die zum Gelingen dieses Dienstes beigetragen haben.

Das Bild zeigt Dr. German Hacker, Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach, der 2009 selbst als 3. Mann im Rettungsdienst mit unterwegs war.

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blog1000

Am 10. Juli 2009 war es soweit. Unter dem Kürzel „RotesKreuzERH“ wurde bei WordPress einem unentgeltlichen Blog das erste Leben eingehaucht. Anstatt einem „Hello World“ gab es folgende bescheidene Erstmeldung:

„In unserem Blog wollen wir die aktuellen Informationen und Nachrichten des Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt veröffentlichen und über interessante Themen diskutieren. Seinen Sie herzlich willkommen im unseren Blog!“

Achteinhalb Jahre später ist nun bereits der 1000ste Kurzbericht erschienen. Der erste richtige Bericht beschäftigte sich mit dem Sommerfest des BRK Pflegeheims in Etzelskirchen. Wen wundert es, dass per Zufall der 1000ste Bericht wieder aus dem BRK-Haus in Etzelskirchen kommt.

2203 Bilder wurden bis heute veröffentlicht. Mit viel Disziplin hat der Speicherplatz nun schon so lange gereicht, obwohl in Summe nur 3 GB zur Verfügung stehen. Das ist bei heutigen Bildern, die schnell mal 6 MB oder mehr umfassen, herzlich wenig.

Der Dank gilt all den fleißigen Berichtschreiberlingen und all den Fotoknipsern, die sich für zeitnahe Artikel verdient gemacht haben. Ebenso ist aber der Fan-Gemeinde zu danken, die diesen Blog zu einem Erfolgsmodell gemacht machen. Rund 50 Besucher sind tagtäglich zu verzeichnen, die sich auf unserem Blog über unsere Aktivitäten informieren wollen.

Eines ist jetzt schon garantiert: „Wir machen weiter!“

Erlangen 24/01/2018
Herbert Blank

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Erlangen, 10/01/18

Seit 10 Jahren  werden bei uns in Erlangen Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr und aus dem Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst eingesetzt. Dabei durchlaufen Sie zunächst eine Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer, um können dann im Laufe des Jahres Klinikpraktikum, praktischen Einsatz und Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter ablegen.

Viele bleiben danach noch einige Zeit um hauptamtlich im Rettungsdienst zu arbeiten, manche bewerben sich auch für eine dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter und wählen diesen Beruf, oder gehen in die Medizin.

Egal was die Einzelnen machen, sie hinterlassen Spuren bei uns, geben Anregungen, und bekommen auch Anregungen und Impulse. Zusätzlich lernen sie in ihrem Einsatzjahr, wie wichtig der Einsatz jedes Einzelnen für die Gemeinschaft, für Kranke und Hilflose ist. Ganz im Sinn von Henri Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes.

Vielen Dank für eure Spuren, hier versinnbildlicht durch die helfenden Hände aus den letzten 10 Jahren, mit einem Handabdruck, ihr seid Klasse !

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Im Rahmen des Neujahrsempfang der Stadt Höchstadt am 14/01/18 erhielt Peter Baierl für seine über 40jährige Dienstzeit und sein herausragendes Engagement für das Rotes Kreuz in Höchstadt und im Kreisverband Erlangen-Höchstadt, die Ehrenspange der Stadt Höchstadt. Überreicht wurde Peter Baierl diese durch den 1. Bürgermeister Brehm. Begleitet wurde er von seiner Partnerin Karin, die stets an seiner Seite stand und selbst in unserer Bereitschaft engagiert ist.

Aber auch die Kreisbereitschaftsleitung, die Kreisgeschäftsführerin Beate Ulonska, der Vorsitzende des Kreisverbands MdB Stefan Müller, die Rettungsdienstleitung und über 20 Mitglieder der Bereitschaft Höchstadt haben es sich nicht nehmen lassen, ihren Freund und Kollegen Peter zu begleiten.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für deinen Einsatz, Peter! Schön dich bei uns zu haben

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