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Archive for the ‘Alten- und Pflegeheim BRK’ Category

Mehrere musikalische Höhepunkte konnte die BRK Einrichtung in Etzelskirchen Ihren Bewohnern in diesem Sommer trotz Corona bieten. Bei den Live-Terminen zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite.

Wulli und Sonja (mit Klick vergrößern)

Wulli und Sonja (mit Klick vergrößern)

Erlanger Duo glänzte
Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG hatte ein „Corona-Konzert“ für regionale Alten- und Pflegeheime verlost. Glücklicher Gewinner war das BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen und so kamen die Bewohner und Mitarbeiter in den Genuss eines Konzerts von dem bekannten Erlanger Liedermacherduo „Wulli & Sonja“. Virtuos, wild und witzig spielten sie für die Senioren auf und fanden ein begeistertes Publikum vor.

Blasmusik erfreut die Herzen
Auch die Blaskapellen haben unter den Corona-Beschränkungen zu leiden, monatelang keine Proben, keine Auftritte, da sämtliche Feste, Kärwas usw. abgesagt sind. Doch nun darf wieder musiziert werden und da wollen die Musikanten auch wieder vor Publikum ihr Können zeigen. Die Elsendorfer Blaskapelle und Bloß Blech aus Höchstadt spielten bereits im BRK Altenheim in Etzelskirchen ein Ständchen für die dankbaren Senioren.

Auf die Initiative von Peter Lorz, Vorsitzender vom Höchstadter Seniorenbeirat, nahmen am Sonntagnachmittag die Musikanten der Weingartsgreuther Blaskapelle ihre Plätze im Innenhof ein um mit dem gebotenen Abstand für die Bewohner und Besucher zu musizieren. Bei schwungvoller Traditionsmusik, flotten Märschen, Walzern und altbekannten Polkas sprang schnell der Funke über und die Bläser wurden mit reichlich Applaus auch aus den geöffneten Fenstern und von den Balkonen belohnt. Selbstverständlich wurden auch Musikwünsche erfüllt und so versetzte das ewig nicht mehr gehörte „Trompetenecho“, die „Adelheid“ oder „Es scheint der Mond so hell“ die Bewohner in die Zeit ihrer Jugend.

Die Heimleiterin Beate Bednarski war von dem Konzert und den fidelen Musikanten begeistert und bedankte sich ganz herzlich für den wunderschönen Nachmittag. „Nicht nur, weil man mal wieder gemeinsam musizieren konnte, sondern vor allem, weil man gesehen hat, wie sehr sich das Publikum über die Musik gefreut hat“, meinte Andi Badum, Dirigent der Blaskapelle und so verabschiedeten sie sich mit dem „Böhmischen Traum“ als Zugabe.

 

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Das BRK Erlangen-Höchstadt hatte sich entschlossen, all seinen aktiv Mitarbeitenden in Haupt- und Ehrenamt aus allen Bereichen vom Rettungsdienst aus allen Wachen, über Altenheim, Pflege und Sozialstation, Fahrdienst und Ausbildung bis hin zu den Rotkreuz-Gemeinschaften einen kostenlosen Antikörpertest auf SARS-CoV-2 anzubieten.

An vier Terminen haben bisher 508 Mitarbeitende teilgenommen. Davon wurden positiv getestet 2,8 % (14 getestete).

Dieser Wert ist in einem Bereich, der bei Testungen in der Allgemeinbevölkerung derzeit gefunden wird, außerhalb von Gebieten mit Massenausbrüchen. Auch die Mitarbeitenden im Rettungsdienst zeigten keine erhöhte Zahl von positiven Testergebnissen. Die Testreihe stand unter der Leitung von Dr. med. Peter Lederer, dem Chefarzt des Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt. Möglich wurde die Testreihe im BRK durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des BRK in Wiesentheid und München und der Virologie der Uni Erlangen,
denen unser ausdrücklicher Dank gilt.

