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Archive for the ‘Rotes Kreuz’ Category

Erlangen, 31/08/18

Am Freitag war Prüfungstag für unseren Kurs für die neuen Rettungsdiensthelfer aus Erlangen, Fürth und Ansbach. Insgesamt traten 16 Auszubildende zur Abschlussprüfung an, und alle haben die Prüfung bestanden. Von den Teilnehmern sind elf aus dem Kreisverband Erlangen-Höchstadt, zwei aus dem Kreisverband Fürth, und vier aus dem Kreisverband Ansbach.

Die vier Wochen Lehrgang sind schnell vergangen, alle wichtigen Bereiche für ihren künftigen Einsatz sind behandelt worden. In der Prüfung wurden verschiedene Notfallsituationen aus dem rettungsdienstlichen Alltag geprüft, von der Wiederbelebung mit Beatmung, Herzdruckmassage und AED-Einsatz bis hin zum Sportunfall mit einer vermutlichen Unterschenkel-Fraktur.

Als Prüfer waren tätig Andreas Lambert, der Leiter des Bildungszentrums, Wolfgang Knapp, Bastian Selig und Renate Nachtmann, die auch den Lehrgang durchführten.  Mit dabei viele weitere Helfer von Verletztendarstellern, Ausbildern, bis hin zur Verpflegungs-Chefin, sowie Sylvia Fischer vom Bildungszentrum für alle Verwaltungssachen. Der gesamte Lehrgang stand unter der Leitung von Heinz Hermannstädter, vom Bezirksverband Ober- und Mittelfranken.

Diese Lehrgänge sind ein Gemeinschaftswerk, die Teilnehmer sollen sich wohlfühlen, und beste Bedingungen für die 160 Stunden der Ausbildung haben, die sie auf ihren folgenden Einsatz in den nächsten zwölf Monaten vorbereitet. Am Abschluss des Lehrganges stand ein Grillabend auf dem Programm.

Bereits am Montag früh geht es für den ersten Teil der Erlanger Rotkreuzler weiter, mit dem Einweisungsdienst. Hier werden alle wichtigen Fragen für den Dienstbetrieb auf der Wache erklärt, wer ist für was zuständig, was mache ich wenn ich krank bin, wie verhalte ich mich bei Problemen. Ebenso dabei die Erstunterweisung für den Gebrauch von Sonderrechten, Gefahren an der Einsatzstelle, Ortskunde und vieles mehr. Dann erfolgt für den Rest der Woche der Einsatz als dritter Mann auf dem Fahrzeug, um den Dienstbetrieb kennen zu lernen. Am nächsten Samstag folgt dann ein Fahrsicherheitstraining, das von Fahrlehrern von der Verkehrswacht Erlangen durchgeführt wird. Hier wird das Rangieren, Slalomfahren und die Ziel- und Notbremsung geübt.

Und dann erfolgt der praktische Einsatz als Fahrer im Krankentransportdienst. In ihrer Dienstzeit besteht für Helferinnen und Helfer die Möglichkeit nach einem Klinikpraktikum von 160 Stunden und praktischen Einsätzen die Prüfung zum Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter abzulegen.

Wir sagen: Herzlich willkommen beim BRK, und Danke das ihr euch zum Dienst für Mitmenschen in Not entschieden habt !

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Erlangen, 30/08/18

Bereits in der letzten Juni Woche wurde der  BRK Kreisverband Erlangen- Höchstadt an den Standorten Erlangen, Herzogenaurach, Höchstadt, Baiersdorf, und Heroldsberg durch die DEKRA zertifiziert.

Die bestehenden Bereiche, Rettungsdienst (Notfallrettung, Krankentransport und Intensivtransport) wurden um zwei Bereiche erweitert nämlich um das Komplexe Hilfeleistungssystem dass das Ehrenamt mit einbindet – um im Falle eines Falles besser gerüstet zu sein. Als weiterer Kernprozess wurde die fachspezifische Ausbildung des Rettungsdienstes für Notfallsanitäter und Rettungssanitäter mit zertifiziert um die Qualität der Ausbildung im Kreisverband zu erhalten und zu verbessern.

Im Bereich der Sozialen Service Dienste wurde neben dem bestehenden Fahrdienst –  die beiden Bereiche Essen auf Rädern und Hausnotruf neu mit aufgenommen.

Das BRK liefert in Stadt und Landkreis mit speziellen Fahrzeugen Mittag essen aus – die im Fahrzeug frisch „gekocht“ werden. Der Hausnotruf mit über 1000 Kunden ist ein fester Bestandteil. Das Bildungszentrum wurde erfolgreich in die neue Norm übernommen.

