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Archive for the ‘Rotes Kreuz’ Category

Höchstadt, 16/10/20

Vom Spatenstich bis zum Einzug der ersten Bewohner ist kaum 1 Jahr vergangen. In Rekordzeit hat das BRK für seine Mitarbeiter ein Wohnheim in unmittelbarer Nähe des BRK Seniorenheims gebaut. Der Vorsitzende des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt und CSU-Bundestagsabgeordnete Stefan Müller und das BRK hatten zu einer kleinen Feierstunde auf die Dachterrasse des neuen Gebäudes eingeladen um das neue Vorzeigeprojekt des BRK vorzustellen. „Es genügt heute nicht mehr, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Bezahlbarer Wohnraum für die Mitarbeiter ist die große Herausforderung. Wie kann ein Seniorenheim gut geführt werden, wenn nicht genügend Pflegekräfte zur Verfügung stehen?“

Der stellvertretende Landrat Dr. Martin Oberle gratuliert Beate Ulonska, BRK Kreisgeschäftsführerin für die Idee und die schnelle Umsetzung des Projektes. Sein Dank gilt auch Bürgermeister Gerald Brehm und dem gesamten Stadtrat, die das Vorhaben von Anfang an wohlwollend mitgetragen haben.  Letztes Jahr im April bewarb sich das BRK für ein Grundstück im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus und im Oktober 2019 konnte schon der Bau beginnen.

Architekt Stefan Quandt bedankt sich besonders bei den Handwerkern: Trotz der widrigen Lage durch die Corona-Krise konnten sie unter Einhaltung der Hygieneregelungen ihre Arbeiten räumlich versetzt weiterführen. Nur so konnte der zeitliche und finanzielle Rahmen größtenteils eingehalten werden.

Eine der ersten Bewohner der neuen Wohnanlage sind Ayla B. aus Bosnien und Marko R. aus Kroatien. Sie sind sehr froh darüber, eine der 10 Wohneinheiten zu neun Euro je Quadratmeter mieten zu können. Sie teilen sich Küche und Bad und jeder hat ein geräumiges, möbliertes Zimmer für sich. Außerdem brauchen sie kein Auto, da sie den Arbeitsplatz zu Fuß in 5 Minuten erreichen können.

Laut Beate  Ulonska erfolgt die Personalakquise zunehmend im Ausland. Auszubildende und Mitarbeiter kommen aus verschiedenen Ländern wie dem Kosovo, Bosnien, Mazedonien, Kroatien, Polen, Nigeria, Kamerun, China, Italien, Spanien. Die Bedingung für ein Visum ist oft ein unterschriebener Wohnvertrag. Damit kann den internationalen Bewerbern zukünftig gedient werden.

Der evangelische Pfarrer Hans-Friedrich Schäfer und der kath. Stadtpfarrer Kilian Kemmer erteilten dem Neubau den Segen und wünschen den Bewohnern ein gutes Zusammenleben.

Doris Kratz, BRK ERH

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Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr sind nach der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 für junge und nicht mehr ganz so junge Menschen zu einem Erfolgsmodel geworden in soziale Arbeitsbereiche hineinzusehen, private und berufliche Orientierung zu finden sich eventuell für einen beruflichen Werdegang in diesen Bereich zu entscheiden. Auch der BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt und die dazugehörige Senioreneinrichtung BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen bieten die Möglichkeit an Freiwilligendienst zu leisten.

Das BRK Seniorenheim in Etzelskirchen schätz besonders das Engagement der Freiwilligen, Ihre Offenheit, die eingebrachten Ideen und Inspirationen für den Pflege- und Betreuungsalltag.

