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Archive for the ‘Bergwache’ Category

Erlangen, 13/06/17

Mit Stand vom Dienstag, 13/06/17 vormittags kann folgendes von Volker Nachtmann von der Kreisbereitschaftsleitung des BRK berichtet werden:

Es wurden insgesamt  3.930 Dienststunden verrichtet, von 373 Helfern.Dieses Jahr dominierten die Hilfeleistungen mit 650 Einsätzen, hier ging es meistens um den Wundschnellverband der wegen zu enger neuer Schuhe bei den Damen nötig wurde.

Einundachtzig Patienten erlitten mittelschwere Verletzungen, Neunzehn Patienten schwere Verletzungen. Insgesamt wurden 750 Patienten versorgt. Die Rettungstrupps der Wachen mussten 185 mal ins Berggelände zu Notrufen ausrücken. Mit dem Berg-KTW und mit Fahrzeugen der öffentlichen Vorhaltung wurden 115 Patienten in Krankenhäuser zur weiteren Versorgung gebracht.

Erfreulich ist der Rückgang bei den zu versorgenden Jugendlichen mit Alkoholvergiftung, dieses Jahr waren 11 zu verzeichnen, im letzten Jahr noch 26. Bei den Rettungsinseln kam es zu zwei Einsätzen, hier hat sich die Bereitstellung eines eigenen Containers als Rückzugsort im Behördenhof bewährt.

Unerfreulich war dieses Jahr der Angriff auf zwei Helfer des Roten Kreuzes durch einen Angehörigen eines Patienten. Dem Angehörigen war der Zutritt zur Wache wegen der hohen Belegung verweigert worden, worauf er die beiden Rotkreuzhelfer beim Versuch die Wache zu betreten, leicht verletzte. Er konnte glücklicherweise durch das schnelle Eingreifen der Polizeibeamten der Bergwache sofort überwältigt werden, herzlichen Dank dafür!

Erstmals wurden in diesem Jahr Flüchtlinge als Dolmetscher und Ersthelfer auf den Wachen von BRK und ASB eingesetzt. Zwar kam es beim BRK nur zu zwei Einsätzen bei denen ein Übersetzer nötig war, jedoch haben sich die Flüchtlinge mit hohem Engagement in die Teams der Organisationen integriert, und kräftig mitgearbeitet. Es besteht bei einigen der Willen zur weiteren ehrenamtlichen Mitarbeit, was uns sehr freut. Dem Einsatz war eine Einweisung in den Aufbau und die Struktur des Rettungswesens in der Region vorausgegangen, ein Erste Hilfe Kurs in Englisch, sowie eine spezielle Einweisung in den Sanitätsdienst auf dem Berg.

Vom BRK wurden neue kompakte Überwachungsmonitore für Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und EKG  von Corsience auf den Wachen eingesetzt, die sich bewährt haben, ebenso wie eine neue vierfach klappbare Krankentrage mit geringem Gewicht.

Ebenso bewährt hat sich die Sektoreneinteilung, die ein schnelleres Auffinden der Patienten ermöglicht, jedoch noch nachgebessert wird. Sehr gut war die Zusammenarbeit mit den Security-Kräften, die uns ebenso wie die Polizei nach Kräften unterstützt haben.

Alles in allem kann man aus Sicht des Roten Kreuzes von einem ruhigen Berg sprechen, jedoch mit  einem Mehr an Einsätzen – allerdings nur im Bereich der Hilfeleistungen und leichten Verletzungen. Steigerungen gab es auch im Bereich der Rettungstruppeinsätze, und bei nötigen Transporten in die Kliniken, diese waren aber auch überschaubar. Bei den Einsätzen ist gesamt im Vergleich mit den Vorjahren nur eine minimale Steigerung von ca. 10 % zu verzeichnen, sie entsprechen dem normalen Einsatzaufkommen für eine Großveranstaltung.  Auch die Einsätze des zusätzlichen Rettungstransportwagens in der Innenstadt waren in normaler Höhe.

Unser Dank gilt unseren Helferinnen und Helfern, unseren Ärzten, der Logistik, dem Vorbereitungsteam – alle im Einsatz für die Sicherheit und den Schutz der Bergbesucher – und allen die uns unterstützt haben – Ihr seid einfach Spitze !