Eingesetzt wurde ein Antikörpertest der 2. Generation zum Nachweis von SARS-CoV-2 Antikörpern, mit einer Sensivität von 100 % und Spezifität von 99,8 % auf SARS-CoV-2. Die Entnahmen selber wurden durch Notfallsanitäter des BRK Rettungsdienstes und Medizinstudenten nach dem Physikum, die im Rettungsdienst tätig sind, sowie durch Ärzte der Bereitschaften durchgeführt. Eigene „Teststraßen“ wurden in den Rettungswachen Erlangen und Höchstadt eingerichtet. Die Kosten der Reihentestung mit 5 Terminen trägt der Kreisverband des BRK.

Das Ergebnis der Reihentestung ist für die Verantwortlichen des BRK sehr ermutigend, es gibt den Mitarbeitenden mehr Sicherheit.

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BRK-Presse-Information vom 17.05.2020 als PDF

Berichterstattung in der regionalen Presse:

Nordbayerische Nachrichten

Fränkischer Tag

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Täglich wurde im BRK Wohnen und Leben Etzelskirchen gesungen. Sei es auf den Wohnbereichen oder im Kaffee zusammen mit Angehörigen und Besuchern. Doch seit Mitte März ist alles anders. In Zeiten von Corona sind gemeinsame Aktivitäten untersagt zum Schutze der Bewohner. Da haben sich die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung eine Alternative überlegt. Immer Mittwochnachmittag singen sie ein Ständchen an mehreren Stellen im Außenbereich des Altenheims; teils mit Gitarren- oder, Trompetenklängen und manchmal begleitet der Koch des Hauses Mario Brauns die Aktion mit seinem Akkordeon. Da öffnen sich die Fenster und von den Balkonen wird kräftig mitgesungen.
„Lustig ist das Zigeunerleben“, „Marina“, „Mendocino“ oder „Wenn alle Brünnlein fließen“ sind altbekannte Lieder, die Erinnerungen wecken und beim Volkslied „Die Gedanken sind frei“ ist so mancher besonders berührt.

Die Botschaft lautet: „Gemeinsam schaffen wir es durch diese schwierige Zeit.“

Dazu gehört auch eine weitere Aktion des BRK: Da persönliche Besuche der Bewohner zurzeit nicht möglich sind, können die Angehörigen Videobotschaften aufnehmen und an das Altenheim senden. Die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung sorgen dann dafür, dass dem jeweiligen, meist auch mit den modernen Medien nicht vertrauten Bewohner, das Video vorgespielt wird. Hierfür stellt das „Rote Kreuz“ durch sein SeniorenNetz im BRK Tablets zur Verfügung. So hat der Heimbewohner einmal mehr die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen. Durch das Wohnen im Heim sind die Senioren sowieso umsorgt vom Pflege- und Reinigungspersonal und Einzelbetreuungen durch das Ergo-Team finden auch statt. Somit sind diese durch das Besuchsverbot nicht so einsam wie manche Senioren, die alleine in einer Wohnung leben und die Besorgungen vor die Türe gestellt bekommen.

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Auch die Telekom beteiligt sich mit einer Aktion
Sie stellt 10.000 Smartphones für einen symbolischen Preis von je 1 Euro für ältere Menschen in Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung, damit diese den Kontakt mit ihren Familien pflegen können. Auch das BRK Altenheim in Etzelskirchen hat 3 Smartphones erhalten.

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Ostergrüße trotz Corona

Hildegard Reinwardt (links) und Hedwig Zimmerer (rechts) von der Bewohnervertretung nahmen die Ostergrüße von Ute Mierike entgegen.

Besuchsverbot, keine hausinternen Veranstaltungen… eine sehr belastende Zeit für die Bewohner im BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen gerade zu den Osterfeiertagen. Da hatte Ute Mierike, Mitarbeiterin der offenen Ganztagsschule an der Ritter v. Spix Mittelschule Höchstadt, eine Idee und stieß damit gleich auf großes Interesse bei den Schülern. Da die Kids über ein Schulverwaltungssystem online erreichbar sind, wurden sie aufgerufen, DIN A4 Seiten am Bildschirm individuell zu gestalten und an die Schule zurückzuschicken. Frau Mierike und weitere Schulmitarbeiter druckten diese dann aus, schmückten alles österlich und übergaben die Kunstwerke an das Altenheim, wo die Mitarbeiter der sozialen Betreuung diese an die 158 Bewohner verteilten.