Die Auditorin der DEKRA, Frau Isabel Kurth war in allen Bereichen des Kreisverbandes sehr zufrieden und lobte die tollen Ideen und die Umsetzung der neuen Norm.  Sie fuhr diesmal eine Schicht im Krankentransport und im Rettungsdienst mit, um die Abläufe vor Ort zu sehen.

Der Kreisverband Erlangen- Höchstadt betreibt das QM System seit über 20 Jahren.

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Der eine oder andere hat sie sicher schon mal in Erlangen und dem Umland gesehen – unsere Hausnotruf-Einsatzfahrzeuge. Sie kommen jetzt moderner, frischer und dynamischer daher.

Die Fahrzeuge schauen nicht nur gut aus, sondern Sie haben in erster Linie auch eine entsprechende Warnwirkung. Damit werden unsere Einsatzkräfte am Tag und vor allem in der Nacht besser wahrgenommen. Um für Erste Hilfe-Maßnahmen bestens gerüstet zu sein, sind unsere neuen Fahrzeuge mit je einem Notfallrucksack ausgestattet.

Wie funktioniert eigentlich so ein Hausnotrufsystem? Im Prinzip ist es ganz einfach: Der Kunde trägt einen kleinen Alarmgeber bei sich, mit dem er mit nur einem Knopfdruck Hilfe rufen kann. Dazu wird er dann mit der Hausnotrufzentrale des BRK verbunden. Diese meldet sich und spricht mit dem Kunden über seine Notlage und schickt die notwendige Hilfe los. Näheres erfahren Sie unter dem Link Hausnotruf auf unserer Website www.brk-erlangen.de

Wir sind 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr für unsere Kunden in Bereitschaft – und ab jetzt mit neuen Einsatz-Fahrzeugen.

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Erlangen, 14/08/18

Vor genau 14 Jahren hat der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt die neue Rettungswache in der Henri-Dunant-Straße 4 in Erlangen-Bruck bezogen. Der alte Standort in der Karl-Zucker-Straße wurde ersetzt. Die drangvolle Enge in der Karl-Zucker-Straße hatte ein Ende, und die neuen Räumlichkeiten entsprachen allen Anforderungen an eine moderne Rettungswache mit Garagen, Funktionsräumen und Verwaltung.

Die Rettungswache des BRK in Erlangen liegt im Stadtteil Bruck, die Freiwillige Feuerwehr Bruck, die Werksfeuerwehr Siemens und das THW Erlangen sowie die Polizeiinspektion Erlangen sind in der Nachbarschaft.
Was ist eigentlich eine Rettungswache ?

Bei einer Rettungswache handelt es sich um eine ortsfeste Einrichtung des Rettungsdienstes der Hilfsorganisationen. In ihr halten sich die Besatzungen der unterschiedlichen Rettungsmittel (KTW, RTW, NEF, ITW) während ihres Dienstes auf Abruf durch die Integrierte Leitstelle bereit. Neben Garagen, Waschhallen, Desinfektionshallen, Umkleide- und Sozialräumen, Werkstatt sind Lager für Verbrauchsmaterialen vorhanden, sowie Büroräume für die Wach- und Rettungsdienst-Leitung.

In Erlangen befindet sich das „Mutter-Haus“ für alle weiteren Rettungswachen im Landkreis Erlangen-Höchstadt, also für Höchstadt, Herzogenaurach, Baiersdorf, Heroldsberg und die Notarztwachen in Erlangen, Herzogenaurach und Höchstadt.
Die zentrale Materialversorgung und Logistik, Wäscheverteilung und Reparaturen an Einsatzfahrzeugen erfolgen hier, es sind Waschhallen und Desinfektionshallen vorhanden.


Ein Blick auf die Baustelle damals, und die Wache Erlangen für unseren Nachwuchs 

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Erlangen, 24/07/18

Das Wetterradar im bayerischen Raum zeigt für die kommenden Tage überwiegend Temperaturen um die 30 °C und höher an.

Das Bayerische Rote Kreuz möchte präventiv, möglichen gesundheitlichen Einschränkungen und Schäden, bedingt durch die Hitzewelle, entgegenwirken und auf einige medizinische Hinweise aufmerksam machen:

  1. Trinken Sie täglich 1-2 Liter mehr als sonst. Wir empfehlen natriumhaltiges Mineralwasser. Patienten mit einer Herzschwäche bitten wir die Trinkmenge mit Ihrem behandelnden Arzt abzusprechen.
  2. Halten Sie sich nicht in der prallen Sonne auf und tragen Sie stets eine Kopfbedeckung.
  3. Vermeiden Sie unter Sonneneinstrahlung körperliche Anstrengung.
  4. Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme klären Sie bitte mit Ihrem Hausarzt, ob bei großer Hitze Besonderheiten vorliegen.
  5. Lassen Sie auf keinen Fall Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt im Fahrzeug, die anstauende Hitze kann zu Lebensgefahr, im schlimmsten Fall zum Tode, führen.
  6. Rufen Sie im Notfall immer den Notruf 112.