Bis zum Berg 2018 !

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Der Berg-KTW im Einsatz

Rettungstechnik früher – Ausschnitt aus einer Bild-Collage zum 25. Jubiläum im Jahr 1912 der Freiwilligen Sanitätskolonne Erlangen

Rettungstechnik heute – Das Tragenfahrgestell im Kollegen der B 3 im Einsatz

Erlangen, 12/06/17

Der gestrige Sonntag verlief auf den BRK Bergwachen, die diesmal von der Bereitschaft Baiersdorf besetzt waren, relativ ruhig. Es gab 34 Hilfeleistungen, wie z.B. Wundschnellverband für Blasen an den Füßen, acht Leichtverletzte, fünf mittelschwer Verletzte sowie drei schwerer Verletzte, so daß insgesamt 16 Patienten versorgt werden konnten. Diesmal gab es die „Magische Sieben“: siebenmal war der Notarzt im Einsatz, der Rettungstrupp hatte sieben Einsätze, und sieben Patienten mussten den Berg im Krankentransportwagen verlassen, drei davon mit dem Berg-KTW, vier weitere mit Fahrzeugen aus der öffentlichen Vorhaltung.

Lieben Besuch gab es diesmal von vier Kollegen der BRK Bereitschaft München 2, die sich die Bergwachen angeschaut haben, und ab 14/00 Uhr unterstützen uns sieben Mitglieder der BRK Bereitschaft Sulzbach in den Trupps und auf der Wache, mit der Bereitschaft Sulzbach sind die Baiersdorfer Rotkreuzler  durch das GOND-Festival befreundet.

Wir hatten am Sonntag auch einen tierischen Hilfesuchenden zu versorgen. Am Nachmittag wurde von Security-Mitarbeitern ein entlaufener Hund zur Wache gebracht. Er wurde „gelabt“ in dem er von Helfern Wasser bekam. Eine provisorische Leine entstand mit einer Mullbinde. Und über das Internet vom Leitplatz in der Wache konnte  über das Portal „Tasso“ , einer Suchhilfe für entlaufene Tiere, die Besitzer verständigt werden, welche den Hund dann bei uns abgeholt haben, und sich über unsere „tierische Erste Hilfe“ freuten.

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Erlangen, 08/06/17

Auch der gestrige Mittwoch verlief sehr ruhig. Dreizehn Hilfeleistungen waren zu verzeichnen, sowie 17 Patienten. Die Rettungstrupps mussten 9 mal ins Gelände, vier Patienten wurden mit dem Berg-KTW in die Klinik gebracht, drei mit Fahrzeugen der Vorhaltung. Viermal kam der Notarzt zum Einsatz.

Gefreut hat sich die Bergwache des BRK über Besucher: Wie jedes Jahr besuchte eine städtische Delegation bestehend aus Oberbürgermeister Florian Janik gemeinsam mit dem Referenten für Recht, Sicherheit und Personal, Thomas Ternes und Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger sowie Stadträtinnen und Stadträten die Wachen von Polizei, Feuerwehr, ASB und BRK.

Florian Janik erkundigte sich über das aktuelle Berggeschehen aus der Sicht des Sanitätsdienstes, und dankte allen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des BRK im Namen der Stadt Erlangen für Ihren Einsatz, der zu friedvollen und sicheren Fest beiträgt.

Weiter zu Besuch waren die diesjährigen Bierköniginnen  bei uns.  Auch das Bayerische Fernsehen hat sich umgeschaut, es gab eine Live-Schaltung in die Frankenschau, die sich mit der Halbzeit auf dem Erlanger Berg und den Einsätzen des BRK Sanitätsdienstes beschäftigte.

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Erlangen, 06/06/17

Der gestrige Pfingstmontag war auf Grund des schlechten Wetters ein ruhiger Tag für die BRK-Bergwache. Es kam zu 13 Hilfeleistungen, und insgesamt 21 Verletzten, darunter drei Jugendliche mit Alkoholabusus. Ein Rettungstrupp musste achtmal ins Berggelände ausrücken, drei Patienten verließen den Berg mit dem Berg-KTW, drei weitere Patienten mit Fahrzeugen aus der Vorhaltung.

Besonderes war nicht zu vermerken.