So haben sich im letzten Jahr Selja Arnautovic, Mirza Beca, Sedina Boji-Beca und Mirzeta Omeragic erst einmal durch ein Bundesfreiwilligendienst mit dem Beruf in der Pflege vertraut gemacht und sich auf die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann vorbereitet Ein Jahr lang konnten sie Erfahrungen im Pflege- und Betreuungsbereich sammeln auf den verschiedenen Wohnbereichen im Haus. Durch ihre ausländische Herkunft bot sich ihnen außerdem die wertvolle Gelegenheit, Land, Leute, Kultur und vor allem die Sprache besser kennenzulernen und so starten sie nun bestens vorbereitet in die Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Die Bufdis sind zusätzliches Personal, das sich das Seniorenheim leistet um über das Angebot der Freiwilligendienste gutes Pflegefachpersonal von Morgen zu gewinnen und jungen Menschen den abwechslungsreichen und attraktiven Beruf der Pflegefachkraft näher zu bringen.

Die Kosten werden nicht durch das Heimentgelt refinanziert, die Aufwendung hierfür müssen vom Kreisverband und der Einrichtung aufgebracht werden. Aufgrund der guten Erfahrungen mit seinen „Freiwilligen“ will das BRK, trotz der zusätzlichen Kosten, nicht auf sie verzichten und hofft deshalb weiterhin auf viele Interessierte die den Freiwilligendienst in der Pflege aufnehmen. Ihre zusätzliche Leistung und Zuwendung kommt aber auch unseren Bewohnern und Bewohnerinnen zu Gute. Ein Mehr an Kommunikation und Zeit wirkt sich stets positiv auf die Lebensqualität in unserer Senioreneinrichtung aus.

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Erlangen, 05.09.20

 

Damit  bei einem Notruf immer schnell Hilfe kommt müssen unsere Einsatzkräfte zügig und sicher am Notfallort ankommen. Insbesondere wenn Eile geboten ist kommt es auf gut geschultes Personal an!
Denn das Unfallrisiko auf Blaulichtfahren ist 17 mal höher als gewöhnlich. (ADAC 2004)

Unsere elf neuen Mitarbeiter aus FSJ und BFD werden in einer Kooperation mit der Verkehrswacht Erlangen in einem Fahrertraining geschult. Unsere neuen Kollegen entwickeln ein Gefühl für die Grenzbereiche der Einsatzfahrzeuge, und das Fahrverhalten.

Eleganter Slalom, sicheres Bremsen bei Nässe und Glätte, rangieren auf engem Raum und natürlich eine Menge Spaß stehen auf dem Programm.
Mit den wertvollen Tipps der Fahrlehrer der Verkehrswacht Erlangen und den neu gewonnen Erfahrungen werden unsere „Neulinge“ hoffentlich in ein unfallfreies erstes Dienstjahr starten, das am Montag beginnt.

 

Jeder kann durch ein Fahrsicherheitstraining profitieren – neben unseren Einsatzfahrern auch jede Privatperson.

Auskünfte dazu gibt es bei der Verkehrswacht.

 

Dennis Zimmermann, BRK ERH

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Erlangen, 28/08/30

Am letzten  Freitag  fand die Abschlussprüfung für unseren Rettungsdienst Grundlehrgang mit 160 Stunden in den letzten vier Wochen mit der Prüfung zum Rettungsdiensthelfer des Ausbildungszuges 2020/2021 unserer FSJ und BFD´ler statt. Am Lehrgang nahmen auch noch zwei weitere ehrenamtliche Helfer aus Erlangen teil. Die Kandidaten stammen aus der Stadt Erlangen, und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Es galt eine schriftliche, mündliche und praktische Prüfung abzulegen, mit der die  Grundausbildung  endet. Dabei wurden Fragen behandelt aus den verschiedenen Lehrfächern aus der Ausbildung, in der Praxis galt es zum einen eine fachgerechte Reanimation mit AED-Einsatz durchzuführen, zum anderen bei einem Notfallpatienten eine fachgerechte Notfallversorgung durchzuführen.