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Erlangen, 17/05/18

Besuch des Botschafters bei Herrn Erich Reuter, ehemaligem Rot-Kreuz-Helfer in Busan (Korea), am 17. Mai 2018 in Herzogenaurach

Am 17. Mai 2018, dem 64. Jahrestag der Eröffnung des DRK-Krankenhauses Busan, wird der Botschafter der Republik Korea S.E. Dr. Bum Goo Jong Herrn Erich Reuter, einen von der Botschaft ausfindig gemachten Rot-Kreuz-Helfer, in Herzogenaurach bei Nürnberg besuchen. Botschafter Dr. Jong wird Herrn Reuter den Dank der koreanischen Regierung übermitteln und ihn mit der Medaille „Botschafter des Friedens“ samt Dankurkunde auszeichnen.

Das DRK-Hospital Busan wurde im Jahr 1954 gegründet. 80 deutsche Ärzte und Krankenschwestern nahmen ihre Arbeit auf und versorgten mit hohem persönlichem  Einsatz die notleidende koreanische Bevölkerung im vom Krieg zerrütteten Land. Herr Reuter war von 1958-1959 im DRK-Krankenhaus in Busan als Röntgentechniker tätig. Er blieb nach der Schließung des Krankenhauses 1959 und der Rückkehr des medizinischen Pflegepersonals nach Deutschland weiter in Korea und kümmerte sich um die Überführung und Wiederinbetriebnahme der medizinischen Geräte für Studienzwecke an der Universität Busan.

Anlässlich seines Deutschland-Besuches im Juli 2017 ergriff der koreanische Staatspräsident Moon Jae-in die Gelegenheit, den ehemaligen medizinischen Entwicklungshelfern, deren Angehörigen sowie Repräsentanten des DRK-Vorstands persönlich seinen Dank auszudrücken. Bei diesem Treffen erfuhr der Präsident durch Herrn Karl Hauser, der als Helfer von damals an dieser Veranstaltung teilgenommen hatte, von zwei weiteren Kollegen, deren Existenz der Botschaft der Republik Korea bis dato noch unbekannt war. Der Botschaft gelang es danach, den Kontakt mit beiden Herren herzustellen und schließlich sogar den Besuch bei Herrn Erich Reuter am 17. Mai 2018 zu organisieren.

Die deutsche humanitäre Hilfe in Korea ist ein bedeutsames Symbol für die Freundschaft zwischen Korea und Deutschland. Daher ist es der Botschaft ein Herzensanliegen, dieses Andenken zu bewahren und mit verschiedenen Veranstaltungen dieses historischen Engagements zu gedenken. Die Botschaft der Republik Korea wird sich auch in Zukunft bemühen, den Kontakt zu ehemaligen Ärzten und Krankenschwestern bzw. ihren Angehörigen herzustellen, um ihnen den Dank der Republik Korea zu übermitteln.

Überblick über deutsche humanitäre Hilfe in Korea, Busan

Beim deutsch-amerikanischen Gipfeltreffen im April 1953 unterbreitete Bundeskanzler Adenauer den Vorschlag, Korea durch das Betreiben eines Feldlazaretts zu unterstützen. Erst nach dem Koreakrieg konnte dieses Angebot nach einjähriger Vorbereitung in modifizierter Form umgesetzt und das DRK-Krankenhaus mit 250 Betten am 17. Mai 1954 auf dem Gelände der ehemaligen Frauenoberschule Busan eröffnet werden. 80 deutsche Ärzte und Krankenschwestern nahmen gemeinsam mit 21 koreanischen Kollegen ihre Arbeit auf.

In den fünf Jahren bis zu seiner Schließung im März 1959 waren 117 deutsche medizinische Helfer und 150 koreanische Mitarbeiter im DRK-Hospital tätig, rund 230.000 Patienten wurden ambulant und knapp 22.000 stationär behandelt. Außerdem wurden fast 16.000 Operationen durchgeführt und circa 6.000 Kinder erblickten dort das Licht der Welt.

In Herzogenaurach waren Herr Günther Geiger, Leiter des Kompetenzzentrums für die internationale Arbeit im BRK aus Augsburg, sowie Thomas Heideloff als Vertreter des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt bei der Ehrung von Herrn Reuter mit anwesend.

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