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Erlangen, 05/06/17

Erstmals setzt das BRK in diesem Jahr im Rahmen eines Feldversuchs Prototypen des hochmodernen Patientenüberwachungsmonitors vom Typ TC3 der Erlanger Firma Corscience ein. Entwickelt wurden diese kompakten Geräte für den Ersteinsatz in abgelegenen, schwer zugänglichen Gebieten, da hier handliche Alleskönner gefragt sind. Denkbar ist ein Einsatz der TC3- Geräte jedoch auch bei Sanitätsdiensten im Rahmen von Groß­ver­an­stalt­ungen aller Art, so zum Beispiel auf großen Festivals, bei Radrennen, oder eben auch anlässlich der Bergkirchweih. Dort werden insgesamt drei Intensivbehandlungs- und Überwachungsplätze mit den TC3-Prototypen ausgestattet sein. Sämtliche Wachleiter wurden hierzu bereits durch den Hersteller als Multiplikatoren ausgebildet, so dass die entsprechenden Geräteeinweisungen gemäß des Medizinproduktegesetzes vor den täglichen Bergdiensten erfolgen können.

Da die TC3 Überwachungsmonitore jedoch nicht nur ein einfaches Vierkanal-EKG darstellen, sondern zudem auch über eine Zwölfkanal-Ableitung, sowie eine SpO2– und eine nichtinvasive Blutdruckmessung verfügen, können diese Geräte diagnostisch auch nahezu mit den im notfallmedizinischen Bereich verbreiteten EKGs mithalten. Daher ist es im Anschluss an die Testphase auf der Bergkirchweih auch angedacht, diese Geräte künftig auf den Krankentransportwagen (KTW) des Rettungsdienstes innerhalb des BRK Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt einzusetzen. Zu diesem Zweck wird derzeit eine entsprechende Halterung entwickelt, welche die notwendigen Anforderungen der DIN EN 1789 Typ A, B und C erfüllt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Schöner und Lars Paape von der Bereitschaft Erlangen 2, durch die der Kontakt zu der Firma Corscience hergestellt werden konnte, sowie auch an die Firma Corscience für die mittlerweile sehr enge und produktive Zusammenarbeit!

Corscience ist ein bewährter Entwicklungsdienstleister internationaler Medizintechnikfirmen mit innovativen Lösungen für den Menschen. In den Kompetenzfeldern Elektrostimulation und Monitoring, Beatmung und Gasanalytik sowie Mobile Health ist das Unternehmen führend. Corscience bietet individuelle Komplettlösungen von der Entwicklung über die Zulassung und Produktion bis hin zum Life Cycle Management.

 

Max Kunkel, BRK ERH

 

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Erlangen,04/06/17

Am Pfingstsamstag wurden 111 Patienten versorgt, darunter 12 mittelschwere und drei schwerverletzte Patienten. Die Trägertrupps musste 26 mal ins Gelände ausrücken, um Patienten nach Stürzen oder zu viel des Fränkischen Festbieres in die Bergwache zu bringen. Neun Patienten mussten ins Krankenhaus transportiert werden, davon wurden sechs Fahrten mit dem Berg-KTW durchgeführt.

In den späten Abendstunden wurden durch das Team der Bergwache, die diesmal von der B 1 besetzt war, in 29 Minuten 24 Patienten behandelt . Dabei muss man wissen, dass jeder Patient gesichtet und behandelt werden muss. Hier waren Höchstleistungen gefragt, um die Wache schnell wieder leer zu bekommen, damit neue Patienten aufgenommen werden konnten.

Besuch

Wir hatten Samstagnachmittag Besuch vom neuen Bezirksbereitschaftsleiter des Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken, Johannes Stegmann, und seinem Stellvertreter, Christoph Treubel. Die beiden wurden von Elke Hartmann und Volker Nachtmann von der Kreisbereitschaftsleitung über die Struktur und den Ablauf der sanitätsdienstlichen Versorgung auf dem Berggelände informiert, und haben die Wachen des BRK auf dem Berggelände besucht.  Ebenfalls zu Besuch war Sohrab Taheri-Sohi, der Socialmedia-Beauftragte des BRK-Landesverbandes, eines lieben Kollegen.