Das Prüfungs-Team bestand aus Christine Schneider vom BRK Bezirksverband Ober- und Mittelfranken aus Nürnberg, und Andreas Walter vom KV Hof, unseren ehrenamtlichen Ausbildern Bastian Selig, Andreas Lambert, Wolfgang Knapp, Kathrin Rupprecht, unterstützt wurden sie vom Jugendrotkreuz Erlangen-Höchstadt das für das „richtige Aussehen“ der Mimen sorgte.

Bei der Übergabe der Zeugnisse gab es dann strahlende Gesichter sowohl bei den Prüflingen, als auch bei ihren Ausbildern und der Rettungsdienst-Leitung, auf Grund der  guten Ergebnisse, im Schnitt wurde die Note 2 erreicht. Unser herzlicher Dank gilt allen an der Ausbildung Mitwirkenden.

Am Dienstag, 01/09/20 geht es dann für die einjährigen Freiwilligen zum Einweisungsdienst, am Samstag darauf findet das Fahrsicherheitstraining statt !

Danach geht es dann auf die einzelnen Wachen zum Dienst. Wir freuen uns über die neuen Kolleginnen und Kollegen, und wünschen eine gute Zeit im Dienst für die Allgemeinheit.

 

#wirhelfenbayern  #brkerh    #wirfuererh #wirfuererlangen #brkrettungsdienst           

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Erlangen, 21/08/20

Am Samstag, 18/01/20 kam es gegen 08/10 Uhr zu einem Notfall in der Hauptstraße in Erlangen auf der Höhe des ehemaligen Drogeriemarktes Müller. Dort erlitt ein ca. 60 Jahre alter Mann einen Atem- und Kreislaufstillstand, und brach zusammen.

Eine Streife der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, besetzt mit Polizeihauptkommissarin Ann-Christin Pleterski, 32 Jahre alt und Polizeiobermeister Johannes Scheil, 28 Jahre war zufällig als erstes vor Ort, und leitete zusammen mit der weiteren Zeugin des Ereignisses, der Medizinstudentin Frau Jessica Arnold, 24 Jahre alt unverzüglich die gebotenen Wiederbelebungsmaßnahmen mit Herzdruckmassage ein.

Sie setzten diese fort, bis der Rettungstransportwagen Rotkreuz Erlangen 09-71-02 mit unserer Besatzung, und die diensthabende Erlanger Notärztin, mit dem Notarzteinsatzfahrzeug Rotkreuz Erlangen 09-76-2 eingetroffen war.

Auch danach unterstützten sie die weitere Notfallversorgung durch den Rettungsdienst nach ihren Möglichkeiten, und schirmten den Patienten durch Aufstellen des Streifenwagens zur Straße hin vor neugierigen Blicken ab, und halfen beim Umlagern des Patienten auf die Fahrtrage.

Eine derartige schnelle und umfangreiche Hilfeleistung im Notfall durch alle drei Ersthelfer ist nicht selbstverständlich, und ist besonders lobenswert.

Die drei Nothelfer wurden heute durch Polizeioberrat Matthias Riedel, den stv. Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt und durch Thomas Heideloff, den Rettungsdienst-Leiter des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt, für ihr Eingreifen gelobt, und erhielten ein Anerkennung für ihre gute Tat.

                  

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Erlangen, 24/08/20

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 03:00 Uhr wurde einer unserer Rettungstransportwagen zusammen mit der Feuerwehr Erlangen zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand ins Erlanger Stadtgebiet alarmiert.

Aufmerksame Nachbarn hatten einen privaten Rauchmelder, der Alarm schlug, in der angrenzenden Wohnung festgestellt.

Da die Bewohner offensichtlich verreist waren, musste sich der Löschzug der Feuerwehr Erlangen zuerst Zugang zur Wohnung verschaffen.
Anschließend konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.

Schön, dass die Erlanger Bürgerinnen und Bürger ein Auge und ein Ohr aufeinander haben, so können Brandunglücke verhindert werden.

