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Archive for the ‘Zivilschutz’ Category

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Erlangen, 10/01/18

Seit 10 Jahren  werden bei uns in Erlangen Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr und aus dem Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst eingesetzt. Dabei durchlaufen Sie zunächst eine Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer, um können dann im Laufe des Jahres Klinikpraktikum, praktischen Einsatz und Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter ablegen.

Viele bleiben danach noch einige Zeit um hauptamtlich im Rettungsdienst zu arbeiten, manche bewerben sich auch für eine dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter und wählen diesen Beruf, oder gehen in die Medizin.

Egal was die Einzelnen machen, sie hinterlassen Spuren bei uns, geben Anregungen, und bekommen auch Anregungen und Impulse. Zusätzlich lernen sie in ihrem Einsatzjahr, wie wichtig der Einsatz jedes Einzelnen für die Gemeinschaft, für Kranke und Hilflose ist. Ganz im Sinn von Henri Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes.

Vielen Dank für eure Spuren, hier versinnbildlicht durch die helfenden Hände aus den letzten 10 Jahren, mit einem Handabdruck, ihr seid Klasse !

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Mühlhausen, 03/01/18

Wie schon von der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt berichtet, fügte der Sturm „Burglind“ gestern in Mühlhausen hohen Sachschaden am Dach eines Discounters zu. Eine Orkanboe zerstörte kurz vor 09/00 Uhr das gesamte Dach des Einkaufsmarktes.

Die Absicherungsarbeiten durch die Feuerwehren Mühlhausen und Vestenbergsgreuth und durch das THW Baiersdorf sowie der Feuerwehr Höchstadt wurden dabei anfangs durch den Rettungstransportwagen Höchstadt aus der öffentlich-rechtlichen Vorhaltung abgesichert.

Nachdem sich eine längere Dauer des Einsatzes abzeichnete, musste der RTW wieder dem Normalbetrieb zugeführt werden. Deswegen wurde die SEG des BRK Höchstadt alarmiert. Dort steht der sogenannte „MÜHE-Dienst“ (Maßnahmen bei überlaufenden Hilfeleistungsersuchen) als Hintergrunddienst zur Verfügung. Dabei besetzen ehrenamtliche Helfer des BRK der Bereitschaft Höchstadt nach Funkalarmierung durch die Integrierte Leitstelle in ihrer Freizeit den RTW der Bereitschaft Höchstadt, um länger dauernde Einsätze abzusichern.

Von 13/43 Uhr bis gegen 18/00 Uhr standen in zwei Schichten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des BRK zur Verfügung, um die Bergungs- und Absicherungsarbeiten abzusichern. Zum Glück brauchten die Rotkreuzler im Fortlauf des Einsatzes nicht einzugreifen, und konnten gegen 18 Uhr wieder in ihrer Unterkunft in der Ezzilostraße den Einsatz beeenden.

Bilder: Stefan Danicic, BRK Hös

 

 

 

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Die Bereitschaftsleitung des BRK konnte  im Juli eine großzügige Geldspende des LionsClub in Höhe von € 3000,- vom bisherigen Präsidenten Dr. Ewald Maier und dem neu gewählten Chef  Walter Frank entgegennehmen. Beide LionsClub-Vorstande würdigten damit das große ehrenamtliche Engagement der Bereitschaftsmitglieder im Oberland, die  u. a. auch mindestens 50 % der Anschaffungskosten für den neuen Mannschaftstransportwagen „Ford Transit“ selbst erbringen wollen. Die Spende kam durch mehrfache Gespräche des Autors am Anfang dieses Jahres mit Dr. Maier und Apotheker Peter Waibel vom LionsClub zustande.

Auf dem Foto (von rechts) sind Walter Frank, Dr. Ewald Maier, Daniela Zimmermann und der Autor abgebildet, als das Geldgeschenk in einem goldenen Sparschwein vor der BRK-Wache in Kleingeschaidt übergeben wurde.