Schönes und nicht so Schönes

Ein Dankeschön an die Security-Leute, die uns gestern als gute Lotsen und super Träger bei vielen Einsätzen unterstützt haben. Ebenso ein Dankeschön an die Kameraden der Feuerwehr Erlangen, die uns bei der Rettung eines Verletzten aus schwierigem Gelände hervorragend unterstützt haben.

Ein großes Dankeschön an die Kollegen der Erlanger Polizei, die durch ihr rasches Eingreifen schlimmeres verhindert haben. Ein rabiater Angehöriger eines Patienten hat zwei unserer Sanitäter leicht verletzt, weil er nicht in die Wache gelassen wurde,  da diese mit Patienten voll belegt war. Der Angreifer wurde durch Beamte der Polizei  überwältigt und dingfest gemacht. Hier zeigte sich wieder, dass die räumliche Nähe der beiden Wachen von BRK und Polizei hervorragend ist.

Die Süße Welt, ein Geschäft auf dem Berg gleich in unserer Nähe, hat unsere Wache mit Schokospießen beliefert. Dadurch konnte nach mehreren anstrengenden Einsätzen  die Energiereserven unserer Helfer wieder aufgefüllt werden. Vielen Dank, es war sehr lecker !!

In der Innenstadt – HiloPe

Unser Zusatz-Rettungstransportwagen der von 20/00 – 02/00 Uhr gestellt wird, hatte insgesamt vier Einsätze. Dabei ging es zweimal um die Einsatzmeldung „HiloPe“ Hilflose Person. Ein 17 jähriger und ein 27 jähriger hatten eindeutig zuviel Alkohol zu sich genommen, darunter war das unrühmliche Ergebnis von 0,75 Liter Schnaps bei dem 27 jährigen.

Aufmerksame Anwohner eines Parkplatzes haben schlimmeres verhindert. Sie fanden ebenfalls eine hilflose Person, die gestürzt war, und sich dabei diverse Verletzungen zugezogen hatte, Schädel-Hirn-Trauma, HWS-Trauma, und ein Gesichtstrauma. Er lag ca. 30 Minuten am Boden, wurde von den Anwohnern gefunden, die sofort einen Notruf absetzten, und Erste-Hilfe leisteten. Herzlichen Dank für die gezeigte Zivilcourage, die ein Leben gerettet hat !

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Erlangen, 02/06/17

Relativ ruhig verlief der gestrige Bergauftakt aus Sicht des Roten Kreuzes. Insgesamt 33 Patienten wurden auf den BRK Bergwachen versorgt. Achtzehn Mal musste ein Rettungstrupp ausrücken, um Verletzte oder Erkrankte Bergbesucher aus dem Berggelände zur Versorgung in die Bergwache zu bringen. Dabei konnte erstmals eine neue Krankentrage eingesetzt werden , die aus dem Bereich des militärischen Rettungswesens stammt, vierfach klappbar ist bei leichtem Gewicht, und besonders durch ihre geringen Packmaße hervorsticht. Die Trage hat ihren Praxistest mit Bravour bestanden, und wird fester Bestandteil der BRK Ausrüstung, sie ist leichter im Gedränge auf dem Berg einzusetzen als die bisherigen Krankentragen.

Neun Bergbesucher mussten ihren Bergbesuch mit der Fahrt im Krankentransportwagen der Bergwache zu einer Klinik beenden, zwei davon wurden notärztlich versorgt.

Nach Bergschluss gegen 00/10 Uhr ist eine Person auf der Bergstraße plötzlich umgefallen, und war bewusstlos. Nach dem Notruf wurde der Patient wurde zur BRK Wache im Behördenhof gebracht, dort notärztlich versorgt, und unter Notarzt-Begleitung im RTW in eine Klinik gebracht.

Der zusätzliche Rettungstransportwagen der von 20/00 bis 02/00 Uhr vorgehalten wird, hatte zwei Einsätze. Der erste Patient des Berg-RTW konnte bereits um 20/33 Uhr im Erlanger Zentrum gerettet werden. Der 19-Jährige Jugendliche hatte 8 Bier konsumiert, und dabei die Wirkung des Fränkischen Festbieres wohl falsch eingeschätzt. Er wurde nach der Versorgung in eine Erlanger Klinik gebracht.

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