Die Überraschung war gelungen: Die Bewohner freuten sich sehr – sei es über ein fröhliches Osterbild, ein reich verziertes Gedicht oder ein kniffliges Rätsel und vor allem darüber, dass sie nicht vergessen sind.

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Es sind ca. 50 ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich das ganze Jahr über im BRK Wohnen und Leben mit ihren Fähigkeiten, ihrer Zeit und ihrer Kraft zum Wohle der Bewohner einbringen. Um diesen für ihre Hilfe und Unterstützung zu danken, hat die Heimleiterin Octavia-Sorina Mercan alle eingeladen, um zusammen einen gemütlichen Abend zu verbringen. Nach der Begrüßung folgte anhand einer Präsentation der Rückblick auf die Ereignisse im vergangenen Jahr. Für heuer konnte Frau Mercan wieder das beliebte Frühlingsfest mit Traktor-Oldtimertreffen im Mai ankündigen.

Die Heimleiterin nutzte die Gelegenheit, um sich bei einigen Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement beim Roten Kreuz mit einer Urkunde und kleinen Geschenken zu bedanken. Anschließend nahmen die Gäste bei einem kleinen Imbiss noch die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch war.

Von Frau Mercan wurden unter anderen geehrt (von links):
– Henriette Schwarzmann – für 10 Jahre
– Dorothea Meier – für 5 Jahre
– Agnes Hertrich – für  15 Jahre

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Wie gut, dass es die Fastnacht gibt. Da kommen junge, fröhliche Leute und bringen Stimmung in die Bude. Und viele Bewohner sind mit Begeisterung dabei. Deshalb freute sich die Heimleiterin Octavia-Sorina Mercan, dass die „Weisendorfer Blummazupfer“ auch heuer wieder ins Altenheim kamen und den Bewohnern einen fröhlichen Nachmittag bereiteten. Es wurde gesungen und geschunkelt und die Zeit ist allzu schnell vergangen bis die fröhliche Truppe am Abend wieder weiterzog.

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Auch beim Landkreis-Seniorenfasching in der Höchstadter Aischtalhalle waren die Bewohner vom Altenheim zahlreich vertreten und am Rosenmontag wird noch mal kräftig gefeiert wenn die Brucker Gashenker den Speisesaal in Beschlag nehmen.

Doris Kratz

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Im Rahmen der Gesundheitswoche in Höchstadt wurde in der Fortuna Kulturfabrik ein Thementag unter dem Motto „Gesund älter werden“ abgehalten. Gleich zur Eröffnung zeigte die Trommelgruppe vom BRK Wohnen und Leben aus Etzelskirchen ihr Können und konnte mit ihren flotten Rhythmen die Aussteller und Senioren mitreisen. Beim angebotenen Workshop waren dann auch gleich einige Besucher begeistert dabei.

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Betritt man das Café Ezzilo im BRK Wohnen und Leben Etzelskirchen, so trifft man dort eine vielbeschäftigte junge Frau an. Tische eindecken, Brötchen schneiden, Getränke einschenken – dies sind nur einige Aufgaben von Gabriele Meier. Sie hat Trisomie 21 und arbeitet seit nunmehr 10 Jahren im Servicebereich der Senioreneinrichtung.

Bewohnerin Hedwig Zimmerer und die Gabriele verstehen sich.