Bastian Selig, BRK ERH

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Erlangen, 14/08/20

Mit dem Zitat von Wilhelm Busch feiern wir heute einen Freudentag, den 16. Geburtstag unserer Rettungswache in der Henri-Dunant-Straße.

Man glaubt es kaum, aber heute vor 16 Jahren, am Samstag, 14/08/2004 haben wir mit dem Umzug von der Karl-Zucker-Straße in die Henri-Dunant-Straße die neue Rettungswache Erlangen in Betrieb genommen. Dringend nötig war eine neue Wache  damals, weil die räumlichen Verhältnisse in der alten Wache in der Karl-Zucker-Straße nicht mehr ausreichend waren für den Rettungsdienst und Krankentransport , um einen ordnungsgemäßen Betriebsablauf zu gewährleisten.

Ein Kraftakt mit vielen Helfern vom BRK aus Haupt- und Ehrenamt, zusammen mit den Kollegen vom THW Erlangen. Spannend wie schnell die Zeit vergeht J

In den Bildern ein Artikel aus den Erlanger Nachrichten vom 30/09/1967 zur Wache in der Karl-Zucker-Straße, sowie eine Übersicht von Google Maps  zur neuen Wache.

Vom vorherigen Standort in der Nürnberger Straße haben wir leider keine Bilder mehr. Wenn uns die verehrte Leserschaft helfen kann, wäre das Klasse, vielen Dank schon mal.

 

 

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Pressebericht der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt

Eine tolle Idee hatten der Fachjournalist für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz Max Kunkel und der Kreisverband Erlangen-Höchstadt des Bayerischen Roten Kreuzes: Um Verkehrsteilnehmer und Kinder noch besser für das Problem „Rettungsgasse“ sensibilisieren zu können, brachten sie miteinander ein „Rettungsgassen-Quartett“ heraus.

Das Besondere daran: Bei dieser „Erlangen-Höchstadt-Edition“ sind nicht nur Spielkarten mit Blaulichtfahrzeugen und Hubschraubern aus der Region mit hohem Wiedererkennungswert dabei, sondern auch welche mit Tipps zur Bildung der Rettungsgasse und zur Ersten Hilfe. Finanziert wurde das Ganze durch eine großzügige Spende der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach.

Am Freitag wurde das Quartett im Beisein des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann und des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Johannes von Hebel, sowie zahlreichen Vertretern der Blaulichtfamilie der Region der Presse vorgestellt. Der Innenminister outete sich dabei als begeisterter Kartenspieler und freute sich, dass ausgerechnet „sein“ Polizeihubschrauber in dem Spiel eines der Asse sei. Johannes von Hebel hoffte, dass vielleicht künftig auch manches Kind im Stau zu Papa oder Mama am Steuer sagt: „Du musst eine Rettungsgasse bilden!“ – so, wie wir es bei der Feuerwehr schon vom richtigen Umgang mit Streichhölzern und Kerzen her kennen, wenn die Kids nach der Brandschutzerziehung im Kindergarten ihren Eltern ganz genau auf die Finger schauen…

Deshalb finden auch wir von der Kreisbrandinspektion und vom Kreisfeuerwehrverband: Eine tolle Idee, das Ganze auch spielerisch anzugehen!

Erhältlich ist das Quartett übrigens über den BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt.

KBI Stefan Brunner, Pressestelle der Kreisbrandinspektion ERH

Weitere Bilder auf Facebook

 

ABHOLUNG ODER VERSAND

Das Rettungsgassen-Quartett ist über die Pforte des BRK Kreisverbands in Erlangen, Henri-Dunant-Str.4, erhältlich:

Mo bis Do von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Fr von 8 bis 12 Uhr.

Der Preis für ein Exemplar beträgt: 7 €

Bestellung per Versand

Bei Bestellung zum Versand fallen 11 € an.