Die Bereitschaft bedankt sich beim LionsClub für das Geldgeschenk, das die Finanzierung des MTW weit voran bringt und freut sich ebenso über viele weitere Spenden der Bevölkerung und/oder Gewerbebetriebe – auch kleine Geldspenden – für die Neuanschaffung des KFZ in diesem Jahr; die Bankverbindung und das Konto stehen auf der Homepage des BRK Heroldsberg.

 

Detlef-Lutz Pertek für BRK Heroldsberg

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Erlangen, 14/06/17

Gaudischießen

Vor Weihnachten 2016 veranstaltete die  Abteilung Groß- und Kleinkaliberschützen erstmalig ein „Gaudischießen“, bei dem jeder Teilnehmer auf eine speziell angefertigte Scheibe bis zu fünf Schuss a` 1 € abgeben durfte. Der Erfolg des Event  sprach sich im Verein schnell herum, dass man inzwischen beschlossen hat, dieses Gaudischießen jedes Jahr auszutragen.

Spende ans örtliche BRK

Mit dem Erlös der „Schießgelder“ und einer Aufstockung durch die Vereinskasse wurde nach einstimmigem Vorschlag der Schützen nun Ende Mai der Bereitschaftsleiterin Daniela Zimmermann (siehe Foto privat  v. l.:  Reinhard Wolf – Clemens Jordanow – Bernd Prechtel – Daniela Zimmermann und Emmeram Meiller )  eine Spende über 250,- €  übergeben, die das BRK für die Anschaffung des neuen MTW (Ford Transit mit Sondereinbau „behindertengerechte Rampe“ etc. ) verwenden wird.

Die ehrenamtlichen Mitglieder des BRK  bedanken sich bei den Sportschützen aus Heroldsberg für das Geldgeschenk.

Das KFZ ist zwischenzeitlich über den Kreisverband bestellt worden und wird in den nächsten Monaten auf Band gelegt und zum Ende des Jahres an Heroldsberg einsatzbereit ausgeliefert .

Für Sportschützen und BRK Heroldsberg Detlef-Lutz Pertek

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20160628_182855 20160628_182912Erlangen, 29/06/16

Ganz neu im Fuhrpark des Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt ist ein geländegängiger Kommandowagen auf Basis Lada Niva 4×4. Das Fahrzeug hatte seine erste Bewährungsprobe bei der Einsatzübung am letzten Samstag.

Im Rahmen der Auswertung der größeren Einsätze in der letzten Zeit in Erlangen-Höchstadt hat es sich herausgestellt, dass es erforderlich ist, im Kreisverband mindestens einen Kommandowagen vorzuhalten, der hoch geländegängig ist, watfähig und günstig im Unterhalt, gleichzeitig  sollte er auch günstig in der Anschaffung sein.

Nach Sichtung der verschiedenen Angebote fiel die Wahl der Kreisbereitschaftsleitung auf einen Lada Niva 4×4 1,7i mit 61 KW in Weiß mit Allradantrieb und Anhängerkupplung.  Das Fahrzeug erhält jetzt noch die entsprechende Ausrüstung mit Warnanlage und analogem und digitalem Funk, sowie Notfallausrüstung, und Beklebung und steht dann für Einsätze in schwierigem Gelände als Erkundungsfahrzeug und Kommandowagen mit dem Rufzeichen „Rotkreuz Erlangen 11/10/5“ zur Verfügung.

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Erlangen, 10/06/16

Um Anregungen für die künftige Ausbildung ihrer vierbeinigen Kameraden zu bekommen, sind neun Iranische Rettungshundeführer ab Anfang Juni (3.-13.6.) zu Gast in Bayern und den dortigen Rotkreuzkreisverbänden. Etwa alle zehn Jahre erschüttern schwere Erdbeben Teile des Irans und wenn Menschen verschüttet werden, können Rettungshunde ihr Leben retten. Bis jetzt ist es in dem muslimischen Land allerdings schwierig, Hunde als Haustiere zu halten, und die Ausbildung von Rettungshunden steckt in den Anfängen. In verschiedenen Rettungshundestaffeln des Bayerischen Roten Kreuzes sollen die Iraner jetzt Einsatzübungen, Prüfungen und Trainings miterleben und die Rettungshundearbeit ihrer deutschen Kollegen kennenlernen.