Nach Beendigung ihrer Schullaufbahn an der Wilhelm-Pfeffer-Schule in Herzogenaurach startete Meier vor gut zehn Jahren als Beschäftigte in der Benedikt-Menni-Werkstatt der Barmherzigen Brüder Gremsdorf. Von vornherein war für die junge Frau jedoch klar: Sie will nicht in der Produktion arbeiten, sondern sie will ‘raus. Denn der Kontakt mit Menschen macht ihr am meisten Freude. Nach einem Praktikum im Seniorenheim war für sie schnell klar: Das will ich machen! So kam sie zu ihrem sogenannten „Außenarbeitsplatz“ bei BRK Wohnen und Leben in Etzelskirchen. Sie war damals eine der ersten Beschäftigten der Benedikt-Menni-Werkstatt, die ihren Arbeitsplatz außerhalb der Kerneinrichtung in einem externen Betrieb fanden. Begleitet wird Gabriele Meier dabei seit Beginn ihrer Tätigkeit von Lutz Tamaschke, Inklusionscoach bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf. Eine enge Zusammenarbeit findet dabei mit Christiane Vallazza statt. Sie ist als Teamleiterin des Servicebereichs und vor Ort für Meier zuständig. Vallazza und Tamaschke bestätigen die positive Entwicklung Meiers in den vergangenen zehn Jahren. So arbeitet die 29-Jährige inzwischen im Zwei-Schicht-System, etwa einmal im Monat auch am Wochenende. Tamaschke kommt einmal pro Woche in die Senioreneinrichtung, um bei Fragen, Konflikten oder Gesprächsbedarf individuelle Unterstützung zu geben. Um mit den „Eigenheiten“ aufgrund der Behinderung gut umgehen zu können, seien Geduld, Zuwendung und Professionalität seitens ihrer Vorgesetzten und Kollegen erforderlich, so Tamaschke. Dies seien auch die Garanten für die nächsten zehn Jahre.

(v.l.n.r.) Teamleitung Service Christiane Vallazza, Gabriele Meier, Pflegedienstleitung Beate Bednarski, Heimleitung Oktavia-Sorina Mercan, Inklusionsbegleiter Lutz Tamaschke (Bild: Johannes Salomon)

Auch die Leiterin der Senioreneinrichtung, Oktavia-Sorina Mercan, gratulierte ganz herzlich zum zehnjährigen Jubiläum und beschreibt Meier als „sehr fleißige, rundum akzeptierte und vor allem bei den Bewohnern sehr beliebte“ Beschäftigte.

Gabriele Meier wohnt in Hemhofen und fährt meist mit dem Bus zur Arbeit. Ihre Freizeit verbringt die 29-Jährige gerne mit ihren Nichten und Neffen, vor allem mit ihrem Patenkind Samuel. Begeistert erzählt sie von ihrer „großen Leidenschaft, Marathon zu laufen“, wofür sie bis zu vier Mal pro Woche trainiert, um an Wettkämpfen erfolgreich teilnehmen zu können.

Anna Krug

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Es gehört schon zu seinem Morgenritual. Alfred Hammer ist meistens der erste in der Früh, der sich verwöhnen lässt, ganz ohne Personaleinsatz, mit wenig Aufwand, einfach nur gemütlich Platz nehmen und das Knöpfchen drücken. Und schon geht’s los: Ruhig und gemächlich, dabei durchaus kraftvoll bewegen sich die Rollen hin und her vom Lenden- bis in den Hals-Nackenbereich. Eine Wohltat für den von der vielen Arbeit und der Last eines langen Lebens müde gewordenen alten Rücken. Die Massage lockert nicht nur die Muskulatur und fördert die Durchblutung sondern sorgt durch die wohltuende Wirkung gleichsam dafür, dass die Seele zur Ruhe kommt und dabei wieder ganz neu auftanken kann.

Meist begleitet ihn nur das Gezwitscher der 5 hauseigenen Wellensittiche doch heute haben sich Hedwig Zimmerer und Hildegard Reinwardt zu ihm gesetzt und sorgen für angenehme Unterhaltung. 10 Min. dauert eine Periode, dann ist der/die Nächste an der Reihe.

Auch so manche Pflegekraft lässt sich nach einer anstrengenden Schicht in den roten Sessel fallen und genießt das Wellness-Programm, das im gesamten Rückenbereich die Muskeln und Wirbel durchwalkt, dehnt und lockert.

Lieselotte Fechter verzichtet gerne auf die Fußablage, wenn ihr dafür Hauskatze Mandy Gesellschaft leistet.

Sponsor gesucht
Unaufdringlich und ganz bescheiden steht er im Eingangsbereich und lädt auch Angehörige und Besucher ein, sich der Wohltat der besonderen Sitzgelegenheit hinzugeben.

Er ist nicht billig (ca. 6.000,- €), doch die Bewohnervertretung war gleich begeistert, als die Heimleiterin Octavia Mercan von dem Sessel geschwärmt hat und somit wurde dieser vorläufig gemietet. Für die Anschaffung würden sich die Bewohner des BRK Seniorenheimes über Spenden freuen. > Nähere Auskunft: 09193 6345 0

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