Folgendes Vorgehen:

Email mit den Adress-Daten und Anzahl an info@kverlangen-hoechstadt.brk.de

Überweisung von 11 € auf das Konto:

Stadt- und Kreissparkasse Erlangen
BIC: BYLADEM1ERH
IBAN: DE 38 7635 0000 0000 0023 21

Diese geht auf die Kostenstelle 35009.

Nach Eingang der Zahlung gibt die Buchhaltung den Zahlungseingang und die Adresse an die Pforte weiter, dann kann das Quartett versandt werden.

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Erlangen, 01/07/20

Einen Blick in die Zukunft werfen zurzeit Mitarbeiter aus dem BRK Rettungsdienst Erlangen-Höchstadt.  Mit einer speziellen Brille versehen, geht der „Cyber-Retter“ auf Erkundung an der Einsatzstelle.

Die Einsatzstelle betreten, Informationen zu den Verletzten die zu versorgen sind bekommen, wie z. b. Erkrankungen , Allergien, Schmerzen ,Gefahrstoffe identifizieren, all das lässt sich mit der Brille ermöglichen. Auch erste Therapieschritte können eingeleitet werden. Ebenso ist eine Vorsichtung bei einem Massenanfall von Verletzten durchführbar, mit entsprechender Einstufung der Dringlichkeit der Behandlung. Informationen zum Unfall, zur Lage auf Karten, Bildeindrücke all das könnte in Zukunft mit übermittelt werden

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten können sich in der Zukunft für Rettungseinsätze  ergeben – eine Zukunft die vielleicht gar nicht mehr so weit entfernt ist. Bessere und einfache Schulungen für den Massenanfall von Notfallpatienten sind möglich, Einsatztaktik kann trainiert werden ohne großen Aufwand für Verletztendarsteller und Notfalldarstellung.

Wir wünschen Kirill Menke viel Erfolg bei seiner Bachelorarbeit an der FAU Erlangen-Nürnberg zum Thema „Augmented Reality für Ersthelfer und Notfallsanitäter“.

Und wir bleiben dran am Thema, versprochen.

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Das BRK Erlangen-Höchstadt hatte sich entschlossen, all seinen aktiv Mitarbeitenden in Haupt- und Ehrenamt aus allen Bereichen vom Rettungsdienst aus allen Wachen, über Altenheim, Pflege und Sozialstation, Fahrdienst und Ausbildung bis hin zu den Rotkreuz-Gemeinschaften einen kostenlosen Antikörpertest auf SARS-CoV-2 anzubieten.

An vier Terminen haben bisher 508 Mitarbeitende teilgenommen. Davon wurden positiv getestet 2,8 % (14 getestete).

Dieser Wert ist in einem Bereich, der bei Testungen in der Allgemeinbevölkerung derzeit gefunden wird, außerhalb von Gebieten mit Massenausbrüchen. Auch die Mitarbeitenden im Rettungsdienst zeigten keine erhöhte Zahl von positiven Testergebnissen. Die Testreihe stand unter der Leitung von Dr. med. Peter Lederer, dem Chefarzt des Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt. Möglich wurde die Testreihe im BRK durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des BRK in Wiesentheid und München und der Virologie der Uni Erlangen,
denen unser ausdrücklicher Dank gilt.

Eingesetzt wurde ein Antikörpertest der 2. Generation zum Nachweis von SARS-CoV-2 Antikörpern, mit einer Sensivität von 100 % und Spezifität von 99,8 % auf SARS-CoV-2. Die Entnahmen selber wurden durch Notfallsanitäter des BRK Rettungsdienstes und Medizinstudenten nach dem Physikum, die im Rettungsdienst tätig sind, sowie durch Ärzte der Bereitschaften durchgeführt. Eigene „Teststraßen“ wurden in den Rettungswachen Erlangen und Höchstadt eingerichtet. Die Kosten der Reihentestung mit 5 Terminen trägt der Kreisverband des BRK.

Das Ergebnis der Reihentestung ist für die Verantwortlichen des BRK sehr ermutigend, es gibt den Mitarbeitenden mehr Sicherheit.

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