Am  Mittwoch, 08/06/16 waren die Gäste aus dem Iran bei der BRK Rettungshundestaffel Höchstadt zu Gast. Thema beim Besuch in Höchstadt ist der Bereich der Unterordnung, es geht um Gehorsamsübungen wie Sitz, Platz, Steh sowie um das Longieren mit dem Rettungshund, das Arbeiten auf Distanz.

Edith Mühlhans, die Leiterin der Rettungshundestaffel, freut sich über den Besuch aus dem Iran. Neben den Vorführungen, die von Ute Wittig mit ihrer Hündin „Lola“ und weiteren Mitgliedern der Hundestaffel durchgeführt werden, steht der Erfahrungsaustausch auf dem Programm, der auf Englisch mit der Hilfe eines Dolmetschers durchgeführt wird.

„Für die Rettungshundeführer aus dem Iran ist es eine große Ehre, nach Deutschland zu reisen“, sagt Mark Hofmann, der Projekt-Delegierte des Deutschen Roten Kreuzes für den Iran. Anders als ihre deutschen Kollegen arbeiten sie nicht ehrenamtlich, sondern sind festangestellt beim Iranischen Roten Halbmond. Da es im Iran nicht erlaubt ist, mit Hunden spazieren zu gehen oder sie im Auto mitzunehmen, sind ihre Tiere in Zwingern des Iranischen Roten Halbmonds untergebracht. „Die in Deutschland übliche, enge Bindung zwischen Hundeführer und Hund zu sehen und dass hier neben dem Deutschen Schäferhund noch viele andere Hunderassen zum Einsatz kommen, das wird für die Gäste sehr interessant sein“, sagt Hofmann.

 

Die Kooperation zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und der Schwester-Organisation Iranischer Roter Halbmond besteht schon seit 2003. Damals hat ein schweres Erdbeben in Bam 40.000 Menschenleben gefordert. Nun soll durch Austausch-Programme im Jahr 2016 und 2017 die Rettungshundearbeit weiter vorangetrieben werden. Die Ausbildung leitet Siggi Höfer von der BRK Rettungshundestaffel in Kitzingen. Mit dem Aufbau von acht Ausbildungszentren in acht unterschiedlichen Teilen des Landes soll in dem Flächenstaat Iran ein zuverlässiges Rettungshundewesen entstehen, das im Falle eines Erdbebens schnell zum Einsatz kommen kann. „Auch wenn es noch einige Hürden gibt, engagieren sich die Iranischen Hundeführer aufopfernd für die Rettungshundearbeit in ihrem Land“, sagt Hofmann.

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Der Rote Halbmond im Iran – Schwestergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes

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Die Besucher aus dem Iran, mit den Höchstadter Rettungshundeführern und weiteren Gästen

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Die „Sprache mit Hunden“ ist international – Lano hat kein Problem zu erkennen was der Hundeführer aus dem Iran von ihm will

Den Austausch leitet und finanziert das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin. Während ihres Aufenthalts sind die Iranischen Hundeführer zeitweise direkt in deutschen Gastfamilien untergebracht. „So können sie das Leben mit dem Hund in der Familie hautnah kennenlernen“, sagt Hofmann. „Umgekehrt möchten auch wir von den Gästen aus dem Ausland Anregungen zum Umgang mit den Hunden und in der Rettungshundearbeit bekommen“, sagt der Leiter der BRK-Rettungshundestaffel Oberallgäu Christoph Tiebel. Bei einer der vielen Übungen während des zehntägigen Aufenthalts der Iraner in Bayern trainieren z.B. die rund zwanzig Oberallgäuer Hundeführer auf dem Nebelhorn bei Oberstdorf ihre Hunde gemeinsam mit den Kollegen aus dem Iran. Wie auch bei anderen Trainingseinheiten und in Einsätzen sollen die Tiere dabei Personen in Verstecken mit ihren feinen Nasen aufspüren und durch lautes Bellen anzeigen.

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